Angespielt: SAW - The Game für PS3 und Xbox 360
SAW - The Game erscheint im Herbst 2009 für Xbox 36, PS3 und PC. (4)
Third Person Puzzle Horror - lasst euch das einfach mal auf der Zunge zergehen. Konamis brandneues Genre ergibt in der Film-Versoftung Saw erstaunlich viel Sinn. Darin verschlägt es euch in die Fänge des Jigsaw-Killers. Wie auch in der Filmvorlage erwacht ihr in einem dreckigen Verlies, bekommt per Video eine höhnische Botschaft und werdet mit einer Bärenfalle auf dem Kopf eurem Schicksal überlassen. Einen Hinweis gibt euch das Spiel noch: Rotiert den Analogstick! Das funktioniert, resultiert jedoch nach wenigen Sekunden in einem blutigen Tod. Für Saw müsst ihr Aufmerksamkeit beweisen und im zweiten Durchgang fällt euch dann sicherlich das Lämpchen auf, das euren "Helm" ziert. Seine Farbe gibt an, wann ihr welche Taste drücken müsst und schon habt ihr den ersten Teil eures Martyriums überlebt.
BIS ZUR SCHMERZGRENZE
Es ist Konami erstaunlich gut gelungen, den Ton der Filmreihe zu treffen. Zwar macht der Titel optisch bislang nur einen mittelmäßigen Eindruck, dafür stimmt die Atmosphäre. Die Umgebungen sind dreckig bis abstoßend und der Tod lauert hinter jeder Ecke, während ihr euch durch Räume voller tödlicher Fallen bewegt. Manchmal warnen Szenen, die den gewaltsamen Tod anderer Personen zeigen, wo Gefahren drohen. Dann habt ihr beispielsweise nach dem Öffnen einer Tür wenige Sekunden Zeit, per Tastendruck ein Gewicht zu stoppen, bevor euch eine Schrotflinte erledigt. Den widerlichen Höhepunkt fand die kurze Demo in einer Szene, bei der die Spielfigur einen Schlüssel aus einer völlig widerwärtigen Kloschüssel bergen muss. Der brutale Clou: Das gesamte Becken ist mit Spritzen gefüllt. Per Analogstick schiebt ihr euren Arm mitten hindurch, während ihr darauf achten müsst, euch nie zu viel Schmerz anzutun. Die ganze Aktion wird vom Stöhnen und Fluchen eurer Spielfigur untermalt. Das geht genauso an die Nieren wie die Filme.
CASUAL-GRUSEL?
Doch nicht immer schockt euch das Spiel mit brutalen Momenten. In einem Badezimmer müsst ihr beispielsweise etwas nachdenken, um einen Zahlencode aufzuspüren. Die richtige Kombination findet ihr, indem ihr in einem bestimmten Winkel in den Spiegel blickt. Dadurch überlagern sich Linien auf dem Spiegel und im Hintergrund und enthüllen die Antwort. Dieser Mix aus Quick-Time-Events, Rätseln, brutalen Minispielen und Survival Horror soll euch etwa 14 Stunden an die Konsole fesseln. Ob das wirklich spielerisch fordernd wird oder hier ein eher leichtverdauliches Film-Spiel à la Lost: Via Domus erwartet, ist noch nicht absehbar. Etwas irritierend empfanden wir, dass viele eher generische Schiebe- und Schalter-Rätsel eingebaut wurden. Obendrein gibt es auch ein simples Kampfsystem. Immerhin kann Konami mit einer bedrückenden Atmosphäre und wirklich diabolischen Ideen auftrumpfen. Hoffentlich liefert das fertige Spiel noch weitere Gründe, zuzugreifen.
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Ich wette du hast sie noch nicht gesehen... Der erste Teil war einer der besten Horror-Filme die ich je gesehen hab, der hat verdammt viel Stil. Der zweite Teil war auch sehr gut aber kein Überhammer. Der dritte…