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Red Dead Redemption (PS3)

Release:
21.05.2010
Genre:
Action
Publisher:
Rockstar Games

Red Dead Redemption: Wild-West-Action im Test

20.05.2010 11:56 Uhr
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157°
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Ab heute im Handel für Playstation und Xbox: Im Test von Red Dead Redemption lest ihr, weshalb das Actionspiel kein GTA im Wilden Westen ist und dass sowohl Story als auch Stimmung einfach brillant sind.


Beim Reiten fällt hin und wieder merkliches Detail-Popup auf. Das ändert aber nix am grandiosen Spielspaß. Beim Reiten fällt hin und wieder merkliches Detail-Popup auf. Das ändert aber nix am grandiosen Spielspaß.
Red Dead Redemption ist endlich da und wir haben es während unserer Test-Phase durchgespielt. Um es kurz zu machen: Rockstars Wildwest-Epos ist ein großartiges Spiel. Story, Spielwelt und Atmosphäre sind überragend. Das rechtfertigt locker einen Hit. Dass die Wertung nicht höher ausfällt, liegt vor allem an der Technik. Außerdem bietet der virtuelle Wilde Westen nicht so viel Zeitvertreib und Unterhaltung wie Liberty City in Grand Theft Auto IV. Generell ist es ein Spiel, für das man sich Zeit nehmen sollte. Die tragische und oft auch komische Geschichte braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Ausritte - und von denen gibt es viele - dauern oft minutenlang. Dafür werdet ihr mit einer Wildwest-Stimmung belohnt, die auf Konsole Ihresgleichen sucht. Story und Stimmung - die sind in Red Dead Redemption ganz groß. "GTA im Wilden Westen"? Nein, nicht wirklich. Eher "Ein Western zum selber spielen". Nachfolgend findet ihr eine genauere Auflistung unserer Pros und Kontras aus unserem Red Dead Redemption-Test.

Das gefiel uns:

Mit dem Dead-Eye-Feature könnt ihr zunächst nur die Zeit verlangsamen, später könnt ihr außerdem Gegner markieren und dadurch ganze Banditengruppen auf einen Streich ausschalten. Mit dem Dead-Eye-Feature könnt ihr zunächst nur die Zeit verlangsamen, später könnt ihr außerdem Gegner markieren und dadurch ganze Banditengruppen auf einen Streich ausschalten. Die Story
Die Geschichte des Spiels handelt von John Marston, ein ehemaliger Schwerverbrecher, der jedoch von seiner Bande zurückgelassen wurde. In den Händen der Regierung wird er dazu gezwungen, den Wilden Westen zu säubern. Er muss seine alten Kumpane zur Strecke bringen, nur dann wird er seine Familie wieder sehen. Red Dead Redemption erzählt eine wundervolle Geschichte über Läuterung und das Ende des Wilden Westens. Diese Geschichte ist teils dramatisch, teils traurig, teils brüllend komisch und immer fesselnd.

Die Charaktere
Nicht nur John Marston, sondern auch die restliche Besetzung des Spiels sind echte Originale wie nur Rockstar Games sie hinbekommt. Da gibt es die unterhaltsamen Freaks: Quacksalber, Leichenschänder und irische Säufer, die euch in haarsträubende Abenteuer verwickeln und die eine herrlich schräge Ausdrucksweise haben. Da gibt es aber auch taffe Frauen, ergraute Revolverhelden, machtsüchtige Generäle, selbstverliebte Revolutionäre und verschrobene Forscher. Und kaum einer von Ihnen ist nicht irgendwo ein Halunke. Dank detailreicher Charaktermodelle und guter Animationen wirken die Spielfiguren wirklich glaubwürdig. Einziger Wermutstropfen: Die hervorragende Synchro liegt nur auf Englisch vor. Wer das nicht versteht, muss Untertitel lesen.

Die Spielwelt
Rockstars Wilder Westen ist groß. Verdammt groß. Ihr werdet durch verschneite Wälder, trockene Wüsten, Canyons, Grasland und Geisterstädte reiten. Alle Gegenden haben ein eigenes Flair und verbreiten zusammen mit dem dezenten Instrumentalsoundtrack jede Menge Stimmung. Wenn dann noch die Sonne untergeht oder ein nächtliches Gewitter tobt, ist das einfach nur toll.

Das Reiten
Pferde spielen eine große Rolle im Spiel und sie sind in allen Farben und Formen vertreten. Vom abgemagerten Klepper bis zum durchtrainierten Rennpferd. Ihr könnt sie im Laden kaufen oder per Lasso fangen und zureiten. Die Tiere sind wirklich klasse animiert. Als wir im Gefecht sahen, wie lebensecht getroffene Gaule stürzen, achteten wir zukünftig darauf, tunlichst keine Kollateralschäden unter den Pferden anzurichten. Schade übrigens, dass man vom eigenen Reittier meist nur den Hintern zu sehen bekommt.

Auch unter Tage müsst ihr Böswichte abknallen. Als Belohnung gibt es danach eine rasante aber leider nur sehr kurze Fahrt mit einer Lore. Auch unter Tage müsst ihr Böswichte abknallen. Als Belohnung gibt es danach eine rasante aber leider nur sehr kurze Fahrt mit einer Lore. Die Missionen
Im Spielverlauf werden euch erfreulich abwechslungsreiche Aufgaben erteilt. Zunächst kümmert ihr euch um das Treiben von Vieh und die Nachtwache auf einem Bauernhof. Nebenbei werden euch immer wieder neue Spielelemente erklärt. Mit der Zeit werden die Aufträge gefährlicher und komplexer. Ihr werdet fahrende Züge überfallen, mit einer aufgebohrten Kutsche ein Fort stürmen oder an Bord eines steuerlosen Floßes um euer Leben kämpfen. Zwar ballert ihr einen Tick zu oft vom Kutschbock aus auf Banditen aber insgesamt stimmt die Mischung.

Das Ballern
Die Steuerung des Spiels ist schnell erlernt und sitzt auch in den Schusswechseln binnen weniger Missionen. Einzig das Waffenauswahlmenü braucht etwas längere Gewöhnung. Per R-Taste geht ihr hinter Wänden und Mauern in Deckung und dank Auto-Aiming finden auch schnelle Fernschüsse ihr Ziel. Das Dead-Eye-Feature erlaubt euch außerdem, die Zeit zu verlangsamen. Später könnt ihr in diesem Modus sogar Zielpunkte auf euren Gegnern markieren. Wer gut zielt kann also eine ganze Bande auf einen Streich erlegen. Das macht das Spiel nicht allzu fordernd aber definitiv unterhaltsam.

Die Nebenaufgaben
Viele Open-World-Genrekollegen nerven mit duzenden Sammelobjekten oder den ewig gleichen Nebenmissions-Klonen. Red Dead Redemption macht das anders. Geld verdient ihr beispielsweise durch Jagen. Und das geht jederzeit. Die Prärie wimmelt vor Leben. Ihr könnt Kaninchen, Hirsche, Adler, Gürteltiere, Biber, Bären oder Wölfe erlegen, häuten und die Beute an Händler verkaufen. Wir ertappten uns immer wieder dabei, sogar in Missionen aufgeschrecktes Wild zu erlegen.

An einigen Stellen im Spiel nehmt ihr sogar an einer Gatling-Gun Platz und mäht Gegnerhorden nieder. Spaß! An einigen Stellen im Spiel nehmt ihr sogar an einer Gatling-Gun Platz und mäht Gegnerhorden nieder. Spaß! Und das ist nicht der einzige Zeitvertreib: Ihr könnt Poker, Black Jack oder Hufeisenwerfen spielen, Auftraggeber für unterhaltsame Nebenmissionen suchen, Banditenverstecke ausheben und die vielen Ingame-Herausforderungen bestehen. Obendrein passieren rings um euch immer wieder kleine Dramen. Da wird eine arme Seele von Kojoten gejagt, da rennen ein paar Sherrifs hinter einem Flüchtling her oder da wird eine Prostituierte verprügelt. Ihr könnt solche Momente ohne jegliche Folgen passieren lassen oder doch eingreifen und euch eine kleine Belohnung oder wenigstens etwas Ruhm zu verdienen.

Die kleinen Details
Egal ob ihr euch einen kruden Aufklärungsfilm über Frauenrechte im Kino anschaut oder ob ihr einfach die Straße entlang lauft und Passanten grüßt - die Spielwelt steckt voller kleiner Details. Die zu entdecken macht wirklich Spaß. Überall merkt man dem Titel an, dass die Entwickler wirklich Mühe und Liebe in ihr Projekt gesteckt haben. Da wäre Johns unglaublicher Abgang vom Tresen, wenn er zu viel getrunken hat. Da wären Zeitzungen voller seltsamer Nachrichten, Werbung und Berichte über eure Taten. Und da wären die glaubwürdig eingerichteten Innenräume in Saloons, Läden und Hurenhäusern. Toll, wenn ein Spiel auch bei genauem Hinsehen noch so glaubwürdig wirkt.

John Marston hat eine dunkle Vergangenheit, staubtrockenen Humor und jede Menge Wut im Bauch. Sprich: Ein toller Videospielheld. John Marston hat eine dunkle Vergangenheit, staubtrockenen Humor und jede Menge Wut im Bauch. Sprich: Ein toller Videospielheld. Die Songs
Der Soundtrack zum Spiel besteht eigentlich nur aus Instrumentalmusik. Im Hintergrund spielen stets passend zum Spiel ruhige Gitarrenriffs oder hektische Trompeten. Alle Stücke hören sich richtig schön nach Western an und wir hakten bereits zufrieden die Bewertung des Soundtracks ab. Doch dann, nach etwa einem Drittel des Spiels wird ein Song gespielt. Ein ganz langsamer, nachdenklicher. Begleitet nur von einer Gitarre. Der passt an dieser Stelle wie die Faust aufs Auge. Mehr wollen wir nicht verraten. Wie gesagt: Atmosphäre und Stimmung sind den Entwicklern außerordentlich gut gelungen.

Der Umfang
Wer es wirklich eilig hat, dürfte in 15 Stunden den Abspann sehen. Wir aber ließen uns immer wieder zu spontanen Jagdausflügen und Schatzsuchen verleiten, lösten diverse Nebenaufträge und Herausforderungen. Damit stieg die Spielzeit auf etwa 25 Stunden. Und dann gibt es ja noch den Mehrspielermodus.

Der Mehrspielermodus
Koop-Missionen, traditionelle Spielmodi, die gesamte Spielwelt mit Kumpels frei durchstreifen, 70 Charakter-Levels mit freischaltbaren Waffen und Pferden - der Mehrspielermodus von Red Dead Redemption verspricht viel Extra-Spielspaß. Allerdings konnten wir ihn noch nicht ausführlich testen, sondern nur in einer Vorabversion anspielen. Ein Pro-Punkt ist er auf jeden Fall. Und sobald wir uns ein finales Urteil darüber gebildet haben, reichen wir natürlich die Mehrspielerwertung nach.

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Hinweis: In unserem Videoportal unter videos.videogameszone.de findet ihr jede Menge Gameplay-Videos zu Red Dead Redemption.

Screenshots aus unserem Test von Red Dead Redemption:

Redakteur
Moderation
20.05.2010 11:56 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.09.2011 12:18 Uhr
Mitlerweile habe ich das Spiel schon seit fast einem Jahr und ich muss sagen, es ist das Spiel überhaupt. Es ist wesentlich besser als GTA 4 und im Vergleich hätten auch cod und bf keine chance. Das spiel bietet einfach wahnsinnig viel und hat einen enorm hohen spielspaß von über 110%. Für mich ist es das spiel der aktuellen Konsolengeneration und wer was mit dem setting anfangen kann, sollte es zumindest einmal angespielt haben. Denn ich bezweifle das jemand davon so leicht wieder los kommt.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
22.05.2010 08:45 Uhr
Zitat: (Original von lenlenplay;8703560)
Bim grad bei der Szene mit der brennenden Scheune, wenn so weiter geht wie bis jetzt, dann ist es eindeutig das beste Spiel das ich je gespielt hab!!!

Dann hast du aber noch nicht viele Games gespielt, da gibts noch bessere  Aber ein Spitzenspiel ist es schon.

Trotzdem gibts einige Sachen die mich stören. Zum Beispiel wenn ich nen Pfad entlang reite und plötzlich ein blauer Punkt auftaucht - meistens ne Frau die Hilfe braucht. Leider ist das jedoch meistens ne Falle und da stehen dann auch drei oder vier bewaffnete herum, die mich sofort vom Pferd schiessen, bevor ich überhaupt dazu komme, selbst ne Waffe zu ziehen. Würde der blaue Punkt 50 meter vor mir auftauchen wäre das kein Problem, aber der taucht praktisch immer direkt neben mir auf.
Liebe Entwickler, es ist ja schön das ihr unser bescheidenes Zockergemüt durch solcherlei Zufalls-Schiessereien erhellen wollt, aber tut das doch dann bitte so, das der Zufallstrigger auch etwas früher ausgelöst wird und sich der Reisegeschwindigkeit etwas anpasst 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
22.05.2010 02:59 Uhr
Bim grad bei der Szene mit der brennenden Scheune, wenn so weiter geht wie bis jetzt, dann ist es eindeutig das beste Spiel das ich je gespielt hab!!!
Community Officer
Bewertung: 1
20.05.2010 19:19 Uhr
Zitat: (Original von dragon24255;8701192)
ok klinkt cool aber bei USK stand nix... heist das das es keine bekommen hat oder das die das net wissen?

weil wens keien bekommt wirds ja net in Germany erscheinen...

PS: ik bin neue hir also hallo @ all^^
Willkommen in der Community  


Keine Angst, es hat von der USK einen 18er Stempel gekriegt und ist ungeschnitten.
Neuer Benutzer
Bewertung: 1
20.05.2010 19:00 Uhr
ok klinkt cool aber bei USK stand nix... heist das das es keine bekommen hat oder das die das net wissen?

weil wens keien bekommt wirds ja net in Germany erscheinen...

PS: ik bin neue hir also hallo @ all^^

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