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  • Rygar - The Legendary Adventure

    Rygar gönnt sich in Arcadia eine kurze Verschnaufpause. Rygar gönnt sich in Arcadia eine kurze Verschnaufpause. Direkt vor den Augen des glorreichen Gladiators Rygar wird Harmonia, die hübsche Prinzessin des Königreichs Argus, von seltsamen Wesen entführt, die sich selbst als Titanen bezeichnen. Natürlich lehnt sich der Held dagegen auf, er wird aber schnell von den übermächtigen Feinden besiegt und in ein tiefes Loch geworfen. Obwohl Rygar dem sicheren Tod entgegenstürzt, stirbt er nicht. Die rechtschaffene Göttin Argo rettet ihn und bietet ihm sogar eine zweite Chance an, die entführte Prinzessin zu retten. Damit er den mächtigen Titanen Paroli bieten kann, erhält Rygar den sagenumwobenen Kampfschild Diskarmor. Diese messerscharfe Waffe ist an einer Kette befestigt und kann vom Helden in alle Richtungen geschleudert werden.

    Gut bei Capcom geklaut
    So, jetzt dürfen Sie dreimal raten, wessen Rolle Sie in Tecmos Action-Knaller übernehmen dürfen. Sie steuern natürlich den Titelhelden Rygar durch weitläufige, wunderschön gestaltete 3D-Levels und Landschaften in denen dutzendweise Gegner ins Jenseits befördert werden müssen. Aber auch die interessanten, teilweise anspruchsvollen Geschicklichkeitspassagen verlangen dem Spieler einiges ab. Gelegentlich sind diese sehr happig, da Sie ziemlich genaue Aktionen durchführen müssen und auf die Kameraführung keinerlei Einfluss haben. Die Steuerung ist ähnlich wie bei Devil May Cry kameraorientiert, was bedeutet, dass Sie bei Veränderungen der Perspektive und bei Schwenks die Laufrichtung des Helden korrigieren müssen. Grundsätzlich ist es aber kein Problem, die Übersicht zu behalten. Wer sich bei den Jump&Run-Sequenzen doch einmal verschätzt, muss nicht fürchten einen kompletten Abschnitt noch einmal spielen zu müssen. Nach einem Sprung ins Nichts dürfen Sie nämlich ziemlich genau da weitermachen, wo Sie zuvor gescheitert sind. Dadurch wird der Frustfaktor erfreulich niedrig gehalten. Nur die unvermeidlichen Boss-Kämpfe sorgen gelegentlich für Frust. Zumindest so lange, bis man herausgefunden hat, mit welcher Taktik und welcher Ausführung des Diskarmor man die größten Erfolgschancen hat. Während Sie zu Beginn des Spiels nur eine Version des Kampfschilds mit großer Reichweite besitzen, kommen später noch zwei weitere hinzu. Diese eignen sich besonders gut für den Nahkampf und das Ausschalten von größeren Gegneransammlungen. Aber nicht nur Gegner können mit dem Schild aus dem Weg geräumt werden: Säulen, Statuen, Steine und vieles mehr zertrümmert die Wunderwaffe ohne große Probleme. Abgesehen davon, dass es Spaß macht, Gegenstände zu zertrümmern, steckt natürlich auch ein Sinn dahinter. An vielen Stellen sind unter zerstörbaren Gegenständen Extras, Power-Ups oder Sphären versteckt. Jeder Diskarmor kann auf verschiedene Arten verbessert werden (unter anderem durch die Spähren) und verfügt zudem über mächtige Special Moves und Combos, deren Ausführung jedoch gelernt sein will. Befinden Sie sich in einer richtig ausweglosen Situation können Sie, ausreichend Magie vorausgesetzt, darüber hinaus den Schutzgott des jeweiligen Diskarmors zu Hilfe rufen.

    Coole Optik, nerviges Flimmern
    An Rygar gibt es praktisch nichts auszusetzen: Die umfangreichen, wunderschönen Levels bieten eine tolle Weitsicht und selbst bei großen Gegneransammlungen, riesigen Endgegner oder aufwendigen Grafikeffekten geht die leistungsfähige Grafik-Engine niemals in die Knie. Besonders gut sind den Entwicklern die Charaktermodelle der Hauptpersonen (was vor allem in den Cutscenes gut zur Geltung kommt) und die Gestaltung der Monster gelungen. Leider kann man bei den Widersacher nicht gerade von einer großen Artenvielfalt sprechen: Sie treffen immer wieder auf dieselben (minimal veränderten) Gegnertypen, die sich zudem nicht sonderlich intelligent verhalten. Die fertige US-Version, die uns zur Verfügung stand, lief zwar durchgehend mit butterweichen 60 Frames, hatte aber einen gravierenden Mangel: Manche Abschnitte im Spiel flimmern derart heftig, dass man nach ein paar Stunden vor dem Fernseher das Gefühl hat, man sollte besser einen Augenarzt aufsuchen. Mal abgesehen davon ist das Game jedoch ein absoluter Hitkandidat, bei dem auch die Atmosphäre passt. Hierfür sorgt nicht zuletzt der grandiose, teils orchestrale Soundtrack. Storytechnisch bedient sich Rygar nach Belieben aus den Mythologien verschiedenster Völker und vermengt diese, jedoch ohne komplett ins Lächerliche abzudriften. Lediglich ein paar sehr pathetische Szenen und Dialoge sorgen für den einen oder anderen unfreiwilligen Lacher.

  • Rygar - The Legendary Adventure
    Rygar - The Legendary Adventure
    Publisher
    Wanadoo
    Developer
    Tecmo Inc.
    Release
    20.01.2000
    Leserwertung
     
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Rygar - The Legendary Adventure
Rygar - The Legendary Adventure
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08.01.2003
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