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  • Saints Row 4 Re-elected im Test: Alberner Action-Trip jetzt auch auf PS4 und Xbox One

    Teufel vs. Teufelskerl: Um die Zwangsehe zwischen der Tochter Satans und dem Präsidenten zu verhindern, reist Johnny Gat kurzerhand in die Hölle. Quelle: PC Games

    Eine feurige Neuauflage für unseren inneren Fünfzehnjährigen. Gnihihihi. Wir haben die Neuauflage Saints Row 4: Re-elected in der PS4-Version unter die Lupe genommen und berichten, ob die Saints auch auf den neuen Konsolen überzeugen können.

    Saints Row 4: Re-elected im Test: Spätestens mit dem dritten Serienteil gelang es der Saints Row-Reihe, sich von dem ewigen Open-World-Konkurrenten Grand Theft Auto loszusagen und erschuf sich mit ihrem irrsinnigen Over-the-Top-Humor eine eigene Nische, die es selbst uns böser Lügenpresse fortan verbot, Vergleiche zum Rockstar-Flaggschiff zu ziehen. Kein Wunder also, dass der Nachfolger sogar noch mal bescheuerter ausfiel und Action-Fans mit einem feinen Sinn für präpubertären Humor trotz simplen Gameplays und altbackener Grafik begeistern konnte. Nun also bekommen wir eine aufgehübschte PS4-Version des PS3-Originals spendiert, welche nicht nur sämtliche bisher erhältlichen und herrlich bekloppten DLCs enthält, sondern auch gleich noch das neueste Add-on Gat out of Hell mitliefert.

    Politiker, Aliens und die Matrix

    Voll fürn ... : Das Waffenarsenal ist herrlich schräg ausgefallen. Diesen jungen Mann schießen wir gleich wie eine Silvesterrakete gen Himmel. Voll fürn ... : Das Waffenarsenal ist herrlich schräg ausgefallen. Diesen jungen Mann schießen wir gleich wie eine Silvesterrakete gen Himmel. Quelle: PC Games Weder spielerisch noch von der Ausgangssituation hat sich beim Hauptspiel also etwas geändert. Nachdem ihr die Welt gerettet habt, werdet ihr zum Präsidenten der USA gewählt und die Saints ziehen ins Weiße Haus ein. Als wäre das nicht absurd genug, starten vom mordlüsternen Zinyak angeführte Außerirdische ausgerechnet jetzt ihre Invasion auf der Erde und verfrachten sämtliche wichtigen Personen in eine Art Matrix. Dadurch werdet ihr im Spielverlauf nicht nur mit haufenweise brüllend komischen Popkulturanspielungen konfrontiert, sondern könnt euch auch etliche Spezialfähigkeiten aneignen, die sich durch Erfahrungspunkte und gesammelte Datenströme auch noch aufrüsten lassen. So könnt ihr schon bald mehrere Hundert Meter in die Luft springen und sprintet selbst an den schnellsten Sportwagen problemlos vorbei.

    Diese Superkräfte werdet ihr aber auch dringend benötigen, denn schließlich wollt ihr die Invasion niederschlagen und den fiesen Zinyak stürzen. Dieser schmeißt euch natürlich seine Alien-Horden und Kampf-Schiffe entgegen. Die Gefechte steuern sich etwas hektisch und ein Deckungssystem gibt es nicht. Das mag für Neulinge zunächst etwas altbacken wirken, nach kurzer Zeit geht die Spielmechanik aber bereits in Fleisch und Blut über. Neben der Hauptstory beschäftigen euch zudem etliche Nebenmissionen, wie etwa die beliebten Versicherungsbetrügereien, bei denen ihr euch vor fahrende Autos werft, oder auch simple Checkpointrennen. Genug zu tun habt ihr jedenfalls immer.

    Fest der Liebe/Club der Hiebe

    Die beiliegenden DLCs erhöhen die Spielzeit zudem nochmals um einige Stunden. Die Kampagnen der Erweiterungen werden dabei automatisch je nach eurem Fortschritt im Hauptspiel freigeschaltet und können sofort über das Auftragsmenü gestartet werden. Spielerisch bieten die Add-ons zwar nur bereits Bekanntes und einige der DLCs sind nichts anderes als simple Kostüm-Packs, doch die durchschnittlich zwischen eineinhalb und zwei Stunden dauernden Storys unterhalten dafür mit wunderbar erheiterndem Bullshit, dessen Irrsinn sogar unseren Firmen-Psychologen noch überraschen würde.

    Zinyaks Schergen: Im Hauptspiel und am Anfang des DLCs Enter the Dominatrix bekämpft ihr fiese Aliens. Serientypisch sind die hektischen Gefechte extrem actionreich. Zinyaks Schergen: Im Hauptspiel und am Anfang des DLCs Enter the Dominatrix bekämpft ihr fiese Aliens. Serientypisch sind die hektischen Gefechte extrem actionreich. Quelle: PC Games In How the Saints Save Christmas müsst ihr, wer hätte es gedacht, Weihnachten retten und zusammen mit Zukunfts-Shaundi und dem echten Santa Claus den bösen Santa Claws stoppen. Dabei stellen sich euch Lebkuchenmänner und Nussknacker-Soldaten in den Weg. In Enter the Dominatrix hingegen kämpft ihr gegen ein Domina-Computer-Programm, welches euch seine Fetisch-Schergen entgegensetzt. Die beiden Kampagnen sind genauso abgedreht, wie sie sich anhören, und brennen ein regelrechtes Gag-Feuerwerk ab.

    Zum Teufel mit dem Präsidenten!

    Dass die Ehe die Hölle sein kann, weiß wohl jeder Mann, in der neuen Erweiterung Gat out of Hell wird dies jedoch auf die Spitze getrieben, denn der Teufel höchstselbst entführt den Boss der Saints, um diesen mit seiner Tochter Jezebel zu verheiraten. Fanliebling und Badass Johnny Gat reist kurzerhand zusammen mit Kinzie hinterher, um seinen Präsidenten aus den roten Klauen des alten Klumpfußes zu befreien. Der Plan ist simpel, aber effektiv: Gat will dem Teufel ins Gesicht schießen und wieder verschwinden. So einfach ist das jedoch nicht, denn Beelzebub lässt sich nur herauslocken, wenn man in der Hölle für genügend Chaos und Zerstörung sorgt.

    Verbrösel dich: Im DLC How the Saints Save Christmas kämpfen wir gemeinsam mit Zukunfts-Shaundi und Santa Claus gegen böse Lebkuchenmänner. WTF?! Verbrösel dich: Im DLC How the Saints Save Christmas kämpfen wir gemeinsam mit Zukunfts-Shaundi und Santa Claus gegen böse Lebkuchenmänner. WTF?! Quelle: PC Games Hier ist man glücklicherweise nicht ganz auf sich alleine gestellt. Ihr verbündet euch nämlich mit anderen bekannten Höllen-Insassen, wie Shakespeare oder Vlad, dem Pfähler, die ebenfalls einen Groll gegen Satan hegen und euch obendrein mit aufrüstbaren Spezialfähigkeiten ausstatten. Während die erste halbe Stunde, in der ihr eben auf diese Persönlichkeiten trefft, wirklich witzig ist, enttäuscht vor allem der Mittelteil der zweieinhalb bis drei Stunden dauernden Kampagne mit seiner fehlenden Kreativität. Verglichen mit den beiden bereits genannten DLCs fehlen Gat out of Hell sowohl bei den Gags als auch in Sachen Gameplay zündende Ideen. Erst gegen Ende wird der (einzeln anwählbare) Titel wieder etwas lustiger. Für Saints Row-Maßstäbe ist jedoch auch das zu wenig.

    Besonders spielerisch weiß der Titel nicht zu überzeugen. Klar, die Aufträge im Hauptspiel sind auch nicht besonders innovativ, verbergen ihre lasche Inszenierung jedoch hinter genügend Irrsinn. In Johnnys Höllentrip bestehen die Missionen jedoch nur aus bereits bekannten und nun an die Hölle angepassten Nebenaufgaben. Spätestens nach dem dritten Checkpoint-Flugrennen ist hier die Luft etwas raus. Daran können auch die neuen, vollkommen abgedrehten Waffen, wie ein Granatwerfer mit explosiven Fröschen oder die Sessel-Gatling-Gun sowie die toll gestalteten Dämonen-Gegner nichts ändern. Eigentlich seltsam, dass aus diesem Setting nicht mehr Spaß und Unsinn herausgeholt wurde. Als kostenloses Beiwerk ist das natürlich Meckern auf hohem Niveau, aber der Einzelpreis von 19,99 Euro, den PS3-Spieler für die Erweiterung löhnen sollen, erscheint uns etwas happig.

    Remake mit Schönheitsfehlern

    Technisch hat sich glücklicherweise einiges getan. Das Spiel wurde insgesamt ziemlich aufgehübscht, läuft selbst bei der größten Action flüssig und stellt die Urversion klar in den Schatten, wenngleich auch das Remake nicht unbedingt wie ein Spiel der neuen Generation ausschaut. Besonders ärgerlich fanden wir einige Glitches. Gegen ein im Boden versinkendes Motorrad wollen wir ja nichts sagen, aber wenn es öfters vorkommt, dass Gegner sich in der Welt verfangen und man dadurch nicht die Mission beenden kann, geht uns das auf die Kronjuwelen. Im Vergleich zur GTA 5-Neuauflage ist das schon etwas ernüchternd. Argh! Jetzt haben wir's doch wieder getan.


    Saints Row 4: Re-Elected (PS4)

    Spielspaß
    80 %
    Grafik
    -
    Sound
    -
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Toller Humor, viele verrückte Ideen
    Herrlich bekloppte Charaktere
    Äußerst umfangreich
    Spielerisch recht anspruchslos
    Gat out of Hell fällt etwas ab
    Altbackene Technik, einige Glitches
    Fazit
    Alberner Action-Trip, dem es etwas an Abwechslung mangelt.

    02:35
    Saints Row: Gat out of Hell - Launch-Trailer zur Gaga-Action
  • Saints Row 4: Re-Elected
    Saints Row 4: Re-Elected
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    Volition Inc
    Release
    23.01.2015

    Aktuelles zu Saints Row 4: Re-Elected

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Killing Floor 2 Release: Killing Floor 2
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Saints Row 4: Re-Elected
Test: Alberner Action-Trip jetzt auch auf PS4 und Xbox One
Eine feurige Neuauflage für unseren inneren Fünfzehnjährigen. Gnihihihi. Wir haben die Neuauflage Saints Row 4: Re-elected in der PS4-Version unter die Lupe genommen und berichten, ob die Saints auch auf den neuen Konsolen überzeugen können.
http://www.videogameszone.de/Saints-Row-4-Re-Elected-Spiel-54905/Tests/Test-Alberner-Action-Trip-jetzt-auch-auf-PS4-und-Xbox-One-1148723/
23.01.2015
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2015/01/saints_row_4_re-elected_test_0001-pc-games_b2teaser_169.jpg
saints row,action,deep silver
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