Rune Factory Frontier im Test für Wii: Jetzt wird neben Hacke auch das Schwert geschwungen
Der neueste Harvest Moon-Ableger kombiniert das Gameplay der Lebens-Sim erstmals mit einem Hack&Slay-Kampfsystem! Ob diese Mischung für Spielspaß sorgt, verraten wir euch in den folgenden Zeilen.
Schwert + Hacke = Spielspaß!
Allzwecktasche: Dank der übersichtlich gestalteten Menüs wählt ihr eure Gegenstände im Handumdrehen aus.
Auf der Suche nach eurer Freundin landet ihr im Dorf Trampoli, das neben Menschen auch von kleinen Geistern bevölkert wird. Nachdem ihr eure Holde gefunden habt, kommt alles ganz anders als geplant: Statt der erhofften Heimreise steht ihr plötzlich mit einem neuen Eigenheim in dem seltsamen Dorf da. Da ihr euch schnell mit dem neuen Leben anfreundet, lernt ihr nun allerlei Charaktere wie die sympathische Elfenschmiedin oder den Bücherwurm Selphy kennen, die euch beim Einleben behilflich sind. Daneben müsst ihr euren Hof auf Vordermann bringen, Samen säen, Holz hacken, eure Pflanzen gießen und noch viele weitere Aufgaben des täglichen Lebens erledigen! Nach einer Weile entdeckt ihr immer mehr Geheimnisse, etwa eine Bohnenranke, die euch noch hoch hinaus bringen wird … Über dem Dorf fliegt nämlich eine mysteriöse, walförmige Insel, die es ebenfalls zu entdecken gibt. Doch im Gegensatz zum freundlichen Dorfleben erwarten euch dort oben nicht nur allerhand fiese Gegner, sondern auch bildschirmfüllende Bosse!
Auf ein Neues …
Probeschwünge: Wer mit dem Schwert noch stärker werden will, sollte täglich ein paar Trainingsrunden einlegen!
Euer Tag beginnt um 6 Uhr, ihr gießt eure Felder, bestellt den Acker, entfernt Unkraut und sammelt genug Geld, um euer Haus und Land zu vergrößern. Es wird also nach einiger Zeit ein gewisser Alltagstrott im Spiel eintreten - sich wiederholende Auf gaben gehören dazu! Dorffeste lockern die ganze Sache etwas auf, der spannendste Part sind aber die Ausflüge auf die Walinsel. Nachdem ihr euch bewaffnet habt, dürft ihr dort die verschiedensten Höhlen und Verliese unsicher machen und Bosse wie eine riesige Eisschlange oder einen Oktopus bekämpfen. Je mehr ihr mit eurem Schwert trainiert, desto stärker werdet ihr und ihr erhaltet mächtigere Angriffe. Das Kampfsystem ist flott, durch die begrenzten Angriffsmöglichkeiten und ständige Wechsel ins Menü bei der Waffenwahl ist aber nicht jeder Kampf spannend. Die Steuerung beim Bewässern oder Säen und Umgraben ist oftmals etwas ungenau - ihr haut mehr als einmal daneben oder streut euer Saatgut an der falschen Stelle aus. Wer absolut gar nichts mit dem Farmerleben am Hut hat oder haben will, den wird der große Simulationsanteil sicherlich abschrecken - wer hingegen schon die Vorgänger mochte, wird sich über die Neuerungen freuen!
Screenshots aus Rune Factory Frontier für Wii:
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der test ist richtig beschissen, da er nicht objektiv ist. mir als leser ist's egal, ob dem tester das harvest moon-prinzip auf den keks geht, denn: überraschung! es gibt viele zocker, die sowas noch gar nicht gezockt haben. ich hab's mir gekauft und weiß nicht, wie man, wenn man objektiv an die sache rangeht, dem spiel 73% geben kann, denn das spiel ist 1. vielseitiger als die meisten titel, die steuerung ist gut gelungen, das design und die grafik sind sehr schön, die langzeitmotivation ist, wenn man das spielprinzip mag, extrem hoch, der sound ist klasse... also um die 10% mehr hätte dieser titel sicher verdient gehabt. es ist halt zum glück nicht jedes spiel ein god of war oder call of duty...
wer action sucht, ist bei rune factory an der falschen adresse, doch darf sowas nie und nimmer eine wertung beeinflussen!
die meisten leser erwarten eine professionelle meinung über ein spiel, nicht "ist nicht meins, deswegen bekommts ne schlechte wertung". frag doch das nächste mal besser jemanden, der sich mit dem spiel auseinander setzen will, ob er den test macht...
nichts für ungut
Hatte deshalb schon eine bessere Wertung erwartet.
Aber oich werde den Titel trotzdem mindestens anspielen.