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Resident Evil: The Darkside Chronicles (Wii)

Release:
09.06.2011
Genre:
Action
Publisher:
Capcom

Resident Evil: The Darkside Chronicles im Test für Wii: Erlebt die dunkle Seite von Resident Evil

25.11.2009 14:08 Uhr
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17°
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In unserem Test zu Resident Evil: The Darkside Chronicles für Wii erfahrt ihr alles über das neue Resi-Spiel. Wird die Handlung nach Teil 5 fortgesetzt= Worum geht's in Darkside Chronicles? Lohnt sich der Kauf?

Ein Resident Evil für die Wii? Wird die Handlung nach Teil 5 fortgesetzt?

Antwort: Nein, ganz im Gegenteil. Die Handlung von Resident Evil wird nicht fortgesetzt. Dafür erlebt ihr bestimmte Stellen der Resident Evil-Geschichte nochmal neu verpackt in einem ganz anderen Spielprinzip.

Worum geht's denn in Darkside Chronicles?

Antwort: Neben Story-Elementen, die Fans aus anderen Teilen der Serie kennen, erwartet euch ein komplett neuer Handlungsstrang in Südamerika mit den beiden Charakteren Leon S. Kennedy und Jack Krauser.

Und was ist so besonders an Resident Evil: The Darkside Chronicles?

Im Gegensatz zu den typischen Resident Evil-Spielen ist Darkside Chronicles ein Shooter, der euch in der Ego-Perspektive durch die verschiedenen Levels schickt. Dabei handelt es sich um einen so genannten Rail-Shooter.

Rail-Shooter? Noch nie gehört.

Antwort: Wie der Name schon vermuten lässt, bewegt ihr euch wie auf Schienen durch die einzelnen Abschnitte. Dabei ballert ihr auf Zombies und andere Monster, sammelt Gegenstände und meistert Quick-Time-Events.

Und wie steht die USK zur Zombiejagd?

Antwort: Erstaunlicherweise erhielt Darkside Chronicles die USK-Einstufung "keine Jugendfreigabe" und wird komplett ungeschnitten in Deutschland erscheinen. Somit bleiben wir von grünem Blut und Schnitten verschont.

Seuche im Süden: Jetzt macht sich der T-Virus schon in Südamerika breit! Seuche im Süden: Jetzt macht sich der T-Virus schon in Südamerika breit!

Langsam schleichen wir uns durch die dunklen Gänge des Polizeipräsidiums von Raccoon City. Unsere Pistole stets im Anschlag sind wir auf jede Überraschung gefasst. Vereinzelte Blitze erhellen den Gang und enthüllen die blutverschmierten Wände. Plötzlich ein Geräusch. Nur wenige Sekunden später sind wir von Zombies umzingelt. Die einzige Möglichkeit: Laufen! Doch in Resident Evil: The Darkside Chronicles (kurz DC) ist das nicht möglich. Denn als Vertreter des Rail-Shooter-Genres bewegen wir uns auf vorgegebenen Laufwegen und so müssen wir uns der Zombiebrut stellen. Ob das funktioniert und ob es die typische Resident Evil-Atmosphäre trotzdem ins Spiel geschafft hat, verrät unser Test.

Typisch Resident Evil
Anders als im fünften Teil der Serie wird die Geschichte von Resident Evil in DC nicht fortgesetzt. Ihr erlebt die wichtigsten Momente der vergangenen Teile erneut: So seid ihr mit Claire Redfield und Leon S. Kennedy in Racoon City unterwegs oder begleitet Claire auf der Suche nach ihrem verschollenen Bruder auf eine Gefängnisinsel in der Südsee. Allerdings bietet das Spiel auch einen komplett neuen Handlungsstrang, den es zuvor in noch keinem Teil der Serie gab. So verschlägt es Leon und Jack Krauser im Auftrag der US-Regierung nach Südamerika, wo es Anzeichen für eine Virusepidemie geben soll. Dabei wird die Story in schicken Rendersequenzen erzählt und besonders Kenner der alten Resident Evil-Teile werden aufgrund ihres Hintergrundwissens viele Aha-Momente erleben.

Sammelwahn: Nützliche Gegenstände wie Heilsprays sollten stets mitgenommen werden. Sammelwahn: Nützliche Gegenstände wie Heilsprays sollten stets mitgenommen werden.

Viel Action
Wie es sich für einen Shooter gehört, wird auch in DC ordentlich geballert. Da ihr euch nicht um die Laufwege kümmern müsst, könnt ihr euch komplett auf das Anvisieren der Monster konzentrieren. Zudem ermöglichen die vorgegebenen Wege eine besondere Atmosphäre, da die Entwickler jeder Zeit bestimmen, was ihr zu sehen bekommt und wo ihr euch befindet. An einigen Stellen im Spiel habt ihr jedoch die Möglichkeit, euch zwischen verschiedenen Routen zu entscheiden. Großen Einfluss auf den Spielverlauf hat das aber nicht. Neben jeder Menge Action seid ihr zudem damit beschäftigt, fleißig Gegenstände zu sammeln.

Das können neue Waffen sein, Munition, Heilkräuter oder -sprays , Gold oder die gut versteckten Umbrella-Abzeichen. Es lohnt sich zudem, das Mobiliar unter Beschuss zu nehmen, da sich in Kisten, Lampen oder hinter Bildern oftmals Items verstecken. Während ihr euch mit maximal vier verschiedenen Waffen ausrüsten könnt, landen die übrigen Schießeisen im Inventar, lassen sich aber jeder Zeit austauschen. Dabei reicht das Arsenal über Pistole und Schrotflinte, über Maschinenpistole und Granatwerfer bis hin zu skurrilen Waffen wie dem Bogengewehr. Das eben erwähnte Gold darf dann ähnlich wie in Resident Evil 5 in die Verbesserungen der Waffen gesteckt werden.

Bekannte 'Gesichter': Ihr bekommt es oft mit bekannten Gegnern, wie etwa den Lickern aus Resident Evil 2, zu tun. Bekannte "Gesichter": Ihr bekommt es oft mit bekannten Gegnern, wie etwa den Lickern aus Resident Evil 2, zu tun.

Fette Bosskämpfe
Unterteilt wird das Spiel in drei große Abschnitte, welche wiederum in mehrere kleine Kapitel gegliedert werden. Abwechslung zum Shooter-Gameplay bieten dabei vereinzelte Quick-Time-Events. Ebenfalls abwechslungsreich sind die Bosskämpfe, die an fast jedem Ende eines Kapitels auf euch warten. Diese sind richtig gut in Szene gesetzt und stellen eine richtige Herausforderung für den Spieler dar. Auch sonst ist DC wirklich gut inszeniert und bietet die typische Resident Evil-Atmosphäre. Oft werdet ihr von den virusverseuchten Gegnern überrascht oder die Untoten liegen bereits scheintot im Raum verteilt. Schade: Auch durch vorsorgliche Kugel-in-den-Kopf-Behandlung stehen die Zombies zu einem späteren Zeitpunkt trotzdem auf und greifen euch an. Somit werden wirklich viele Stellen im Spiel durch Skripts vorangetrieben, was jedoch auch die gute Inszenierung und viele Überraschungsmomente ermöglicht. Rätseleinlagen, die das sonst einheitliche Gameplay weiter auflockern, sucht man leider vergebens.

Wie gemacht für die Wii
Die Steuerung geht einwandfrei von der Hand: per Wii-FB wird gezielt und abgedrückt, nachgeladen durch eine kleine Schütteleinlage und eure Waffen wählt ihr per Nunchuck aus. Auch technisch gehört DC zu den besseren Wii-Spielen. Besonders die Grafik kann sich an einigen Stellen wirklich sehen lassen. Die Spielermodelle sind schick animiert und kommen in den Zwischensequenzen gut zur Geltung. Lediglich die Außenlevels im neuen Südamerika-Abschnitt wirken etwas karg und trist. Die Kameraführung ist an einigen Stellen des Spiels etwas zu hektisch, was zwar den Adrenalinspiegel für kurze Zeit steigert aber nicht gerade das Zielen erleichtert. Besonders lobenswert: Da ihr stets mit zwei Charakteren unterwegs seid, könnt ihr die komplette Story auch mit einem Kumpel zusammen spielen, was den Spielspaß nochmal erhöht. Allerdings ist der Ein- bzw. Ausstieg eines zweiten Spielers nur zwischen den Levels und nicht mitten im Spiel möglich. Schade.

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Screenshots:

Videogameszone-
Spielspaß-Wertung:
84 %
Leserwertung
(1 Vote):
-
Grafik:
Sound:
Multiplayer:
9/10
9/10
9/10
typische Resident Evil-Atmosphäre
keine Rätseleinlagen
actionreiches Gameplay
stellenweise hektische Kameraführung
fette Bosskämpfe
kein direkter Einstieg des zweiten Spielers möglich
   
Swen Harder
Ich hatte sie alle. Und damit meine ich sämtliche Teile der Resident Evil-Reihe. Dementsprechend habe ich auch Darkside Chronicles regelrecht verschlungen. Für mich ist es eine gelungene Abwechslung zum üblichen Resident Evil-Alltag. Besonders die Rückkehr an bereits bekannte Orte und die filmreifen Zwischensequenzen haben es mir angetan. Fans der Serie werden also ihre wahre Freude haben und dürfen gern noch ein paar Punkte zur Wertung addieren. Alle anderen erwartet ein gutes Actionspiel, welches für die Eigenschaften der Wii wie geschaffen zu sein scheint.
   
Redakteur
Moderation
25.11.2009 14:08 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
25.01.2010 16:53 Uhr
@Trickmaster
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal ... halten
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
30.11.2009 06:08 Uhr
Boor, die Bewertung ist mir sowas von egal. Ein Lightgun-Spiel kann nie die 80er erreichen. Und
grafish erinnert es mich an die Lightgun-Spiele, die ich vor zehn Jahren gespielt habe.
Community Officer
Bewertung: 0
26.11.2009 15:57 Uhr
zusammen mit UC hat man dann die Story von 0 bis kurz vor 4 (denk mal der Krauser Abschnitt spielt als letztes)
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
25.11.2009 19:19 Uhr
ja, genau. back to the roots. heul, was ist nur aus resi und silent hill geworden?! ich will mich mal wieder richtig gruseln.

und auch resi 4 ging mir aufen sack. gutes game, aber kein echtes resident evil.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
25.11.2009 17:34 Uhr
Zitat: (Original von bollamannkopf am 17.11.2009 17:16)
ich will ein resi wie resi 4 !!!!
vielleivht klappts ja mit resi 6^^
und ein koop modus!
der hat in resi 5 mächtig laune gemacht


ich würde Capcom killen wenn noch ein Resi teil mit Coop kommen würde!!!!
das macht den horror komplett zu nichte!!!!!!!!

RE5 war ein desaster! und capcom sollte sich jetzt auf den hintern setzen und wieder zu den wurzeln von RE zurück kommen!

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