SSX (X360)

Release:
01.03.2012
Genre:
Sportspiel
Publisher:
Electronic Arts

SSX im Test für PS3 und Xbox 360: Sehr guter, erster Next-Gen-Ableger der Snowboard-Reihe

28.02.2012 00:01 Uhr
|
Neu
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SSX im Test für PS3 und Xbox 360: Die Bretter, die die Welt bedeuten, findet man nicht im Theater, sondern auf der Piste! Wie gut das neue SSX geworden ist, klären wir in unserem ausführlichen Test. Ab auf die Piste!


SSX im Test: Wie gut ist der Next-Gen-Ableger der bekannten Snowboard-Reihe geworden? SSX im Test: Wie gut ist der Next-Gen-Ableger der bekannten Snowboard-Reihe geworden? [Quelle: Siehe Bildergalerie] SSX, das steht für Snowboarding, Surfing & Motocross - zumindest will uns das die Story im neuesten, schlicht SSX betitelten Teil der gleichnamigen Serie weismachen. Kenner der Reihe wissen natürlich, dass das ausgemachter Käse ist, denn SSX stand bisher für Snowboard Supercross. Wer jetzt aber in Angstschweiß ausbricht und befürchtet, er müsse nun wellenreiten und Motorräder über Waldpisten scheuchen, sei beruhigt: Die Namensgebung hat rein storybezogene Gründe, abseits der Comic-Zwischensequenzen warten volle 100 Prozent Snowboard-Action. Im Test von SSX erfahrt ihr, wie gut das Snowboardspiel geworden ist.

Der Vollständigkeit halber die Hintergrundgeschichte in Kurzform: Ein fieser Snowboard-Rowdy sagt sich vom SSX-Team los (na, so was!) und will den ganzen Ruhm für sich beanspruchen (oh nein!). Das SSX-Team rekrutiert also die besten Extremsportler aus den eingangs erwähnten Sportarten und zeigt dem Kerl, was eine Harke ist (jawoll!). Das klingt genauso belanglos, wie es dann auch ist, dient aber immerhin als Vorwand, euch die neuen Spielelemente und die Pisten nach und nach näherzubringen.

Das dritte Element
Charakter: Die roten Pipelines sind typisch für Alaska, die übertriebenen Trickserien auf dem Board typisch für die SSX-Serie. Charakter: Die roten Pipelines sind typisch für Alaska, die übertriebenen Trickserien auf dem Board typisch für die SSX-Serie. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Im Vergleich zu den PS2-Vorgängern lockern einige neue Elemente das Spielgeschehen auf. Letzteres bestand ja in den bisherigen vier Teilen der Spielreihe (fünf, wenn man die Wii mit einbezieht, aber wer macht das schon?) im Grunde nur aus abwechselnden Trick- und Abfahrtsrennen. Diese beiden Spielvarianten gibt es natürlich nach wie vor. In Ab fahrtsrennen ist es eure Aufgabe, als Erster ins Ziel zu gelangen, in Trickrennen, den Highscore aufzustellen. Diese Tricks sind wie gewohnt fernab jeder Realität und rein physikalisch unmöglich. Aber genau diese übertriebene Action ist es ja, die den Reiz der SSX-Spiele ausmacht. Durch gelungene Tricks ladet ihr euren Boost auf; wer besonders lang und erfolgreich kombiniert, gelangt in den Tricky- und später sogar noch in den Super-Tricky-Modus. Solange diese anhalten, verfügt euer Boarder über unendlich Boost und erhöhte Punktemultiplikatoren.

So weit, so bekannt - so simpel, so spaßig. Aufgelockert wird das Ganze durch eine dritte Art von Rennen: Survival-Fahrten. Hier gibt es keinen Highscore, keine Bestzeit, sondern nur euch im Kampf gegen ein virtuelles Ableben auf der Piste - witzig, aber im Grunde nur ein Abfahrtsrennen ohne Zeitmessung. Eng verbunden mit diesen Survival-Rennen ist das Inventar der zehn Fahrer. Neben Outfits und Boards verfügt ihr noch über einen Slot für spezielle Hilfsmittel. Dann zieht ihr euch etwa einen Körperpanzer an, um Stürze zu überstehen, schnallt euch eine Helmlampe auf, um in Höhlensystemen den Durchblick zu wahren, oder schnappt euch einen Wingsuit. Je nach Art der Strecke wird euch womöglich ein spezieller Gegenstand abverlangt, um überhaupt starten zu dürfen. Wäre ja auch äußerst unpraktisch, auf eine Schlucht zuzufahren und nur eine Eisaxt in der Hand zu halten. Mitunter nutzt ihr diese Gegenstände übrigens auch in normalen Trick- und Abfahrtsrennen.

Gute Nacht: Höhlen-Passagen samt Helmlampe sind eine nette Idee, arten aber schnell in nerviges Trial and Error aus. Gute Nacht: Höhlen-Passagen samt Helmlampe sind eine nette Idee, arten aber schnell in nerviges Trial and Error aus. [Quelle: Siehe Bildergalerie] So nett diese ganzen Items klingen, qualitativ sind sie auf unterschiedlichen Stufen angesiedelt. Wingsuit-Passagen beispielsweise sind wirklich spaßig und gut ins Spielgeschehen eingebaut. Strecken, bei denen ihr eine Helmlampe benötigt, sind gut gemeint, arten aber schnell in Trial-and-Error-Gemurkse aus, da ihr manche Felsspalten einfach nicht sehen könnt, egal wie gut ihr fahrt. Da hilft nur der exzessive Einsatz der begrenzt einsetzbaren Rückspulfunktion. Andere Gegenstände und die dazugehörigen Strecken wirken überflüssig. Statt also insgesamt sieben verschiedene Items einzu bauen, wäre es wohl besser gewesen, sich auf zwei oder drei zu konzentrieren. Gelungen sind hingegen das Erfahrungspunktesystem und der dazugehörige Shop. Für erfolgreich absolvierte Rennen steigt euer Charakter im Level auf und erhält Credits für neue Gegenstände. Die sind mal rein optischer Natur, wenn euch zum Beispiel das Outfit nicht gefällt, mal äußerst praktisch, etwa wenn ihr euch ein Board kauft. Es ist sinnvoll, mehrere davon in der Hinterhand zu haben, denn dank unterschiedlicher Werte eignen sich spezielle Bretter besser für verschiedene Rennvarianten. Wer genug Credits übrig hat, kann sich auch kleine Booster-Pakete für das nächste Rennen zulegen.

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01:57
SSX: Region Gameplay - Patagonien
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28.02.2012 00:01 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.03.2012 16:43 Uhr
Zitat: (Original von meisternintendo;9352344)
Splitscreen Modus sollte bei Spielen dieser Art einfach dabei sein, finde ich.


Diese Meinung habe ich auch!

Aber trotz alledem werde ich mir das Spiel mal kaufen.
Community Officer
Bewertung: 0
07.03.2012 16:38 Uhr
Wie schaut's eigentlich mit den Unterschieden zwischen PS3 und 360 Version aus, gibt's da was Nennenswertes?
Hab nämlich nirgendwo nen Vergleich gefunden.
Community Officer
Bewertung: 0
02.03.2012 14:33 Uhr
Zitat: (Original von meisternintendo;9352344)
Splitscreen Modus sollte bei Spielen dieser Art einfach dabei sein, finde ich.


Auf jeden Fall, gehört einfach dazu. Zumal es ja anscheinend auch keinen richtigen Online-MP hat.

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