Resistance 2 für PS3 im Test

Test Toni Opl

Einzelspieler-Resümee
Resistance 2 (PS3) - Pfui Spinne! Zwischen- und Endgegner sind vor allem optisch extrem imposant. Spielerisch hingegen bringen sie euch nur leicht ins Schwitzen. (BILD: play³)
Resistance 2 (PS3) - Pfui Spinne! Zwischen- und Endgegner sind vor allem optisch extrem imposant. Spielerisch hingegen bringen sie euch nur leicht ins Schwitzen. (BILD: play³) Durchschnittlich begabte Konsoleros dürften zwischen neun und elf Stunden benötigen, um das - wie wir finden - sehr gelungene Ende von Resistance 2 zu Gesicht zu bekommen. Somit liegt die Spielzeit nicht über der des Originals, wohl aber die Präsentation, die Inszenierung und die gebotene Action. Das neue Abenteuer ist durchweg spannender, kurzweiliger und rasanter und greift dabei viele Story-Details aus dem Vorgänger wieder auf. Allerdings bleiben auch ebenso viele Fragen offen, unsere Sentinel-Sidekicks völlig blass und einige von Hales Entscheidungen schwer nachvollziehbar - trotz tiefschürfenden Insider-Infos, die ihr in auffindbaren Akten und Dokumenten nachlesen könnt.

Resistance 2 (PS3) - In die Ferne: Ein Sniper Rifle darf in Resistance 2 natürlich nicht fehlen. (BILD: play³) Resistance 2 (PS3) - In die Ferne: Ein Sniper Rifle darf in Resistance 2 natürlich nicht fehlen. (BILD: play³) In Anbetracht der gebotenen Schauwerte lassen sich die kleinen Plot-Schwächen jedoch leicht verkraften. Insomniac hat es geschafft, die Anzahl der gleichzeitig auf dem Schirm zu sehenden Feinde und Verbündeten nochmals deutlich nach oben zu schrauben - ohne technische Einbußen. Im Gegenteil! Tearing gibt es in Resistance 2 kaum und die Framerate bleibt jederzeit stabil, selbst wenn ein halbes Dutzend Sentinels, eine Horde Verwüster, ein ganzer Schwarm Drohnen und dazu noch mehrere Höllenfeuer-Kanonen gleichzeitig aus allen Rohren feuern. Einziger Makel: Einige Innenareale wirken sehr kahl und detailarm texturiert. Dafür ist der Look des Spiels insgesamt deutlich farbenfroher und lebendiger als im eher grauen Vorgänger.

Resistance 2 (PS3) - Skirmish: Ständig wechselnde Missionsziele halten die Matches spannend. (BILD: play³)
Resistance 2 (PS3) - Skirmish: Ständig wechselnde Missionsziele halten die Matches spannend. (BILD: play³) Die KI leistet bei Freund und Feind sehr gute Dienste. Unsere Jungs kämpfen teilweise wie die Berserker, die Alien-Brut ist aggressiv, versucht stets zu flankieren und jongliert mit Granaten, dass einem schwindelig wird. Dagegen fallen die Fights mit den Zwischengegnern und dem finalen Big Boss in Resistance 2 leider etwas ab. Deren sich wiederholende Angriffsmuster sind schnell durchschaut und stellen keine allzu große Herausforderung dar. Dennoch lohnt sich das mehrmalige Durchspielen des Abenteuers, denn wie im Vorgänger schaltet ihr mit jedem Durchgang neue Waffen und andere Features frei.

Resistance 2 (PS3) - Doppelt praktisch: Der Bohrer generiert einen Schutzschild und lässt Feinde leuchten – auch durch Wände hindurch. (BILD: play³)
Resistance 2 (PS3) - Doppelt praktisch: Der Bohrer generiert einen Schutzschild und lässt Feinde leuchten – auch durch Wände hindurch. (BILD: play³)

Ein neuer Rekord
Resistance 2 (PS3) - Platzverschwendung: Im Splitscreen müsst ihr mit seitlichen Balken leben. (BILD: play²)
Resistance 2 (PS3) - Platzverschwendung: Im Splitscreen müsst ihr mit seitlichen Balken leben. (BILD: play²) Mit dem Mehrspielermodus ist das immer so eine Sache. Mal vermisst man ihn überhaupt nicht, wie etwa bei Dead Space. Manchmal wirkt er eher wie eine nette Dreingabe, Ein Quantum Trost sei hier genannt. Doch im Idealfall ist der Mehrspielermodus die perfekte Ergänzung zum Singleplayer-Spiel und fesselt weit über die Singleplayer-Kampagne hinaus ans Joypad. Das bisherige Paradebeispiel hierfür war Call of Duty 4, doch das dürfte ab sofort nur noch in einem Atemzug mit Resistance 2 genannt werden. Online-Veteranen wird bereits der Einstieg ins Spiel begeistern. Lobby, Match-Suche sowie Freundes- und Clan-Management funktionieren schnell und übersichtlich. Binnen weniger Sekunden habt ihr eure Spielfigur erstellt, eine offene Partie gefunden und Freunde eingeladen. Nach bemerkenswert kurzer Ladezeit seid ihr mitten in der Schlacht.

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