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  • Rayman 3: Hoodlum Havoc

    Auch beim neuesten Abenteuer von Rayman ist der dicke Kumpel Globox mit am Start. Auch beim neuesten Abenteuer von Rayman ist der dicke Kumpel Globox mit am Start. Im Land der Träume ist der Teufel los, oder besser gesagt viele Teufel sind los. Die Hoodlums - kleine, schwarze und bösartige Pelzwesen - haben sich zu einer Armee zusammengerottet und drohen die Glückseligkeit des Traumlandes zu zerstören. Auslöser der gesamten Misere ist ein besonders fieses Exemplar namens André. Dieser verwandelte sich eines heiteren Tages von einem ungefährlichen roten in einen schwarzen, bösartigen Lum und verbrachte seitdem die Zeit damit, weitere rote Genossen zu Helfern umzupolen. Wie nicht anders erwartet, hat Rayman natürlich etwas gegen die Machtübernahme und tritt mit seinem dicken Frosch-Kumpel Globox auf den Plan. Beim Zusammentreffen mit André verschluckt der tollpatschige Freund Raymans den schwarzen Bösewicht und rennt fortan mit einem nervenden Bastard im Magen herum. Helfen können nur ein paar bestimmte Kleinlinge, die der Heilkunst mächtig sind. Um aber deren Dienste in Anspruch zu nehmen, müssen die kleinen Gurkennasen erst einmal gefunden werden ...

    Globox hat euch lieb
    In bester 3D-Jump&Run-Manier dürfen Sie nach einer kurzen Flugeinlage zu Beginn des Spiels die Kontrolle des fidelen Rayman übernehmen. Globox (dessen deutsche Synchronstimme übrigens von Guildo Horn gesprochen wird) steht Ihnen zwar bei einigen Aufgaben helfend zur Seite, steuern dürfen Sie ihn aber nie. Der erste Level dient zunächst als eine Art Tutorial, bei dem Sie von der Fliege Murphy in die Grundzüge der Steuerung eingeweiht werden. Rayman-Veteranen kennen bereits den Hubschrauber-Modus, bei dem der kleine Held mithilfe seines Haarschopfes kurze Strecken fliegend überwinden darf. Ebenfalls bekannt sind die Energiekugeln, mit denen sich Rayman verteidigt. Viele Gegner vertragen allerdings eine ganze Menge, weshalb ein aufgeladener Schuss zum Einsatz kommt. Halten Sie einfach die Viereck-Taste gedrückt, bis sich ein Schweif um die Hand bildet. Neu ist die Möglichkeit des "Um-die-Ecke-Schießens": Wenn Sie beim aktivierten Lock-On-Modus einen Gegner im Visier halten und gleichzeitig nach rechts oder links laufen, können Sie der Flugbahn des Projektils einen Drall verpassen. Wichtig ist dies bei diversen Endgegnern oder besonders hinterlistigen Hoodlums, die mit einem Schild vor der Nase aufkreuzen.

    Extras aus der Dose
    Während bei Rayman Revolution neu erlernte Fähigkeiten weitgehend erhalten blieben, gibt es bei Rayman 3 ein anderes System. Für die Befreiung gefangener Kleinlinge oder Säuberung eines Abschnitts werden Dosen hinterlassen, durch die Rayman mit zeitlich begrenzten Extras ausgestattet wird. So dürfen Sie mit der Kettenklaue an geeigneter Stelle knifflige Tarzanschwünge ausführen oder mit dem Powerhandschuh brüchige Holztüren zerschmettern. Witzig ist die Rakete, die nach dem Abfeuern aus Verfolgersicht ferngelenkt werden kann. Die Zeitbegrenzung beschleunigt dabei den Spielfluss und wird mit einer runden Leiste am unteren rechten Bildschirmrand angezeigt. Bei vielen Passagen ist das richtige Timing entscheidend, wobei gerade knifflige Geschicklichkeitseinlagen Nerven kosten können. Der Rätselanteil beschränkt sich auf den intelligenten Einsatz der Fähigkeiten. Außerdem erfordern die skurrilen Bosse jeweils eigene Taktiken, die allerdings nicht sonderlich schwer herauszufinden sind. Eingestreute Fahrpassagen mit Board oder Schuhwerk runden das Abenteuer ab und sorgen für gepflegte Abwechslung. Die psychedelische Raserei zwischen den Welten mag aber nicht Jedermanns Sache sein.

    Technik-Evolution
    Im Vergleich zu Rayman Revolution hat sich die Serie mit dem dritten Teil zu einem eher actionorientierten Jump&Run entwickelt. Das märchenhafte Ambiente des Vorgängers ist einem nicht minder ansprechenden Bonbon-Look gewichen. Am Auffälligsten ist die Steigerung bei der Flüssigkeit der Darstellung: Trotz sehr guter Weitsicht liefert die Grafikengine beinahe jederzeit 60 Bilder pro Sekunde. Außerdem umschmeicheln gelungene Texturen das Spielerauge und die abgedrehten Gegner und Bosse sind nicht selten für einen Lacher gut. So hüpft und schießt man sich durch insgesamt acht abwechslungsreiche Welten, die unter anderem mit Winterlandschaften oder Hoodlum-verseuchten Katakomben aufwarten. Für Motivation sorgen schnelle Combos oder das Abgrasen der Levels nach Goodies. Spezialmanöver oder Kristalle werden nämlich mit Punkten belohnt, die im weiteren Spielverlauf insgesamt zwölf Minispiele freischalten. Insgesamt ist Rayman 3 ein absolut gelungenes Jump&Run, auch wenn es nicht ganz mit der mächtigen Sony-Konkurrenz Jak and Daxter mithalten kann. Das charmante und witzige Charakterdesign lässt kein Auge trocken und durch die abwechslungsreichen Levels wird stundenlanger Spielspaß garantiert. Allerdings konnte Rayman Revolution vom spielerischen Aspekt etwas mehr überzeugen. Rein technisch dagegen hat Rayman 3 klar die Nase vorn.

    Rayman 3: Hoodlum Havoc (PS2)

    Spielspaß
    88 %
    Grafik
    9/10
    Sound
    8/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
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Rayman 3: Hoodlum Havoc
Rayman 3: Hoodlum Havoc
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26.03.2003
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