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Resistance: Fall of Man (PS3)

Release:
06.08.2008
Genre:
Action
Publisher:
Sony Computer Entertainment

Resistance: Fall of Man

18.01.2007 15:00 Uhr
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Neu
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Alien-Invasion auf der PlayStation 3 - Widerstand ist zwecklos?

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Aliens überfallen die Erde, die Welt ist dem Untergang geweiht. Nur ein Mann kann uns allen aus der Misere helfen, indem er alles, was sechs oder mehr Augen hat und sabbert, über den Haufen schießt. Zugegeben, das Ausgangsszenario von Resistance gehört nicht gerade zu den Sternstunden origineller Handlungsverläufe, doch die Entwickler verpassten dem öden Invasions-Szenario einen ausgefallenen Dreh.

Denn die fiesen Wesen greifen uns nicht etwa in der Gegenwart, sondern im Jahr 1951 an. Dadurch sieht Resistance auf den ersten Blick aus wie ein Weltkriegsshooter im Stil von Call of Duty oder Brothers in Arms; dank modernster Alien-Technologie stoßen wir im Verlauf des Spiels aber neben futuristischen Waffen auch auf abgefahrene Architektur, die in einem Call of Duty definitiv fehl am Platze wäre. Und wenn dann auch noch so fähige Entwickler dran sitzen wie Insomniac Games (Ratchet & Clank-Serie), dann kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder?

Königsklasse

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Leserumfragen und Zuschriften sagen uns, dass Resistance: Fall of Man bei Ihnen hoch im Kurs steht und natürlich waren auch unsere Erwartungen an das Spiel enorm. Aber kann ein Starttitel für eine neue Konsole wirklich alle Hoffnungen erfüllen? Wir wollten es genau wissen und haben uns für Sie bis zum krachenden Finale gekämpft. Das Ergebnis fällt zwiespältig aus, die Erklärung dafür ebenfalls.

Doch fangen wir bei den Fakten an. Resistance besitzt einen enormen Umfang und Mehrspieleroptionen, die man in dieser Fülle nirgendwo anders findet. Bis zu vierzig Spieler tummeln sich auf den skalierbaren Maps (jeder Level kann in verschiedenen Größen gespielt werden, um auch kleinere Matches spannend zu gestalten), die Spielmodi sind zahlreich und es dürfen unzählige Optionen vor Spielbeginn eingestellt werden, um das kommende Match dem eigenen Gusto anzupassen.

Doch auch der Solo-Modus muss sich nicht verstecken. Zehn umfangreiche Levels durchkämpfen Sie in mindestens 12 Stunden, Sie dürfen gelegentlich in einen Jeep und sogar in einen Kampfroboter steigen und erst beim erneuten Durchspielen bekommen Sie wirklich alle Waffensysteme zu Gesicht (derer gibt es übrigens satte 16!). Drei Schwierigkeitsgrade und die sogenannten Skill-Points (erfüllen Sie bestimmte Aufgaben während eines Levels, schalten Sie dadurch Bonus-Inhalte frei) sorgen ebenfalls für ausreichend Langzeitmotivation. Doch Umfang allein macht noch kein gutes Spiel, denn was nützen unzählige Abschnitte, wenn einer langweiliger ist als der andere?

Höhen und Tiefen

BILD: PLAYZONE BILD: PLAYZONE Ganz so schlimm ist um Resistance nicht bestellt, doch das Leveldesign kann die hoch gesteckten Erwartungen nicht immer erfüllen. Einige Levels wirken recht einfallslos und besonders erfahrene Spieler werden echte Highlights vermissen. Die gibt es und besonders die Bosskämpfe werden der Bezeichnung gerecht. Alles in allem hätten die Entwickler aber gerne noch ein wenig mehr - mit Verlaub - auf die Kacke hauen können.

Moderation
18.01.2007 15:00 Uhr
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