Seit Montag, den 26. Januar, steht die Demoversion von Resident Evil 5 auch auf deutschen Xbox-Live-Servern zum Herunterladen bereit. Wir sind in die Rolle von Sheva und Chris geschlüpft und präsentieren euch, welche Erfahrungen wir während der ersten Spielstundengesammelt haben.
Seit Montag, den 26. Januar, steht die Demoversion von Resident Evil 5 auch auf deutschen Xbox-Live-Servern zum Herunterladen bereit. Natürlich sind wir schleunigst in die Rollen von Sheva und Chris geschlüpft und präsentieren euch nachfolgend, welche Erfahrungen wir während der ersten Spielstunden gesammelt haben.
Maik Bütefür:
Meine Liebe zu Resident Evil ist erloschen. Das ist aber schon eine ganze Weile her und nicht die Schuld von Resident Evil 5. Ich erinnere mich noch bestens an die durchzockten Nächte mit dem ersten Teil, als drei gestandene Jungs in einem viel zu kleinen Zimmer bei völliger Dunkelheit geschwitzt haben als ob sie in einer Dampfsauna säßen. Hunde, die durchs Fenster springen, Zombies, die schlurfend Munition fressen, Riesenschlangen, Monsterspinnen, seichte Rätsel - das war Resident Evil. Dann kamen zahlreiche Nachfolger und schnell hatte mich das Prinzip gelangweilt. Die Begeisterung sank über die Zeit und erst Resident Evil 4 (dt.) ließ mich wieder aufhorchen. Dummerweise war ich mittlerweile alt, schreckhaft und solchen Strapazen nicht mehr gewachsen. So sehr ich die Genialität von Resident Evil 4 (dt.) erkannte, so wenig reizte es mich solche Stresssituationen über mich ergehen zu lassen, da reicht mir schon die morgendliche Fahrt mit der U-Bahn (da sind dann auch wieder vermehrt Zombies unterwegs). Dementsprechend war meine Begeisterung angesichts Resident Evil 5 überschaubar. Die Bilder der ersten Ankündigung sahen großartig aus, das (fast) fertige Spiel kann immer noch optisch beeindrucken, auch wenn der Wow-Faktor überschaubar ausfällt, schließlich zeigen Konkurrenztitel wie Dead Space, dass auch andere Entwickler der PS3 fette Grafikspielereien entlocken können.
Ich hab mich trotzdem in das afrikanische Dorf gewagt und schnell festgestellt, dass mir die altmodische Steuerung immer noch nicht zusagt. Ähnlich wie in Resident Evil 4 (dt.) fühle ich mich hilflos und unbeweglich. Das ist natürlich ein Stück weit auch die Absicht der Entwickler, macht mir persönlich aber nicht so viel Spaß. Dafür stimmt die Atmosphäre, die den Spieler regelrecht in Angst und Schrecken versetzt, selbst (oder gerade) wenn nicht jede Gewalthandlung explizit gezeigt wird. Wenn eine Horde von wildgewordenen Infizierten in einer engen Gasse auf mich zurast und mir die Munition frisst, dann setzt Panik ein. Kommt noch ein dickere Brocken dazu, dann rutscht das Pad nervös in meinen Händen herum - Adrenalin garantiert! Das ist handwerklich hervorragend gemacht, sieht schick aus, gehört aber nicht zu den Spielen, die ich privat gerne zocken möchte. Insofern verweise ich mal an den Kollegen Crnjak, der Resident Evil 4 (dt.) in- und auswendig kennt und dementsprechend kompetenter auf Teil 5 eingehen kann.
Auf der nächsten Seite geht's weiter mit der Meinung von Udo Crnjak.
Inhalt:
Meinung zu Resident Evil 5 von Maik Bütefür
Meinung zu Resident Evil 5 von Udo Crnjak
Meinung zu Resident Evil 5 von Maik Koch
Meinung zu Resident Evil 5 von Christoph Kraus
