Resident Evil Afterlife: Filmproduzent enthüllt neue Details zum 3D-Horrorstreifen
Live auf der Bühne der Gamestage Berlin: Filmproduzent Martin Moskowicz (Zweiter von links) erzählt von der Verbindung zwischen Spiel und Film am Beispiel von Resident Evil: Afterlife.
Im Schatten des Berliner Fernsehturms, direkt am Alexanderplatz, finden ab heute die Berliner Gamestage und die Entwicklerkonferenz Quo Vadis statt. Höhepunkt des Kongresses ist die Verleihung des amtlichen Deutschen Computerspielpreises am kommenden Donnerstagabend, zu der auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit erwartet wird.
Bei der Auftaktveranstaltung diskutierten Vertreter von Unternehmen wie der Telekom (u. a. Gamesload, Musicload), Bigpoint und Gamigo über Chancen und Trends im Spielebereich. Constantin-Filmproduzent Martin Moszkowicz - frisch zurückgekehrt vom Kalifornien-Ausflug mit Bundeskanzlerin Merkel - betonte die Wichtigkeit bekannter Lizenzen für Filmumsetzungen. Schließlich gebe es bei Büchern, Comics oder Spielen bereits einen eingebauten "Fanblock", auf den man bauen könne; mit dem Bully-Herbig-Film Wickie und die starken Männer und Die Päpstin hat Constantin im vergangenen Jahr erfolgreiche
Milla Jovovich spielt bereits zum vierten Mal die Hauptrolle in der Filmumsetzung der legendären Capcom-Horror-Spiele.
Beweise für diese These abgeliefert.
Gleichzeitig seien die Fans auch die härtesten Kritiker, denn diese achteten penibel auf Details. Deshalb werden regelmäßig Fans zu Testvorführungen eingeladen, zumal wenn - wie im Falle von Resident Evil Afterlife - neue Figuren präsentiert werden, die in den Capcom-Spielen bislang nicht vorgekommen sind. Afterlife ist der Untertitel des mittlerweile vierten Resident Evil-Films, der im September 2010 in die Kinos kommen soll - wieder mit Milla Jovovich in der Hauptrolle, diesmal aber zusätzlich in einer 3D-Fassung (erste Trailer sind bereits im Netz). Mit von der Partie ist auch Wentworth Miller, der in der Serie Prison Break den Michael Scofield spielt.
Zum ersten Mal in 3D: Die HD-Trailer geben einen Vorgeschmack auf die Special Effects in Resident Evil: Afterlife.
Dass sich 3D in Spielen, TV und Filmen durchsetzen wird, daran hat Moszkowicz keinen Zweifel. Allerdings hätten die Zuschauer ein gutes Gespür dafür, ob 3D-Effekte im Nachhinein aufgepropft werden oder ob der Film von vornherein mit großem technischen Aufwand abgedreht wird.
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