Remedy gegen Rockstar: Realistische Gesichtsanimationen - Alan-Wake-Entwickler stellt neue Technik vor
Rockstar und Team Bondi wollen mit L.A. Noire die Animationen der Gesichter revolutionieren. Remedy könne es aber besser, sagt das Entwicklerstudio.
Mit L.A. Noire, dem kommenden Detektivspiel für Xbox 360 und PS3, will Rockstar ein neues Zeitalter der Gesichtsanimationen in Spielen einläuten. Jetzt hat sich das in Finnland ansässige Entwicklerstudio Remedy zu Wort gemeldet und betont: "Wir können es noch besser". Demnach könne man mit einem bestimmten Motion-Capturing-Verfahren bis zu 64 Gesichtszüge generieren, anhand derer sich wiederum etliche Feinabstimmungen darstellen ließen. Sogar den Blutfluss unter der Haut wolle man animieren. Und weiter noch: Hebt ein Charakter beispielsweise die Augenbraue oder spitzt er die Lippen, soll sich die Farbe der Haut an den entsprechenden Stellen verändern. Noch ist Remedy zurückhaltend und will weder die Technik live zeigen, noch sagen, welches Spiel sie zuerst nutzt.
"L.A. Noire hat die Latte hinsichtlich der Gesichtsanimationen hoch gesetzt", so Remedys-Chef Matthias Myllyrinne. "Aber Rockstars Spiel ist hier", sagt er und hebt eine Hand. "Unser Ziel liegt aber hier." Er hebt seine zweite Hand und platziert sie deutlich weiter oben. Die Informationen zur Gesichtsanimationstechnik von Remedy stammen von next-gen.biz.