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  • Jetzt im Test: Soulcalibur IV

    Über zweieinhalb Jahre mussten Soul Calibur-Fans warten, bis sie wieder die Schwerter zücken konnten. Aber nun ist es schließlich so weit: Soulcalibur IV ist fertig und das Warten hat sich gelohnt, denn der Next-Gen-Einstand der Serie ist ein optischer Leckerbissen vom Allerfeinsten geworden. Doch wie sieht es in spielerischer Hinsicht aus? Was hat der Titel in puncto Ausstattung zu bieten? Nachdem Teil 3 trotz guter Ansätze im Serien-Vergleich am schwächsten abgeschnitten hat, lasten die prüfenden Blicke schwer auf Soulcalibur IV.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    MODERNISIERUNG GELUNGEN
    Selbstbewusst kündigten die Entwickler einige neue Features an, die der Serie zu altem Glanz verhelfen sollten. Vor allem das Gameplay war ein Punkt, an dem die Entwickler ansetzten. Gleich drei Neuerungen stehen auf der Liste: die neue Seelenleiste, das Feature der zerstörbaren Rüstung und der "Kritische K.O.". Alle drei Elemente sind unmittelbar miteinander verknüpft und bringen genug frischen Wind ins Kampfsystem, um selbst alte Soul Calibur-Hasen erneut zu begeistern. Dreh- und Angelpunkt ist die Seelenleiste, die quasi als Indikator für eure Spielweise fungiert. Spielt ihr aggressiv und deckt euer Gegner hauptsächlich Angriffe ab oder kassiert besonders viele Treffer, färbt sich seine Seelenanzeige langsam rot ein und fängt schließlich an zu pulsieren. Sitzt nun eure nächste schwere Attacke, erleidet er einen von prägnanten Lichteffekten begleiteten Seelenausfall (was für ein Name!).
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    FINISH HIM!
    In diesem Zustand habt ihr nun die Chance, den Kampf durch einen "Kritischen K.O." sofort zu beenden. Drückt ihr unmittelbar nach dem Seelenausfall gleichzeitig die X-, Dreieck-, Viereck- und die Kreistaste, bekommt ihr eine spektakulär inszenierte Mega-Attacke zu Gesicht, die euren Gegner ungeachtet seines Energievorrats zu Boden schickt. Die Anzahl der zerstörten Rüstungsteile nicht zwingend etwas damit zu tun. Da die Tastenkombina­tion des "Kritischen K.O."-Moves bei jeder Figur dieselbe ist, ist die Ausführung an sich leicht. Euren Gegner in einen Seelenausfall zu versetzen ist die Schwierigkeit. Und das kann vor allem bei Duellen gegen menschliche Gegner eine spannende und Adrenalin-reiche Angelegenheit sein.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    BASTELSTUNDE MIT TIEFGANG
    Ebenfalls spannend, aber weit weniger aufreibend ist der Charakter-Editor. Dieses Feature feierte in Teil 3 sein Debüt und wurde für den Next-Gen-Einsatz enorm überarbeitet. Grundsätzlich habt ihr zwei Möglichkeiten. Ihr bearbeitet entweder einen bereits existierenden Charakter des Kämpferfeldes oder erstellt eine vollkommen neue Figur. Damit ihr nicht immer wieder denselben Kämpfer umbauen müsst, habt ihr pro vorgefertigter Figur und für eure Eigenkreationen jeweils 50 (!) Speicherplätze frei. Neben den obligatorischen Funktionen, wie etwa Aussehen und Ausrüstung festlegen, verfügt der Editor über Elemente, die einem Rollenspiel entstammen könnten. Das macht ihn komplex und motivierend gleichermaßen. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings die sehr hohe Einarbeitungszeit und die Tatsache, dass viele Zusammenhänge nicht erklärt werden. Learning by Doing ist angesagt. Im Detail sieht das Ganze dann so aus!

    Schritt 1: Aussehen festlegen
    Die grundsätzliche Frage lautet wohl: männlich oder weiblich. Neben dem Geschlecht, dem Ausrüstungs- und Kampfmerkmal, der Gesinnung (gut/böse) legt ihr auch die Frisur, den Körperbau, das Gesicht, die Stimme und die Haar-, Augen-, Augenbrauen-, Haut- und Lippenfarbe fest.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    Schritt 2: Ausrüstung festlegen
    Hier könnt ihr Gegenstände für die unterschiedlichen Körperpartien ausrüsten. Spielt die Einzelspieler-Modi, um mehr Gegenstände und Waffen freizuschalten. Legt die Unterbekleidung, die Ausrüstung für den Kopf, das Gesicht, den Hals, die Schultern, den Oberkörper, die Arme, den Unterkörper, die Knöchel, die Beine und außerdem die Spezialausrüstung fest.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    Schritt 3: Kampfstil & Waffe auswählen
    Nachdem das Äußere eures Kämpfers feststeht, folgt nun die Entscheidung für einen Kampfstil und damit verbunden die Auswahl der Waffe. Anders als im Vorgänger, stehen euch in Soulcalibur IV die Kampfstile der bereits vorhandenen Charaktere (Siegfried, Kilik, Ivy usw.) zur Verfügung. Ihr könnt nach der Wahl des Stils noch eine andere Waffe auswählen.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    Schritt 4: Fertigkeiten auswählen
    Jetzt wird es kompliziert. Jede Figur besitzt neben einem Angriffs-, Abwehr- und Gesundheitspunkte-Wert auch die fünf Statuswerte Kraft, Stoß, Energie, Leiste und Spezial. Die Höhe dieser Statuswerte wird durch die Verwendung der Ausrüstungsgegenstände und Waffen bestimmt. Wie viel Punkte einem Statuswert zugeschrieben werden, steht bei dem jeweiligen Gegenstand und der Waffe dabei. Habt ihr eure Figur also eingekleidet und mit einer Waffe ausgestattet, ergibt sich für die fünf Statuswerte eine bestimmte Punktzahl, die ihr für die Verwendung von Fertigkeiten zur Verfügung habt. Einige dieser Fertigkeiten sind stets aktiv, andere wirken zufällig und andere könnt ihr manuell einsetzen. Jede Fertigkeit verbraucht Statuswert-Punkte und kann darüber hinaus erst ab einem bestimmten Kampfstil-Level verwendet werden, der sich durch den laufenden Gebrauch des Kampfstils stetig erhöht.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    VON SEELEN UND SCHWERTERN
    Bei all den Veränderungen, welche die Serie über die Jahre hinweg mitgemacht hat, sind die charakteristischen Elemente immer gleich geblieben: das herrlich abgedrehte Fantasy-Charakterdesign und der starke Fokus auf die Story. Unter den mehr als 30 Figuren finden sich altbekannte Figuren wie Mitsurugi, Astaroth, Taki oder Siegfried, aber auch einige Neuzugänge wie Hilde, Darth Vader oder sein geheimer Schüler. Die beiden Star Wars-Charaktere fügen sich zwar etwas schwer in das Gesamtkonzept ein, sind allerdings sehr gut gestaltet und überzeugen durch tolle Kombos. Insgesamt ist das Balancing der Charaktere auch in Teil 4 gelungen. Was die Story angeht, so verfügt erneut jede Figur über eine eigene Hintergrundgeschichte, die sich um die beiden Schwerter Soul Calbur und Soul Edge dreht und die ihr im Story-Modus erlebt. Eingefleischte Fans der Serie lieben die teilweise bräsigen, vor Klischees triefenden und abgedrehten Storylines. Außenstehende schütteln den Kopf und wenden sich mit Grausen ab. Das war schon immer so und ändert sich auch nicht mit Soulcalibur IV.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    KLASSISCHE MODUS-AUSWAHL
    Neben dem Story-Modus hat Soulcalibur IV auch noch den "Schicksalsturm" zu bieten, in dem ihr euch durch mehrere Etagen eines Turmes kämpft. Das Besondere hierbei (und auch im Story-Modus) ist, dass ihr teilweise mit mehreren Charakteren antretet und im Kampf per Knopfdruck die Figur wechseln könnt. Sehr nett! In Schatzkisten findet ihr zudem neue Gegenstände für den Charakter-Editor. Die Kisten liegen nicht einfach nur so rum, sondern offenbaren ihr Inneres erst, wenn ihr bestimmte Aktionen während der Kämpfe ausführt. Komplettiert werden die doch sehr überschaubare Modus-Auswahl durch den klassischen Arcade-, Trainings- und Mehrspieler-Modus. In Letzterem habt ihr die Wahl, mit oder ohne bearbeitete Figuren, Waffeneffekte und Fertigkeiten zu kämpfen. Erstmals in der Serien-Geschichte könnt ihr in Soulcalibur IV auch Online-Duelle austragen. Leider war das mit unserer Testversion nicht möglich.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    TRAUMHAFT SCHÖN
    Soulcalibur IV sieht einfach atemberaubend gut aus. Sämtliche Figuren wurden mit einer unglaublichen Hingabe und Liebe zum Detail modelliert. Vor allem in der Anfangsphase fällt es schwer, sich auf das Gameplay zu konzentrieren, so unverschämt gut sehen die Kämpfer und vor allem die weiblichen Vertreter (Stichwort: Körper-Physik!) aus. Die Umgebungen stehen dem in nichts nach und passen einfach perfekt in das Fantasy-Konzept, auch wenn hier etwas mehr Interaktion schön gewesen wäre - es geht kaum etwas zu Bruch. Ganz selten gibt es auch Ruckler und Slowdowns zu beklagen, die aber angesichts des Grafik-Bombasts locker verschmerzbar sind. Bei der Sounduntermalung erwarten Soul Calibur-Fans bewährte Fantasy-Musikstücke, die hervorragend zum Schwert-Spektakel passen. Sehr nett ist zudem die Möglichkeit, die japanische Original-Sprachausgabe auszuwählen. Nachdem ihr die freiwillige Installation (2.646 MegaByte) durchgeführt habt, sind die Ladezeiten während eines Eins-gegen-eins-Kampfes sehr kurz. Lediglich bei Kämpfen im "Schicksalsturm", in denen ihr etwa mit zwei Spielfiguren gegen drei oder vier Gegner antretet, wartet ihr dezent länger.
    Soulcalibur IV (PS3) Soulcalibur IV (PS3)

    Soulcalibur IV (PS3)

    Spielspaß
    90 %
    Grafik
    9/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Unglaublich detaillierte und hervorragend animierte Charaktere
    Darth Vader und sein geheimer Schüler sind super gelungen
    Sehr guter und komplexer Charakter-Editor bietet viel Raum zum Experimentieren
    Die spielerischen Neuerungen passen super und geben den Kämpfen neue Würze
    Der Umfang des Einzelspieler-Modus ist etwas zu gering
    Ganz selten sind Ruckler und Slowdowns auszumachen
  • Soulcalibur IV
    Soulcalibur IV
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Project Soul
    Release
    29.07.2008
    Es gibt 15 Kommentare zum Artikel
    Von BitchMuchannon
    Was waren das noch für Zeiten als man auf der PSone Soul Blade zockte und im genialen STory Modus den Gegner nur töten…
    Von kabalzer0
    echt ich bin sowas von enttäuscht von dem Spiel! >:( es gibt kaum etwas was dich motiviert weiter zu spielen wie schon…
    Von kabalzer0
    der 2. teil ist immernoch um einiges besser! denn der swordmaster modus war genial!
    • Es gibt 15 Kommentare zum Artikel

      • Von BitchMuchannon Neuer Benutzer
        Was waren das noch für Zeiten als man auf der PSone Soul Blade zockte und im genialen STory Modus den Gegner nur töten konnte wenn man gliechzeitig seine Finger auf dem PAD brach, nur um diese eine spezial Combo vom Stapel zu lassen. Und jetzt Jahre später lege ich mit den selben Erwartung an ein…
      • Von kabalzer0 Erfahrener Benutzer
        echt ich bin sowas von enttäuscht von dem Spiel! >:( es gibt kaum etwas was dich motiviert weiter zu spielen wie schon gesagt eine große enttäuschung und eine frechheit wenn man den 2. und 3. teil kennt! 
      • Von kabalzer0 Erfahrener Benutzer
        der 2. teil ist immernoch um einiges besser! denn der swordmaster modus war genial!
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Soulcalibur IV
Jetzt im Test: Soulcalibur IV
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