SSX im Test für PS3 und Xbox 360: Die Bretter, die die Welt bedeuten, findet man nicht im Theater, sondern auf der Piste! Wie gut das neue SSX geworden ist, klären wir in unserem ausführlichen Test. Ab auf die Piste!
Weltumspannend
Alle Strecken, ganz gleich ob mit oder ohne Spezialgegenstand, ob Trick- oder Abfahrtsrennen, wählt ihr auf einem virtuellen Globus an. In neun unterschiedlichen Regionen warten 27 Berge darauf, von euch bezwungen zu werden. Jede einzelne Strecke ist spezifisch und schön umgesetzt. Im Himalaja gleitet ihr über die Chinesische Mauer, während ihr in Alaska an roten Pipelines vorbeirast. Eines haben die unterschiedlichen Pisten aber alle gemeinsam: Sie sind deutlich offener als in den Vorgängern. Beschränkten dort mitunter unsichtbare Mauern euren Entdeckerdrang, steht es euch im neuesten SSX relativ frei, wie ihr den Berg herunterfahrt. Mit genügend Schwung lässt sich auch die steilste Bergwand bezwingen. Ob sich dahinter eine Abkürzung oder ein Abgrund verbirgt, ist natürlich Glückssache. Das motiviert enorm und lädt zu Highscore-Jagden und viel Herumprobieren ein. Apropos Highscore: Habt ihr die Story erst einmal beendet, könnt ihr alle Strecken erneut besuchen und dort eure persönlichen Bestzeiten ebenso wie die eurer Freunde knacken.
Quelle: Videogameszone.de
Frostig: Mit den Eisäxten krallt ihr euch an gefrorene Pisten wie diese. Ohne solche Hilfsmittel würdet ihr sofort aus der Kurve fliegen.
Denn wie das Autolog-Feature der Need for Speed-Reihe sorgt das sogenannte Rider-Net dafür, dass ihr ständig über Bestleis tungen eurer Kumpels oder weltweite Events informiert werdet. Diese globalen Herausforderungen locken vor allem mit massig Credits. Da es laut Entwickler theoretisch möglich ist, dass 100.000 oder mehr Fahrer gleichzeitig an einem Event teilnehmen, ist genügend Wettkampf-Ansporn da - es winkt schließlich der virtuelle Snowboarder-Ruhm, wenn man hunderttausend Leute hinter sich lässt. Ob das in der Praxis dann auch wirklich reibungslos funktioniert, ist erst nach dem Release absehbar. Während einiger Online-Test-Termine konnten wir uns aber von der grundsätzlichen Funktionsweise des Rider-Net überzeugen. Ihr müsst übrigens keine Angst haben, dass bei einem solchen Event die ganze Strecke mit Fahrern zugekleistert ist. Ihr seht immer nur eine Handvoll Konkurrenten. Wichtige Bestzeiten, etwa die eurer Freunde oder die derjenigen, mit denen ihr euch gerade um Platzierungen streitet, werden zudem als eine Art Geisterspur eingeblendet. SSX nutzt dabei EAs Online-Pass-System, allerdings nur, um euren Fortschritt zu speichern. Wer einfach nur just for fun online mitfahren will, kann dies auch ohne Pass tun.
