Skies of Arcadia Legends

Test

Die vielen Luftinseln vermitteln allesamt eine idyllische Stimmung. Die vielen Luftinseln vermitteln allesamt eine idyllische Stimmung. Die Flut an Umsetzungen für den GameCube nimmt einfach kein Ende, denn dieses Mal ist Segas Vorzeigeprodukt Skies of Arcadia Legends an der Reihe. Bei einem Beutezug befreien der Blue Rogue Vyse und seine Gefolgsleute Fina, ein mysteriöses Mädchen. Durch diese Bekanntschaft haben sich die Robin Hoods der Lüfte dummerweise das valuanische Imperium zum Feind gemacht. Im Laufe des Spiels kann die tolle Geschichte mitsamt einiger Skandale und überraschender Wendungen sehr überzeugen. Gegenüber der Dreamcast-Version wurden storytechnische Erweiterungen, zum Beispiel in Form eines neuen spielbaren Charakters, vorgenommen. Der Spieler bewegt Vyse den größten Teil des Abenteuers in der Third-Person-Perspektive durch fantasievoll gestaltete Umgebungen. Trefft ihr auf einen dieser Widersacher, wird ein eigener Kampfbildschirm eingeblendet. Die zufällig auftretenden Kämpfe laufen immer nach dem gleichen Schema ab. Je- des Mitglied eurer Gemeinschaft hat mehrere Aktionsmöglichkeiten. Ihr könnt eine Attacke durchführen, Magie einsetzen, in Abwehrstellung gehen, einen Gegenstand benutzen, die Flucht ergreifen oder eure Energie fokussieren, um eine mächtige Superattacke durchzuführen. Insgesamt betrachtet, verrichtet das geniale Kampfsystem damals wie heute seine Arbeit in vorbildlicher Weise. Taktisches Verständnis und das Einsetzen der charakteristischen, spezifischen Fähigkeiten wird im Verlauf des Spiels immer wichtiger. Da sämtliche Waffen mit Moonstones bestückt werden können, erhalten diese dadurch die individuellen Eigenschaften der Steine. Anwendung findet dieses System, welches die Elemente Wasser, Luft, Erde usw. verwendet, auch bei den magischen Sprüchen. Während der Segeleinlagen hat man nicht nur die Möglichkeit, von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Ab und an kommt es auch mal vor, dass der Spieler in einen Luftkampf mit einem anderen Schiff verwickelt wird. Hier ist der taktische Anteil nochmals höher. Ebenfalls in mehrere Runden unterteilt, hat man hier die Wahl zwischen Ausweichmanövern, dem Abfeuern der Haupt- und Nebenkanonen und der Flucht. Natürlich handelt es sich bei Skies of Arcadia Legends nicht einfach nur um eine simple Umsetzung mit einigen Erweiterungen in der Geschichte. Das Dreamcast-Original unterscheidet sich auch hinsichtlich der Häufigkeit der Zufallskämpfe. Damals konnte man nur einige Meter zurücklegen, bis man es mit einer Horde Fieslinge zu tun bekam. Weil dies auf Dauer doch recht nervig war, haben sich die Entwickler dieses Umstandes angenommen und die Häufigkeit auf ein angenehmes Maß herabgesetzt. Viele weitere Änderungen und Erweiterungen machen das Spiel auch für Kenner durchaus noch einmal attraktiv.

Spielerisch erhaben, aber ...

Grafisch ist das Spiel aller- dings enttäuschend. Schwammige, mittelmäßige Texturen, 1:1 übernommenes Mip-Mapping, das eine eindeutig erkennbare Linie zwischen detaillierten und unscharfen Texturen zeigt, und eine mangelhafte Anzahl an Polygonen können nicht überzeugen. Sogar das Dreamcast-Original sah einen Tick besser aus als die Neuauflage. Die Musikstücke unterstreichen dafür angenehm das Geschehen, ohne jedoch deutliche Tief- oder Höhepunkte zu offenbaren.

Bildergalerie

Wertung zu Skies of Arcadia Legends (GC)

Wertung:

88 /10

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