Sony-Aktie nach Hack auf PlayStation Network und SOE um vier Prozent gefallen
Die Aktie von Sony ist nach dem PSN-Ausfall und Hack auf die Datenbanken von Sony Online Entertainment um vier Prozent zurückgegangen.
Am heutigen Freitag viel die Aktie von Sony um 3,7 Prozent auf 2.230 Yen. Das sind umgerechnet 19,1303 Euro pro Aktie. Der Grund dieser Talfahrt liegt im jünsgt bekannt gewordenen Angriff auf die Datenbanken von Sony Online Entertainment, bei dem fast 25 Millionen Nutzerdaten entwendet worden. Nachdem die Sony-Aktie sich am 2. Mai um zwei prozent erholte, ging der Wert der Aktie heute wieder zurück. "Es besteht ernste Sorge um ein schwindendes Vertrauen in Sonys Geschäft. Das Geschäft mit den Online-Netzwerken macht zwar nur einen geringen Anteil am Gesamtumsatz für Sony aus, doch wir erwarten einen potenziellen, aus den jetzigen Vorfällen resultierenden Verlust für das Hardware-Geschäft", schreibt Kota Ezawa, Analyst von Citigroup Global Markets Japan.
Seit Mitte April sorgen Hacker für Aufregung weltweit. In zwei Hacker-Attacken auf Sony-Server wurden insgesamt über 100 Millionen Datensätze von PSN-, Qriocity- und SOE-Kunden gestohlen und möglicherweise zu Teilen verkauft. Unklar ist, wann das PSN wieder online geht. Sicher ist, dass bei einem Neustart des PSNs die PS3-Firmware 3.61 mit neuen Sicherheitsfeatures ausgeliefert wird. Heute früh wurde übrigens bekannt, dass Sony möglicherweise eine dritte Hacker-Attacke treffen könnte. Die Meldung zur Sony-Aktie kommt von der Nachrichtenagentur Reuters.
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