Resistance 3 im Test: Das hat uns nicht gefallen

Test Toni Opl

In unserem Test zu Resistance 3 klären wir, wie sich der neue PS3-Shooter von Insomniac Games schlägt. Eines vorweg: Resistance 3 kann das fantastische Killzone 3 nicht in die Tasche stecken. Sowohl grafisch wie auch in Sachen spielerische Abwechslung muss sich Resistance 3 ganz klar hinter Killzone 3 einreihen. Dennoch: Resistance 3 ist ein packender PS3-Shooter geworden!

Das hat uns an Resistance 3 weniger gefallen:

Das lasche Finale
Gegen das vorletzte Kapitel fällt das große Finale von Resistance 3 fast schon etwas ab. Ohne zu viel zu verraten: Durch abstrakte Alien-Bauten mit riesigen Apparaturen und Neonlichtern haben wir uns schon gefühlte hundert Mal geballert. Schildgeneratoren ausschalten, Stromleitungen kaputt schießen - das fühlt sich alles ein bisschen ideenlos an.

Die Boss-Kämpfe
Ganz klar: In Resistance 2 waren die Boss-Kämpfe fordernder, spannender und spektakulärer.

Die wechselnde Grafikqualität
Die Außenlevels haben viel Fifties-Flair und gefallen uns in Verbindung mit den schönen Regen- und Partikeleffekten sowie spektakulären Explosionen wirklich ausgesprochen gut. Innenareale hingegen leiden oft unter matschigen, detailarmen Texturen und extrem schwacher Beleuchtung. Im Gegensatz zu den lebendig wirkenden Outdoor-Arealen sieht das Spiel in seinen Räumen, Minenschächten und Katakomben oft stumpf und unspektakulär, teilweise schon richtig hässlich aus. Zwar bleibt die Bildrate durchweg stabil und störendes Bildzerreißen (Tearing) gibt es so gut wie gar nicht, unterm Strich kommt man an die Bombastoptik von Killzone 3 aber nicht ansatzweise heran.

Um die Ecke schießen: Das Bullseye ist die Resistance-Knarre schlechthin. Einmal markierte Gegner werden automatisch von den Projektilen getroffen. Quelle: Videogameszone Um die Ecke schießen: Das Bullseye ist die Resistance-Knarre schlechthin. Einmal markierte Gegner werden automatisch von den Projektilen getroffen. Dummerweise wird man auch gelegentlich aus der tollen Atmosphäre herausgerissen, was hauptsächlich an den etwas holprig inszenierten Zwischensequenzen und an so manch hölzerner Charakteranimation liegt. Und dass vor allem die Figuren in den Zwischensequenzen deutlich besser aussehen als in Spielszenen, ist nicht mehr ganz zeitgemäß und irritiert. Gleiches gilt für gelegentliche Polygon-Clipping-Fehler, die wir im Verlauf der Kampagne entdeckt haben. Wenn ein Auto unter Dauergetöse zur Hälfte in einem Haus stecken bleibt, dann guckt man als Spieler doch recht verwundert.

Die nicht perfekte Move-Integration
Solange man "aus der Hüfte" feuert, funktioniert die Bewegungssteuerung PlayStation Move in Resistance 3 sehr gut. Legt man die Waffe allerdings an und zielt über Kimme und Korn, so reduziert sich automatisch die Sichtempfindlichkeit drastisch. Soll heißen: Man ist beim genauen Zielen viel zu langsam für die teilweise recht flinken Chimera-Biester. Killzone 3 ist und bleibt daher DAS Musterbeispiel für eine gelungene Move-Integration in einem Shooter.

Bildergalerie

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