Grimmige Visagen: Niemand hat behauptet, dass ’Profiboxer’ immer sympathisch aussehen müssen!
Neben zwölf zu Beginn verfügbaren Boxern können Sie nach jedem Turniersieg im Arcade-Modus elf weitere Kämpfer freischalten, unter anderem den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und die First Lady. An Spielmodi stehen Ihnen außerdem ein Team- beziehungsweise Turniermodus für bis zu acht menschliche Kontrahenten und ein Meisterschaftsmodus für Einzelspieler zur Verfügung. Hier müssen Sie Ihren Boxer durch Training und Schaukämpfe erst mal aufbauen, bevor Sie sich an die Aufgabe machen, den Titel zu erringen. Das Training läuft entweder automatisch oder manuell ab. Beim manuellen Training müssen Sie verschiedene Tastenkombinationen drücken um Ihre Charakterwerte zu verbessern. Bei der Trainingseinheit mit dem Punchingball müssen sie sich beispielsweise eine Tastenfolge merken, die immer länger wird. Genug trainiert und auf in den Kampf. Dort steht Ihnen neben diversen Combos und Spezialschlägen für jeden Boxer auch der bekannte, jetzt dreistufige "Rumble"-Modus zur Verfügung. Durch Beschimpfung des Gegners und durch gut gezielte Schläge steigern Sie sich so in einen Kampfrausch hinein. Dieser dauert je nach Stufe unterschiedlich lange und gibt Ihnen die Möglichkeit, den Gegner noch intensiver zu verkloppen. Während jedoch die Animationen des "Rumble"-Modus auf der PS2 durchaus überzeugen konnten, wirken sie hier etwas farblos und behäbig. Diese beiden Mankos gelten leider für die gesamte Grafik in der PSone-Variante.
