Resistance 2 (PS3) - Black & Decker: Mit dem Splicer werden Erinnerungen an Dead Space wach. (BILD: play³)
Das sehnlichst erwartete Sequel ist endlich da! Um es gleich vorweg zu nehmen: Resistance 2 rockt, und zwar gewaltig! Teil 2 setzt erwartungsgemäß genau dort an, wo uns der Launch-Titel zurückgelassen hat. Wir erinnern uns: Resistance: Fall of Man konfrontierte den Spieler mit einer alternativen Vergangenheit in den späten 1940er Jahren, in der ganz Europa und weite Teile Großbritanniens der Invasion und dem Virus einer kriegerischen Alien-Rasse zum Opfer fielen. Deren einziges Ziel: die Ausrottung der Menschheit.
Resistance 2 (PS3) - Andrang im Koop: Da drin gibt’s scheinbar jede Menge XPs abzustauben. (BILD: play³)
Den Auftakt zu Resistance 2 bildet eine Sequenz, in der eine amerikanische Spezialeinheit den Protagonisten Nathan Hale gen Island "entführt". Unterwegs stoßen sie auf eine Militärbasis, die von den Bestien angegriffen wird. Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf mit dem Feind flieht Hale. Zeitsprung. Etwa zwei Jahre später sind auch die zunächst noch verschont gebliebenen USA von den Chimera überrannt. Hale hat es mittlerweile nach San Francisco verschlagen. An seiner Seite: das Team Echo, welches sich aus Corporal Joseph Capelli, Specialist Aaron Hawthorne und Sergeant Benjamin Warner zusammensetzt. Die "Sentinels” genannten Elitesoldanten tragen wie unser Held das Bestien-Virus in sich, der sie deutlich stärker macht und ihre Gesundheitsregeneration auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt . Nach einer erbitterten Schlacht in der Bay Area setzt die Truppe ihren Kampf gegen die Bestien im ganzen Land und an verschiedenen Schauplätzen fort. Stets auf der Suche nach einem Weg, die Chimera endgültig zurückzuschlagen.
Mehr Waffen, mehr Bestien
Resistance 2 (PS3) - Horde: Die Gegneranzahl in Resistance 2 ist nicht nur durch das Fernrohr beeindruckend. (BILD: play³)
Resistance-Veteranen dürften Fachbegriffe wie Rossmore, Bullseye, Bohrer oder LAARK wohlbekannt sein. Viele Schießprügel des Vorgängers, aber auch Gadgets wie etwa die Igel-Granate, feiern in Resistance 2 ihr Comeback. Doch was wäre eine Fortsetzung ohne neue explosive Spielereien? Genau, nichts! Deshalb dürft ihr nun auch auf das Marksman-Sturmgewehr mit Zielfernrohr für mittlere Reichweite zurückgreifen oder euch das schwere Wraith-Maschinengewehr umhängen, welches per Zweitfunktion einen tragbaren Schutzschild erzeugt. Auch schick: die auf den ersten Blick vergleichsweise zahm wirkende 44er Magnum, deren durchschlagene Geschosse zur Sprengladung werden. Last but not least führt Entwickler Insomniac den Splicer ein, der rotierende Sägeblätter verschießt und dadurch für den ein oder anderen abgetrennten Arm sorgt. Noch derber: Die Sekundärfeueroption ermöglicht es euch, die Klinge in der Kammer so lange drehen zu lassen, bis sie vor Hitze rot glüht. Wird sie dann in einen Gegner gefeuert, dreht sie sich im Fleisch weiter.
Quelle: videogameszone.de
Resistance 2 (PS3) - Hackfleisch: Mit der verbesserten Bullseye Mk.II könnt ihr sogar einen Titanen in seine Einzelteile zerlegen. (BILD: play³)
Natürlich haben auch die Chimera ordentlich aufgerüstet. In Resistance 2 schicken sie einige ganz neue Monster aufs Schlachtfeld, wie etwa das Chamäleon, das bis zu dem Moment, in dem es mit seinen scharfen Klauen angreift, völlig unsichtbar ist. Ihr müsst daher auf sichtbare oder hörbare Spuren achten, um herauszufinden, ob eines in der Nähe herumschleicht. Der Predator lässt grüßen! Fliegende Wächter- und Angriffsdrohnen sind nur im Rudel eine ernste Bedrohung, ganz im Gegensatz zum schwer gepanzerten Verwüster, der aufgrund seines Energieschilds auch im Alleingang eine schwer zu knackende Nuss ist. In punkto Resistance 2-Bossgegner wurde ja bereits der 90 Meter hohe Leviathan vorgestellt, der halb Chicago zertrümmert. Selbstverständlich erwartet euch auch in diesem Punkt noch eine ganze Menge mehr, wie etwa die mutierte Riesenkrake, die ihr im Beitrag auf unserer DVD bewundern könnt.
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