Sonic Riders

Test Christoph Kraus

Dass wir das noch erleben dürfen: Ein Funracer ohne Panzer, Raketen und Ölpfützen!

Dreister gehts nicht: Mitten im Rennen krallt sich Sonic Knuckles Ringe. Dreister gehts nicht: Mitten im Rennen krallt sich Sonic Knuckles Ringe. Igelschnell, actionreich und oftmals unkontrollierbar: Manche Levels in Sonic Adventure spielen sich aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der automatischen Wegführung wie an der Schnur gezogen. Sonic Riders setzt an diesem Punkt an und präsentiert sich als vernünftig steuerbares Rennspiel ganz ohne Items. Es scheint, als hätte Sonic weder Bananenschalen noch Kettenhunde nötig, um ins Ziel kommen!

Überschall-Sufer

Die Ehre für Segas Vorzeige-igel steht auf dem Spiel: Dr. Eggman hat die Sonic-Truppe zum gnadenlosen "EX World Grand Prix" herausgefordert: Als Fortbewegungsmittel dienen Airboards, gefahren wird um einen Pott voller Chaos Emeralds, die jeder Teilnehmer zuvor als Startgeld geblecht hat. Klar, dass es in den teilweise gerenderten Sequenzen zu Sabotagen und Reibereien zwischen den Fahrern kommt.

Alle 16 freischaltbaren Surfer bewegen sich zwar automatisch auf den gut designten Strecken vorwärts. Ihr müsst euch jedoch nicht nur ums Lenken kümmern und Booster einsetzen, vor allem das In-die-Kurve-Legen erfordert eine Menge Fahrpraxis. Fahrt ihr im Windschatten eurer Rivalen, die im Rennen als Jetstreams dargestellt werden, müsst ihr nur rudimentär lenken.

An bestimmten Stellen dreht ihr am Analogstick, um euch beispielsweise an einer Seilbahn nach vorne zu hangeln. Leider lassen diese wenig interaktiven Abschnitte das typische "Ich-bin-mittendrin"-Fahrgefühl eines Rennspiels vermissen. Im kurzweiligen Überlebensmodus versucht ihr, euren Rivalen den Chaos Emerald abzuluchsen und mit diesem eine vorher festgelegte Anzahl an Toren durchfahren, auch der Vierspieler-Modus wurde gut integriert.

Optisch hinterlässt Sonic Riders einen soliden Eindruck: Das Geschwindigkeitsgefühl wird dank der flotten Techno-Mucke exzellent vermittelt, manche Texturen erscheinen jedoch etwas grob. Wie bei allen Spielen mit dem Tempoigel gilt auch für Sonic Riders: Der eine hasst's, der andere liebt's.

Bildergalerie: Sonic Riders
Bild 1-3
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Wertung zu Sonic Riders (GC)

Wertung:

70 /10
Pro & Contra
Gelungene DrifttechnikCooler Techno-Sound
Zu wenige SteuerungsfinessenStory-Modus nur kurzfristig fesselnd
Fazit

Auf dem Airboard macht Sonic eine gute Figur - Nicht-Fans bleiben bei Mario Kart.

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