Endlich im Test für Xbox 360: Resident Evil 5. Teil 5 der Horror-Kultserie aus dem Hause Capcom auf den Zahn gefühlt. Lest unsere Wertung und das Fazit!
Resident Evil 5 Test: Resident Evil 5 Test: Resident Evil-Premiere auf der Xbox 360
Resident Evil 5 - Angesichts solcher Gegneraufkommen schnellt der Puls in schweißtreibende Höhen.
Wir haben uns hingesetzt, Capcoms Next-Gen-Einstand der Horror-Kultserie (und zudem der erste Teil für eine Microsoft-Konsole überhaupt) durchgezockt und dem Titel auf Herz und Nieren geprüft. Hat sich die lange Wartezeit gelohnt? Ja, auf jeden Fall! Ist Resident Evil 5 genauso gut oder gar besser als der geniale Vorgänger? Hier lautet die klare Antwort: nein! Warum, lest ihr diesem Test.
Bestens unterhalten
Resident Evil 5 - Wenn in Resident Evil 5 etwas in die Luft geht, dann mit ordentlich Wumms.
Seit Chris' letztem Einsatz hat sich einiges verändert: Die Umbrella Corporation ist Geschichte, ebenso wie Raccoon City und die S.T.A.R.S.-Spezialeinheit, der er mal angehörte. Doch die Welt ist deswegen kein sicherer Ort geworden. Ganz im Gegenteil: Die Bedrohung durch tödliche Viren und biologische Waffen ist immer noch allgegenwärtig. Und genau diesen Gefahren stellt sich Chris als Agent der BSAA (Bioterrorism Security Assessment Alliance), einer der UN unterstellten Antiterror-Organisation, weiterhin entgegen. Sein jüngster Einsatz führt ihn nach Afrika, wo er in dem Städtchen Kijuju den skrupellosen Biowaffenhändler Irving finden und aus dem Verkehr ziehen soll. Sheva Alomar, zuständige BSAA-Agentin für Westafrika, steht ihm dabei als neue Partnerin zur Seite. Doch Irving stellt nur den Anfang einer Geschichte dar, in deren Verlauf ihr auf alte Bekannte und Totgeglaubte trefft.
Quelle: videogameszone
Resident Evil 5 - Im späteren Verlauf greifen eure Gegner auch zu Schusswaffen.
Leider kommt die Handlung nur sehr schleppend in Gang und dümpelt bis zur Hälfte des Spiels unerwartet seicht vor sich hin. Erst in der zweiten Spielhälfte nimmt Resident Evil 5 so richtig an Fahrt auf und begeistert euch mit bombastisch inszenierten Zwischensequenzen und Story-Entwicklungen, die vor allem Serien-Fans mehr als zufriedenstellen. Gerade inszenatorisch schöpfen die Entwickler aus dem Vollen. Die Choreografie in den In-Game-Filmchen ist einfach der Wahnsinn, zwar völlig übertrieben, aber genau das macht die Faszination aus.
Resident Evil 5 - Der Koop-Modus erfährt wegen des intensiven Zusammenspiels und den wirklich coolen Situationen, in denen man sich auf den Partner verlassen muss, im Vergleich zur Solo-Variante einen Spielspaß-Schub.
Pure Action statt schweißtreibendem Horror
Die Resident Evil-Serie hat sich im Lauf der Zeit vom ursprünglichen Survival-Horror immer mehr zu einem Action-Titel entwickelt. In Resident Evil 5 erreicht diese Tendenz ihren Höhepunkt. Weniger Horror und Rätsel, dafür deutlich mehr Action. Es gibt wirklich nur ganz wenige Passagen, in denen Chris und Sheva nicht die Waffen - die ihr im Übrigen wieder umfassend verbessern könnt - sprechen lassen. Da Resident Evil 5 durch und durch ein Koop-Spiel ist, übernimmt Sheva natürlich eine wichtige Rolle, die sie auch im Großen und Ganzen ordentlich ausfüllt. Sie heilt euch, wenn ihr verletzt seid, rettet euch, wenn ihr zu sterben droht und geht mitunter rabiat auf die Gegner los.
Resident Evil 5 - Dieser Safari-Trip ist alles andere als entspannend.
Mit der B-Taste und dem Digi-Kreuz könnt ihr der hübschen Kampf-Amazone den Befehl "Decken" für defensives Verhalten und "Angreifen" für offensives Vorgehen erteilen. Etwas unglücklich ist ihr starker Drang im "Decken"-Status, jeden Gegner, auch in sehr großer Entfernung, mit ihrer Standardwaffe unter Feuer zu nehmen, anstatt beispielsweise zum besser geeigneten Scharfschützengewehr zu wechseln. Gibt man ihr den Befehl "Angreifen", wechselt sie zwar die Waffe, geht aber wie John Rambo in seinen besten Tagen auf die Feinde los und verballert recht schnell ihre Munition.
Bekannte Terror-Handlungen
Resident Evil 5 - Der El Gigante ist für Serien-Kenner ein alter Bekannter.
Leider ist der Kampf gegen ihn recht unspektakulär ausgefallen.
Spielerisch baut Resident Evil 5 konsequent auf dem genialen vierten Teil auf. Wie schon vor über drei Jahren bekommt ihr es immer wieder mit aggressiven Gegnerhorden zu tun, die mit allen möglichen Waffen auf euch losgehen und mehr oder weniger geschickt euren Angriffen ausweichen. Die Anspannung während dieser Gefechte, vor allem wenn die Infizierten von allen Seiten auf euch losstürmen, ist nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der Spiel-Erfahrung. Wenn es brenzlig wird, weil ihr von Infizierten umzingelt seid und im Hintergrund eine Kettensäge knattert, bekommt jeder feuchte Hände. Rätsel im klassischen Sinn sind passé. Stattdessen sammelt ihr Schlüssel, Schlüsselkarten oder mehrteilige Embleme für eine Tür ein oder betätigt einen oder mehrere Schalter, um einen Durchgang zu öffnen.
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