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Silent Hill Origins (PSP)

Release:
16.01.2012
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Silent Hill Origins

02.12.2007 08:00 Uhr
|
Neu
|

The Twilight Zone
Silent Hill Origins Aber in Silent Hill Origins wird nicht nur gemetzelt. Nach dem nahezu rätsellosen vierten Teil ist nun auch wieder reichlich Hirnschmalz gefordert. So betätigen wir uns als Medizinstudent und setzen Plastikorgane in eine Übungspuppe ein oder experimentieren unbefangen mit den Druckventilen einer eisernen Lunge herum, um an einen dringend benötigten Schlüssel heranzukommen. Später sind sogar Kenntnisse in Mathematik (Dreisatz) und Haushalt (Waschmaschine) vonnöten.

Um an Schlüsselobjekte und in bestimmte Räume zu kommen, ist oft ein Wechsel von der "normalen" in die "böse" Welt nötig. Dieser Dimensionswechsel geschieht nun aber nicht mehr automatisch, sondern über Spiegel, die auf Toiletten, in Badezimmern oder Umkleiden zu finden sind. Ein Tastendruck genügt, und schon tritt Travis hinüber auf die andere Seite.

Operation gelungen
Silent Hill Origins Mittels des umstrittenen PSP-Analogsticks lässt sich Travis überraschend gut durch die beklemmenden Locations von Silent Hill dirigieren. Die Kamera macht hierbei über weite Strecken einen ausgezeichneten Job und ist stets um Übersicht bemüht, wenngleich auch manch plötzlicher Perspektivenwechsel für Orientierungslosigkeit und einen hektischen Blick auf die Karte sorgt. Das altbekannte Radiorauschen bei sich annähernden Gegnern trägt genauso zur bedrohlichen Atmosphäre bei wie der mal wunderschöne, mal absolut nervenzerfetzuende Soundtrack von Akira Yamaoka.

Visuell wird das Spektakel erneut von allerlei Grießelfiltern und Störeffekten dominiert, die sich über die schauderhaften Bilder legen. Nichtsdestotrotz erkennt man in der Umgebung massig Feinheiten und Details. Auch an Texturen und Charaktermodellen gibt es nichts zu mäkeln. Für PSP-Verhältnisse absolut herausragend sind die wie Speck glänzenden Kreaturen und der Echtzeit-Licht- bzw. Schattenwurf, den Travis‘Taschenlampe verursacht.

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
85 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
9/10
9/10
-/10
Depressiv-düstere Atmosphäre
Zwischen- und Endgegner leicht zu knacken
Viele serientypische Rätsel
Kampfsystem und Waffenauswahl erweitert
   
Toni Opl
In Silent Hill Origins wird nicht nur gemetzelt. Nach dem nahezu rätsellosen vierten Teil ist nun auch wieder reichlich Hirnschmalz gefordert.
Während der Gesamtspielzeit von gut acht Stunden wurden viele Erinnerungen an das gute, alte PSone-Original und dessen kongenialen Nachfolger wach. Origins macht seinem Namen alle Ehre und kehrt zu den Wurzeln der Serie zurück. Kleinere Neurungen revolutionieren das Gameplay nicht, verfeinern es aber. Nach einem etwas zähen ersten Kapitel, in dem ich mich über das erweiterte, aber immer noch recht träge Kampfsystem und die teils nervenden Laufwege aufregte, hat mich das dauervernebelte Kaff dann doch wieder vollkommen in seinen Bann gezogen. Somit kann ich den Horror-Trip jedem Gruselfan ans Herz legen. Mein Tipp: In absoluter Dunkelheit, ungestört und mit Kopfhörer zocken!
   
Redakteur
Moderation
02.12.2007 08:00 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
06.12.2007 21:56 Uhr
Zitat: (Original von Kazuya88 am 03.12.2007 08:50)
Ich kann vor Climax nur den Hut ziehen!  Silent Hill Origins ist ein absolut vollwertiges Silent Hill geworden, dass den ersten 4 Teilen in nichts nachsteht! Zwar lässt der Schwierigkeitsgrad bei Kämpfen und Rätseln etwas zu wünschen übrig, aber dafür…
Benutzer
Bewertung: 0
03.12.2007 08:50 Uhr
Ich kann vor Climax nur den Hut ziehen!  Silent Hill Origins ist ein absolut vollwertiges Silent Hill geworden, dass den ersten 4 Teilen in nichts nachsteht! Zwar lässt der Schwierigkeitsgrad bei Kämpfen und Rätseln etwas zu wünschen übrig, aber dafür überzeugen Grafik, Sound, Atmosphäre und die Story um…