Neben der Sacred 2-Komplettlösung bieten wir euch spezielle Taktiken und Tipps für die teils knüppelharten Kämpfe gegen die Endgegner.
Die lange Reise durch die Sacred 2-Welt Ancaria haben wir für euch komplett gelöst. Die idealen Laufwege und Aufgabenbeschreibungen sind aber nur die halbe Miete in Ascarons Rollenspiel. Um gegen die mächtigen Sacred 2-Endgegner zu bestehen, haben wir euch deren Stärken und Schwächen zusammengefasst. Und geben euch Tipps, wie ihr die Monster und Maschinen am leichtesten besiegt.
Der Lehmkoloss
Quelle: PC Games
Der Lehmkoloss macht euch das Leben durch starke Attacken und seinen Schutzschild schwer.
Der erste richtige Bossgegner in Sacred 2 ist nicht nur äußerst übel gelaunt, sondern auch - insbesondere für Nahkämpfer - ein richtig schwerer Brocken, der alle Fähigkeiten fordert: Eure und die des Charakters.
Was den Lehmkoloss vor allem zu einem brandgefährlichen Gegner macht, sind seine zahlreichen Attacken. Am auffälligsten ist hierbei wohl der Steinwurf, bei dem der Erdgigant einen mächtigen Felsbrocken nach euch wirft. Fernkämpfer müssen davor jedoch keine Angst haben, denn wenn ihr immer in Bewegung bleibt, ist es ein Leichtes, den heranfliegenden Steinen auszuweichen. Nahkämpfer hingegen sollten sich vor den Schockwellen in Acht nehmen, die der Koloss auslöst und denen man nicht ausweichen kann. Zudem verschießt er im Anschluss an diese Attacke Steinsplitter, die euch Schaden zufügen und euch zurückwerfen können. Je mehr Schaden der erdige Bossgegner nimmt, desto schneller werden im Übrigen seine Attacken.
Ähnlich unterschwellig und dennoch mindestens genauso gemein: Tretet ihr in die Spuren des Monstrums, nehmt ihr so lange Schaden, wie ihr auf dem Abdruck stehen bleiben. Die entscheidende Fähigkeit, über die der Lehmkoloss verfügt, ist jedoch der Energieschild - erkennbar am blauen Balken unterhalb der Gesundheitsanzeige. Solange der Schild aktiv ist, wird sämtlicher ankommender Schaden auf diesen umgelenkt. Zwar wird der Schild mit jedem Angriff schwächer, jedoch kommen nur 20 % der Trefferstärke wirklich an. Erst wenn seine zweite Haut durchbrochen ist, könnt ihr den Lehmkoloss selbst verletzen.
Durch seine Steinwürfe liefert der haushohe Kerl euch bereits eine entscheidende Waffe. Schlagt ihr nämlich nun auf die mit T-Energie aufgeladenen Steinbrocken ein, erhaltet ihr damit einen deutlichen Schadensbonus und könnt den Schild mit voller Schadensstärke angreifen! Für den eigentlichen Kampf gilt vor allem eines: Viel in Bewegung bleiben! Im Nahkampf ist der Lehmkoloss ein unangenehmer Gegner, sodass Fernkampfklassen sich im Gefecht wesentlich leichter tun. Es empfiehlt sich, das Monstrum zuerst mit Magie oder Fernwaffen anzugreifen und sich erst dann nach und nach in den Nahkampf zu wagen.
Der Octagolamus
Quelle: PC Games
Der Octagolamus ist gegen Giftangriffe immun.
Riesenkraken gehören schon seit jeher zu den größten Mythen. Damit es aber für euch kein Mythos bleibt, wie ihr dem Octagolamus aus Sacred 2 Paroli bietet, verraten wir euch seine Stärken und Schwächen. Wie der Lehmkoloss hat auch der Octagolamus eine ganze Palette wirkungsvoller Angriffe auf Lager, mit denen er euch das Leben schwer macht. Davor müssen sich sowohl Nah- als auch Fernkämpfer in Acht nehmen.
Ersteren setzt der Riesenkrake nämlich mit Schlägen seiner Tentakel ziemlich zu. Im ungünstigsten Fall packt das Wassertier euch auch noch und saugt euch durch einen Biss wertvolle Lebensenergie ab. Ordentlich eins vor den Latz geknallt bekommt ihr ebenfalls, wenn ihr den Octagolamus aus der Ferne bekämpft. Dann löst er nämlich Flutwellen aus, die auch weiter entfernte Angreifer erwischen. Die beharkt das Monstrum zusätzlich noch mit Tinte, die euch nicht nur beträchtlichen Giftschaden zufügt, sondern euch darüber hinaus für einige Sekunden lähmt.
Während der Lehmkoloss durch seinen Schild noch einen offensichtlichen Ansatz bot, ist der Octagolamus schon etwas subtiler zu knacken. Über alle Maßen wichtig ist dabei, das Urviech mit Feuerattacken unter Beschuss zu nehmen. Dagegen ist der Schrecken aller Orks nämlich besonders wenig geschützt. So haben beispielsweise Hochelfen mit Fokus auf Inferno-Zaubern einen deutlichen Vorteil und zwingen den Oktopus wesentlich schneller in die Knie.
Weitgehend wirkungslos sind hingegen Giftangriffe jeglicher Art: Da sich der Bossgegner des zweiten Kapitels selbst mit Gift zur Wehr setzt, besitzt er dagegen eine starke Resistenz.
Im Nahkampf setzt der Octagolamus vor allem seine riesigen Tentakel ein. Unbesiegbar ist er deswegen jedoch noch lange nicht, denn ihr könnt ihm seine Fangarme abschlagen. Doch Vorsicht: Je schwächer der Gigant ist, desto eher wird er versuchen euch Lebenskraft abzusaugen und sich so länger über Wasser zu halten. Doch gleichzeitig verliert er automatisch nach und nach vier seiner Fangarme, wenn sich seine Lebensenergie dem Nullpunkt annähert. Solltet ihr über keinerlei Feuerwaffen oder -zauber verfügen, packt ihr am besten einen Haufen Heiltränke ein und werft, sobald euch das Ungetüm gegenübersteht, alles in den Kampf, was ihr aufbieten könnt.
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