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SAW (PS3)

Release:
03.12.2009
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

SAW: Unser Test zum Horror-Schocker für Xbox 360 und PS3

03.12.2009 10:07 Uhr
|
18°
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SAW-Review: Das Spiel zum Film im Test für PS3 und Xbox 360. Ihr haltet einen Kater für schlimm? Dann wartet, bis ihr mit einer Bärenfalle auf dem Kopf aufwacht!

SAW: Das Spiel (1) SAW: Das Spiel (1) Was für ein Tag: Ihr wacht orientierungslos auf, nur um festzustellen, dass ihr von einem Serienmörder gefangen wurdet, der euch eine Bärenfalle auf den Kopf geschnallt hat. Ihr seid Detective David Tapp, der im ersten Saw-Film nach dem Jigsaw-Killer jagte und im Spiel selbst zu dessen Opfer wird. Die Falle ist schnell entschärft - ihr müsst lediglich die richtigen Tasten drücken, auf die ihr recht deutlich hingewiesen werdet. Dann müsst ihr einen Ausweg aus eurem Gefängnis finden - einer verlassenen Nervenheilanstalt. Eure Lage wird zusätzlich verschärft, da der Entführer in euren Brustkorb einen Schlüssel eingepflanzt hat. Der öffnet die Fallen aller anderen Gefangenen, die durch das Gebäude streifen und am liebsten sofort euren Oberkörper öffnen würden. Daher müsst ihr euch wehren - etwa mit Rohren, Krücken, Skalpellen, Ziegelsteinen oder dem Arm einer Schaufensterpuppe. Die Kämpfe sind jedoch recht simpel gestrickt. Immerhin könnt ihr euren Verfolgern später auch Fallen stellen. Schade jedoch, dass all eure Mitgefangenen automatisch Gegner sind. Psycho-Terror wie in den Filmen kommt da nicht auf.

 Martialisch: Die Kämpfe sind brutal, spielen sich aber arg simpel. Martialisch: Die Kämpfe sind brutal, spielen sich aber arg simpel.

Schockt immer wieder
Das Spiel kommt dem Stil der Filme erfreulich nahe. Die Umgebung ist herrlich verrottet und eklig. Immer wieder werden kleine Grusel- und Schockmomente eingestreut, etwa wenn eine arme Seele durch eine Tür mit Selbstschussfalle tritt, oder wenn ihr ein grausam verstümmeltes Opfer des Killers entdeckt. Die Grafik mit ihrer körnigen Optik hilft, das einzigartige Feeling der Filme zu transportieren. Die Umgebungen wirken zwar etwas detailarm, die Figuren sehen jedoch ordentlich aus. Allerdings wirkt Tapp arg steif, wenn er durch die Klinikgänge schleicht. Und das tut er ununterbrochen. Der Großteil des Spielverlaufs entspricht nämlich einem Adventure. Ihr durchsucht Schränke, sammelt Items und hütet euch vor Türfallen, Stolperdrähten und Glasscherben, die für Schmerzen und rote Tapser auf dem Boden sorgen. Tapp ist schließlich barfuß unterwegs.

 Autsch: Mit dem Arm in einer Kloschüssel voller Spritzen zu wühlen, ist echt krank! Autsch: Mit dem Arm in einer Kloschüssel voller Spritzen zu wühlen, ist echt krank!

Immer wieder löst ihr dabei simple Rätsel. Türen werden mit Drehpuzzles geknackt, gefundene Sicherungen aktivieren Mechanismen und immer wieder gilt es, Zahlencodes zu finden - etwa in Spiegelungen, oder indem ihr in einem hellen Raum das Licht ausschaltet und Leuchtfarbe sichtbar macht. Zuweilen tut ihr das unter Zeitdruck, weil eine Bombe zu detonieren droht, und obendrein gibt es auch manche Ekelsequenz, in der ihr eure Hand in ein Säurefass oder eine mit Stacheldraht gefüllte Leiche schiebt und nach einem Schlüssel tastet. Das wird als bewegtes Röntgenbild gezeigt und verfehlt seine Wirkung nicht. Das Spiel - wie auch der Film - schockt!

 Kapitel-Finale: Die Höhepunkte des Spiels sind Szenen, in denen ihr Menschen aus fiesen Fallen retten müsst. Letztendlich löst ihr aber nur simple Puzzles. Kapitel-Finale: Die Höhepunkte des Spiels sind Szenen, in denen ihr Menschen aus fiesen Fallen retten müsst. Letztendlich löst ihr aber nur simple Puzzles.

Unterfordert deutlich
Am Ende eines jeden Kapitels müsst ihr einen Gefangenen aus einer Falle befreien, etwa einen Polizeikollegen unter einer schwingenden Klinge. Das ist toll inszeniert und endet auch wirklich brutal, falls ihr versagt. Letztendlich sind aber auch diese Sequenzen simple Puzzles und Geschicklichkeitseinlagen. Und die wirken teils einfach albern. Die schwingende Klinge stoppt ihr mit Zahnrad-Rätseln und eine vergiftete Frau rettet ihr, indem ihr bunte Tropfen mit diversen Wippen umleitet. Saw entpuppt sich also als relativ simples Adventure mit Horror-Setting und gelegentlichen Kämpfen. Das unterfordert geübte Spieler und nervt auch Anfänger irgendwann. Es mangelt einfach an Abwechslung und Tiefgang. Aber immerhin wagt Saw etwas, indem es einen sehr eigenwilligen Genremix kreiert. Und trotz der spielerischen Schwächen ist die Inszenierung wirklich gelungen. Das Saw-Feeling kommt auch im Spiel prima rüber. Es erinnert daher stark an Ubisofts Lost: Via Domus, das ebenfalls unterforderte, dafür aber eine tolle Atmosphäre bot. Und ganz ehrlich: Irgendwie passt das Spiel zu den Saw-Filmen. Die sind objektiv - abgesehen vom durchaus cleveren ersten Teil - auch alle ziemlicher Mist und zehren vor allem von ihrer Atmosphäre und den harten Gore-Sequenzen. So gesehen ist das Spiel eine der konsequentesten Film-Versoftungen überhaupt. Klingt komisch, ist aber so!

Bilder aus SAW: Das Spiel

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
70 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
7/10
8/10
-/10
Tolle Grusel-Atmosphäre mit krassen Schocks fängt den Stil der Filme prima ein
… jedoch mangelt es diesem Mix sowohl an Anspruch als auch an Abwechslung
Die Story spielt zwischen den ersten beiden Filmen und ist wirklich spannend
Kämpfe gegen eure Mit-Insassen verlaufen arg simpel und wirken ziemlich aufgesetzt
Prinzipiell ist der Mix aus Puzzles, Kämpfen und Erkundung durchaus unterhaltsam …
Die Steuerung ist zwar simpel, sie fühlt sich aber recht schwammig und unpräzise an
   
Sebastian Stange
Wirklich toll ist Saw nicht. Ich war beim Testen nie richtig gefordert und hatte es irgendwann satt, schon wieder eine Sicherung zu suchen, oder schon wieder ein simples Puzzle zu lösen, um eine Tür zu öffnen. Dass ich aber dabei blieb, liegt an der herrlich kranken Atmosphäre des Spiels. Das gammelige Irrenhaus ist eine tolle Kulisse und dank der vielen Nachrichten des Killers war ich stets gespannt. Was lauert hinter der nächsten Tür? Welche kranken Ideen kommen noch? Das fand ich toll. Letztendlich kann ich dem Spiel objektiv keine wirklich hohe Wertung geben. Doch wenn euch Atmosphäre wichtiger als die Spielmechanik ist und ihr vielleicht auch das Lost-Spiel mochtet, dann dürfte euch Saw sicherlich gefallen.
   
Redakteur
Moderation
03.12.2009 10:07 Uhr
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Benutzer
Bewertung: 0
03.01.2010 19:47 Uhr
ist geschmacksache
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
15.12.2009 18:07 Uhr
Krankes game, das als spiel zumach würde mir als letztes einfallen! -
Senior Community Officer
Bewertung: 0
07.12.2009 01:07 Uhr
Mal sehen, ob ich mir das anschaue. Die Filme finde ich nämlich seeeeeehr geil. Der neue Teil 6 ist wirklich SAUgeil!
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
03.12.2009 19:12 Uhr
Guter Test , aber mir haben die Filme sehr gut gefallen , ist natürlich Geschmackssache .
Community Officer
Bewertung: 0
03.12.2009 17:22 Uhr
Zitat: (Original von HitmanFan am 03.12.2009 15:12)
Besser als ich erwartet habe. 
Ist die deutsche Fassung eig. unzensiert? 

Jup ist sie

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