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  • Soul Calibur II

    Probleme mit dem Kreuz sollten erst im Alter kommen. Probleme mit dem Kreuz sollten erst im Alter kommen. Bereits vor vier Ausgaben haben wir für euch die japanische Version des Nachfolgers eines der berühmtesten und besten Prügelspiele aller Zeiten ausführlich vorgestellt. Nun hat es Soul Calibur II - löblicherweise, muss man sagen - ziemlich flott in den europäischen Raum geschafft. Klar, dass wir auch die deutsche Variante genau unter die Lupe nehmen. Die Geschichte ist dieselbe geblieben und bietet unterschiedliche Prügelknaben und -mädels auf der Jagd nach dem teuflischen Schwert Soul Edge.

    Jedem das Seine
    Das Kämpferfeld ist bunt gemischt und beinhaltet alte Bekannte wie Mitsurugi, Kilik, Voldo, Astaroth, Nightmare oder die ebenso hübsche wie tödliche Ivy. Den Wiederholungstätern wurden neben neuen Outfits, die allesamt sehr schön geworden sind, auch einige neue Moves und Kombos spendiert. Soul Calibur-Veteranen bekommen schnell ein Gespür für die neuen Schlag- und Trittkombinationen und führen diese, ebenso wie den Rest des Repertoires des jeweiligen Kämpfers, im Kampf intuitiv aus. Neu hinzugekommen sind Raphael, Talim, Necrid, Charade, Cassandra und Yunsung, von denen nur die ersten drei wirklich neue Kampfstile verwenden. Raphael erweist sich als formidabler Degenmeister, Talim benutzt zwei Ellenbogenklingen und Necrid verwendet - je nach Angriff - eine holografische Waffe eines anderen Kämpfers. Exklusiv auf dem GameCube ist im Übrigen Link, der kleine Held aus den The Legend of Zelda-Abenteuern, mit dabei. Optisch und auch hinsichtlich seiner Kampffähigkeit ist er sehr gut gelungen. Als Jugendlicher bzw. junger Erwachsener macht Link eine coole Figur und kann die Gegner mit Schwert, Bogen, Bumerang und Bomben traktieren. Somit fällt die Charakter-Wahl in den sieben Original-Spielmodi - Arcade, Duell, Zeitangriff, Überlebenskampf, Teamkampf, Teamduell und Training - relativ schwer. Parallel dazu stehen die gleichen Unterspielmodi noch in der Bonus-Kategorie zur Verfügung, die sich durch die Auswahlmöglichkeit der im Waffenmeister-Modus freigespielten Waffen und Kampfarenen unterscheidet.

    Prügeln mit Rollenstil
    Und damit wären wir schon beim eigentlichen Herzstück von Soul Calibur II, dem Waffenmeister-Modus. Nach der Auswahl eines Charakters geht man in rollenspielähnlicher Manier auf die Suche nach der teuflischen Klinge Soul Edge. Auf einer Landkarte ist ein großer Kontinent abgebildet, der nach und nach 54 Missionen freigibt. Jede Station wird im Kampf gelöst, wobei sich die Bedingungen der Auseinandersetzungen stetig ändern. Mal könnt ihr dem Gegner nur in der Luft Schaden zufügen oder ihr müsst ihn in einem durch ein Gitter begrenztes Feld gegen die Stäbe drängen und dann vermöbeln. Für jeden Sieg bekommt man Geld und Erfahrungspunkte. Den Schotter kann man in Waffen, alternative Outfits, Bildergalerien oder besondere Modi, wie zum Beispiel das Waffenmuseum, eintauschen. Durch die Jagd nach den Goodies, aber auch durch die schön erzählte Geschichte entsteht eine hohe Langzeitmotivation. Spielerisch kann der Titel zu jedem Zeitpunkt völlig überzeugen.

    Anspruch gleich Null?
    Die Kontrolle der Charaktere, sowohl hinsichtlich der Kollisionsabfrage als auch der Durchführung der Kombinationen, ist wirklich vorbildlich. Kritisch zu vermerken ist jedoch die Tatsache, dass selbst blutige Anfänger durch wildes Knöpfchen-Gedrücke schon mal einen Vollprofi niedermachen kön-nen. Aber ehrlich gesagt ist ei- ne schnelle Eingängigkeit der Steuerung für jedermann wünschenswerter als eine stundenlange Eingewöhnungszeit und Herumprobieren wie bei anderen Titeln. Technisch haben die Jungs von Namco saubere Arbeit geleistet. Grafisch macht alles - die Charaktere, Kampfarenen, einfach die gesamte Präsentation des Titels - einen sehr guten Eindruck. Musikalisch können die eher klassisch angehauchten Stücke das klirrende Treiben perfekt anheizen und passen super zu den jeweiligen Hintergründen. Das deutsche Soul Calibur II hat außerdem einiges mehr zu bieten als die japanische Version. Zum einen können drei zusätzliche Charaktere - Assassin, Berserker und Lizardman - ausgewählt werden und zum anderen werden im Waffenmeister-Modus die Eigenschaften mitsamt Erklärung der gekauften Waffen angezeigt. Somit bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass jeder Prügelfan selber schuld
    ist, wenn er sich diese Software-Perle nicht holt. Ein Pflichtkauf!

    Soul Calibur 2 (GC)

    Spielspaß
    90 %
    Grafik
    9/10
    Sound
    9/10
    Multiplayer
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Soul Calibur 2
    Soul Calibur 2
    Publisher
    Nintendo
    Release
    26.09.2003

    Aktuelles zu Soul Calibur II

    Test GC PS2 Mitsurugi weiß sein Schwert so einzusetzen, dass es richtig weh tut. 
0

    Soul Calibur 2

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Soul Calibur II
Soul Calibur II
http://www.videogameszone.de/Soul-Calibur-2-Classic-33947/Tests/Soul-Calibur-II-235140/
16.10.2003
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