Rabbids Go Home Vorschau: Wer hier nicht lacht, dem ist nicht mehr zu helfen
Nachdem die Rabbids die Lachmuskeln vieler Menschen in Partyspielen gehörig strapaziert haben, ist es nun an der Zeit, dass sie ihr eigenes Abenteuer bestreiten. Als sie eines Nachts den riesigen Vollmond am Himmel beobachten, da drängt es sie, dorthin zu kommen, egal wie. Da sie aber nicht das technische Know-How besitzen, um eine Rakete zu bauen, bedienen sie sich einer eher unkonventionellen Methode: Sie bauen ganz einfach einen Turm aus Schrott und träumen davon, an diesem bis zum Mond zu klettern. Aber womit rüstet sich ein Rabbid aus, um den begehrten Müll einzusammeln? Natürlich mit einem Einkaufswagen!
Wollen die Rabbids ihren Einkaufswagen mal ordentlich tunen, stibitzen sie einfach das Triebwerk eines startenden Flugzeugs.
Angriff auf die Lachmuskeln
Es gibt nichts, was die Rabbids nicht liegen lassen. Angefangen bei Flaschen und Spielzeugautos über Kleidungsstücke, Hamburger oder Pflanzen bis hin zu Kühen, Hunden und Satellitenschüsseln - sie sammeln alles ein und packen es auf ihren Turm. Gelenkt wird der Einkaufswagen dabei mit dem Control-Stick des Nunchuks, während die Wii-Fernbedienung für spezielle Manöver und "BWAAH!"-Angriffe dient. Im Laufe des Spiels lernt man auch ein paar weitere Moves, mit denen man dann an vorher unerreichbare Orte gelangt. Das Gameplay selbst bringt zwar kaum Abwechslung, aber es macht einfach unheimlich viel Spaß. Und wenn dann auch noch halbnackte Passanten peinlich berührt auf den nächstbesten Schrank klettern oder qualmend aus einer Flugzeugturbine geschleudert werden, dann kann man nicht anders als schadenfroh zu grinsen.
Auch nach wilden Schleuderpartien quer durch die Wii-Fernbedienung kehrt der Rabbid gut gelaunt zurück.
Flausen, Folter, Fließband-Action
Immer wieder eingestreut finden sich kleine Parcour-Einlagen, in denen ihr beispielsweise eine hektische Sekretärin auf ihrem Roller durch ein Büro voller Fließbänder, Schranken und Kakteen verfolgen müsst - selbstverständlich innerhalb eines Zeitlimits. Oder ihr müsst den Husten eines aufgequollenen Quarantäne-Patienten dazu verwenden, über die Dächer der Stadt zu segeln. Die Kreativität der Entwickler schien hier endlos zu sein. Und ist euch das eigentliche Spiel mal zu langweilig, wie wäre es dann mit einer kleinen Foltereinlage? Ganz recht, denn in eurer Wii-Fernbedienung lassen sich drei Rabbids mit viel Witz nach Belieben bemalen, herumschleudern und quälen. Wer also schon immer mal sehen wollte, wie sich ein unter Strom gesetzter Rabbid vor Lachen auf dem Boden rollt, der wird nicht ohne Krampf im Zwerchfell davonkommen.
Einschätzung Christine Donath: 8 von 10 Punkten
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