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Softwarepiraterie

FBI schaltet Megaupload.com ab: Verdacht auf Softwarepiraterie und Geldwäsche

19.01.2012 22:15 Uhr
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Der Filehoster Megaupload.com ist zur Zeit nicht erreichbar. Das hat einen guten Grund: Der Filesharing-Dienst wurde vom FBI gesperrt.

Megaupload.com zählte zu den Top 100-Webseiten im Internet. Ob der Service noch einmal online geht, gilt es abzuwarten. Megaupload.com zählte zu den Top 100-Webseiten im Internet. Ob der Service noch einmal online geht, gilt es abzuwarten. Die US-Polizeibehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) hat am heutigen Abend hiesiger Zeit, nach 2 Jahren Ermittlungszeit, zu einem schweren Schlag gegen die Filesharing-Szene ausgeholt und den bekannten One Click-Hoster Megaupload.com vom Netz genommen. Gleichzeitig wurden einige führende Köpfe des Internet-Angebots in Haft genommen. Ihnen wird Geldwäsche und das massenhafte Verletzen von Gesetzen zum Schutz des Urheberrechts vorgeworfen.

Laut Klageschrift soll Megaupload.com für Verluste in Höhe von 500 Millionen US-Dollar auf Seiten der Rechteinhaber verantwortlich sein. Die, wie es darin wörtlich heißt, "weltweit operierende kriminelle Organisation" habe mit ihren illegalen Aktivitäten mehr als 175 Mio. US-Dollar verdient. Wie die FBI-Ermittler betonen, hat die gegenwärtige Diskussion um die Anti-Piraterie-Gesetze SOPA und PIPA nichts mit der Sperrung zu tun.

Michael Bonke
Erfahrener Benutzer
19.01.2012 22:15 Uhr