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  • Resident Evil 4

    Resident Evil 4 Die lange Wartezeit auf Capcoms neuestes Horror-Abenteuer lohnt sich. Das hat der Besuch von Capcom-PR-Manager Kai Stüwe eindrucksvoll gezeigt, als er uns mit einer fortgeschrittenen Version des Titels in unserer Redaktion besuchte. Wir haben uns intensiv mit bereits Bekanntem und völlig Neuem auseinander setzen können und präsentieren euch hier unsere neuen Eindrücke.

    Nur die Spitze des Eisberges
    Zu Beginn stand das bereits bekannte Dorf auf dem Programm, das selbst beim wiederholten Spielen nichts an Bedrohlichkeit verloren hat. Immer noch umklammert uns die Panik mit unerbittlichem Griff, wenn das gesamte Dorf Wind von Leons Anwesenheit bekommt und die Hetzjagd beginnt. Vor allem das fiese Aufheulen der Kettensäge lässt unseren Puls in Windeseile in die Höhe schnellen. Nachdem wir die erste Stresssituation überstanden haben, kehrt bei uns etwas Ruhe ein. Doch irgendwie haben wir das Gefühl, dass das nicht lange so bleibt. Eine Tür eröffnet uns eine neue Passage, die weitere, von der Witterung stark angegriffene Häuser und Scheunen enthüllt - und natürlich erboste Bewohner, die unsere Ankunft mit unverständlichen Schreien kundtun, die uns durch Mark und Bein gehen. Nach einer kleinen Klettereinlage bahnen wir uns unseren Weg zu einer langen Steintreppe. Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengrube begeben wir uns auf den Weg nach unten, bis plötzlich drei Dorfbewohner zu sehen sind, die einen tonnenschweren Felsbrocken von einem Vorsprung hinunterrollen. Es folgt eine Passage, in der wir gezwungen sind, die A-Taste so schnell wie möglich zu bearbeiten, damit Leon einen Sprint um sein Leben hinlegt. Mit einem gut getimten Sprung zur Seite, ausgelöst durch das Drücken beider Schultertasten, retten wir uns vor einem niederschmetternden Ende. Doch die Erleichterung währt nur sehr kurz, denn die folgenden Gegner sind mit Dynamit bewaffnet und zögern keine Sekunde, uns damit in die Luft zu jagen. Wo zum Teufel haben die Typen denn Dynamit her und was machen die normalerweise damit? Felder bestellen, Hühner und Kühe schlachten? Vielleicht sollte ihnen mal jemand sagen, dass es hierfür anderes Werkzeug gibt, das nicht so eine Sauerei verursacht.

    Was darf es denn sein?
    Nach einer weiteren Zwischensequenz finden wir uns vor einer gigantischen Schlucht wieder. An den Abhängen mit brüchigen Holzhütten und -Stegen bebaut, erinnert sie an eine Goldgräberstadt aus alten Westernfilmen. Hier treffen wir eine mysteriöse Gestalt, die uns zum ersten Mal nicht ans Leder will und sich als Waffenhändler entpuppt. Bei ihm können wir die unterwegs eingesammelten Goldstücke und Juwelen gegen neue Ballermänner eintauschen. Sein Angebot ist zwar nicht sehr mannigfaltig, aber in unserer Situation ist er für uns genauso willkommen wie eine Oase in der Wüste. Neben einer Schrotflinte, einem Scharfschützengewehr und einem antiquierten Raketenwerfer hat er auch noch einiges Zusatzmaterial, um unsere Waffen aufzumotzen. Ein Schalldämpfer für die Pistole ist ebenso Bestandteil seines Lagers wie ein verbessertes Zielfernrohr für das Gewehr. An dieser Stelle können wir uns auch einen sehr guten Eindruck vom stark verbesserten Inventar machen. Das Archiv für Waffen und rätselrelevante Gegenstände wird getrennt voneinander geführt. Alles, was man im Kampf einsetzen kann und zur Heilung braucht, wird auf einem Feld untergebracht, das in 60 Vierecke unterteilt ist. Jeder Gegenstand nimmt - je nach Größe - eine vorgegebene Anzahl an Feldern in Anspruch. Leons Handfeuerwaffe macht sich zum Beispiel mit sechs Quadraten nur mäßig breit. Die Schrotflinte hingegen ist mit 16 Feldern kaum zu übersehen. Je mehr Dinge sich in Leons Besitz befinden, desto geringer wird natürlich auch das Platzangebot. Um wirklich jede verfügbare Ecke auszunutzen, kann man die Gegenstände frei platzieren und sogar mithilfe der Schultertasten drehen. Das System dieses überlebenswichtigen Puzzlespiels ist schnell durchschaut und gibt dem Spieler wesentlich mehr Freiraum bei der Inventargestaltung, als es in früheren Teilen der Fall war. Mister Mysteriös bietet nicht nur neue Waffen an, sondern auch die Möglichkeit, bereits vorhandene Bleispritzen weiterzuentwickeln. Durch Investition von harter Währung können die Nachladezeit verkürzt sowie die Feuerrate, die Durchschlagskraft und die Gesamtkapazität erhöht werden. Dieses eher rollenspieltypische Element findet man auch bei der Entwicklung von Leon selbst. Stolpert man während des Horrortrips über gelbe Kräuter, erhöhen diese in Kombination mit grünen Artverwandten Leons Energiekapazität.

  • Resident Evil 4 (dt.)
    Resident Evil 4 (dt.)
    Release
    16.03.2005
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Resident Evil 4 (dt.)
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15.02.2005
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