In Sacred 2 führt euch ein langer Weg bis zum letzten Endgegner. Unsere Komplettlösung hilft euch, den kürzesten Weg zu finden. Außerdem zeigen wir euch die Easter Eggs, mit denen Entwickler Ascaron auf Filme wie Star Wars oder Alien anspielt.
Kapitel 9&10:
Quelle: PC Games
Sacred 2: ÖDE BERGE (Klickt auf das Bild und dann auf Screenshot in HD für die hochauflösende Ansicht!)
Kampagne der Schatten
Grüne Insel
Genug Seeluft geschnuppert, nach eurer kleinen Überfahrt erreicht ihr einen Elfenhafen (1). Die Dryaden erlauben den Langohren, am Rande der Insel zu siedeln. Als Gegenleistung müssen diese aber mit ihren Schiffen Monsterangriffe abwehren. Die Inquisition hat, wie scheinbar überall, ihre Spitzel auf dem grünen Idyll und von einem solchen sollt ihr Näheres zu eurer Mission erfahren. Der Typ hält sich für besonders schlau und will euch erst mal auf eine Botenmission schicken. Doch wir sind in Sacred 2 bereits genug gelatscht, uns reicht's! Ihr erläutert dem Herren also nett, aber bestimmt, dass er mit den Infos rausrücken soll. Andernfalls darf er umziehen - in eine Einraumwohnung, sechs Fuß unter der Erde. Der Inquisitionsangestellte versteht den Wink mit dem Langschwert und schickt uns zu einem Schmuggler. Jener haust auf einem der kleinen Eilande (2) im Osten der Hauptinsel. Ihr schlagt euch durchs Dickicht und besucht den Kollegen. Anscheinend hat euer Charakter einen Zettel am Rücken kleben, auf welchem "Ich bin Ihr lustiger kleiner Laufbursche" steht. Denn selbst der zwielichtige Schmuggler schickt uns erst mal los: Ihr sollt ihm einen ganz speziellen Trank holen. Morddrohungen helfen diesmal leider nichts. Ihr müsst euch auf Schusters Rappen verlassen. Im Norden befindet sich auf einer Insel die Hütte einer Zauberin (3), dies ist euer Ziel. Murrend packt ihr die Phiolen ein, gefallen lässt man sich solche Behandlung aber nicht! Ihr wischt dem Schmuggler eins aus, indem ihr ihm den falschen Trank gebt. Während er am Abröcheln ist, schwenkt ihr genüsslich eine Ampulle mit dem Gegengift. Der Mann verrät euch, wenn auch eher unfreiwillig, den Weg zu eurem Ziel und stattet euch sogar mit einem Schutzamulett aus. Nochmal kurz die Ausrüstung gecheckt und schon geht's los Richtung Norden. In einem Anflug spontaner Freundlichkeit lassen wir das Gläschen samt Gegengift auf dem Tisch stehen. Wir sind einfach zu gut für diese Welt ...
Tödlicher Kristall
Auf der Suche nach der Kristallhöhle zieht ihr eine Spur von Blut und verbrannter Erde durch den Dschungel. Gerade als ihr Spaß daran findet, immer neu heranstürmende Dryaden zu metzeln, tritt euch die Königin des Waldvolkes entgegen (4). Die stolze Herrscherin bittet euch, das Blutvergießen endlich einzustellen und beschreibt euch dafür den Weg zur Kristallhöhle. Schade, was für eine Spaßverderberin! Ihr zieht also nach Norden und hinterlasst dabei eine bluttriefende Fährte. Allerdings nur den roten Saft von Blutdryaden, denn ihr müsst euer Wort der Dryadenführerin gegenüber selbstverständlich halten. Blutdryaden dagegen haben die Lizenz zum Getötetwerden ja praktisch schon im Namen ... Was dann folgt, ist ein extrem harter Kampf in einer abgelegenen Höhle (5). Das Duell war für uns frustrierend schwer, wovon noch heute Bissspuren in diversen Schreibtischen zeugen. Vielleicht patchen die Entwickler noch nach und verändern die Balance. Andernfalls solltet ihr viele - und wir meinen richtig, richtig viele! - Heiltränke einpacken und unseren Endgegnerkasten auswendig lernen. Habt ihr den Kampf erfolgreich bestanden? Glückwunsch, es ist nun fast geschafft. Verlasst die Kristallhöhle durch den Nordausgang und nehmt unterwegs den Schlüssel mit. Selbiger steckt wohlbehütet in einer kleinen Schatulle auf einem Podest im Raum hinter dem Facetteleon. Zurück an der frischen Luft, genießt ihr kurz die Idylle und schlendert dann zum Hafen hinab. Es steht die vorerst letzte Bootsfahrt eurer Ancaria- Rund reise an.
Mensch gegen Maschine
Das Reiseziel ist nicht gerade das schönste und verdient sich den Namen Einöde völlig zu Recht. Diesen Titel dürfte es beim nächsten Sacred-Ortsnamen-Contest auch mit Bravour verteidigen. Also nichts wie hindurch, auf zum letzten Gefecht! Ihr müsst durch einige Höhlengänge, die sind aber weder allzu lang noch sonderlich verzweigt. Ihr werdet direkt und sicher ans Ziel kommen. Unterwegs bekämpft ihr alles außer den vereinzelten Händlern. Tempelwächter greifen euch an, weil man verhindern will, dass ihr die Maschine erreicht. Seraphimkriegerinnen greifen an, weil man verhindern will, dass das Böse triumphiert. Desweiteren bekommt ihr es mit Unmengen von Dämonen verschiedener Arten zu tun. Die haben zwar keinerlei politische Gründe dafür, wollen euch aber trotzdem umbringen. Wenn Ihr die Maschine endlich erreicht, müsst ihr euch nur noch durch einige Innenräume hindurch kämpfen und dann ist es fast geschafft. Ihr betretet eine kreisrunde Kammer, in der ein Händler auf euch wartet. Toller Service und die letzte Chance zum Auftanken, bevor es richtig losgeht - auf den "Highway to Hell". Zwei Schalter gilt es noch umzulegen, dann kommt der Schlüssel aus der Kristallhöhle zum Einsatz. Der folgende Bosskampf ist spektakulär und nicht ganz leicht. Ziehen Sie unsere Taktiktipps zu Rate. Ihr wart siegreich? Herzlichen Glückwunsch! Doch ruht euch nicht zu lange auf euren Loorbeeren aus, Sacred 2 wartet mit weiteren Schwierigkeitsgraden auf ech. Mit jedem Durchspielen schaltet ihr dabei eine neue, höhere Stufe frei. Euer Ziel lautet also: höchste Stufe - Niobe!
