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  • Quantum Break auf PC und Xbox One gespielt: Spiel trifft Serie im typischen US-Format

    Mit Quantum Break veröffentlichen die finnischen Entwickler von Remedy Entertainment am 5. April ihr neues Werk - für PC und Xbox One. Auf Microsofts Spring Showcase im sonnigen San Francisco konnten wir beide Versionen des spektakulären Deckungs-Shooters ausführlich spielen. Zudem haben wir die erste Episode der TV-Serie gesehen, deren Handlung sich aus den gewählten Entscheidungen im Spiel ergibt. Neue Gameplay-Szenen aus der Xbox One-Version von Quantum Break warten ebenfalls auf euch.

    "Quantum Break ist das ultimative Spiel von Remedy Entertainment", sagen die finnischen Entwickler bei einer Präsentation im Rahmen des Spring Showcases von Microsoft. Auf die Frage, ob der Deckungs-Shooter das von Presse und Spielern hochgelobte Max Payne übertreffen könnte, antwortet Senior Narrative Designer Greg Louden im Gespräch mit PC Games, dass das einzig vom Geschmack des Spielers abhängig sei. Jedoch sei Quantum Break in Sachen Handlung, Gameplay und Technik die bisher aufwändigste Produktion von Remedy. Dementsprechend erfreut zeigen sich die Entwickler, dass ihr ultimatives Werk ab dem 5. April nicht nur von Xbox One-, sondern auch Windows 10-Spielern und somit einer größeren Zielgruppe erlebt werden kann: in einer Auflösung von maximal 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, mit allen Xbox Live-Funktionen sowie Maus-und-Tastatur-Unterstützung. Quantum Break nutzt auf PC ausschließlich die DirectX-12-Schnittstelle, erscheint daher exklusiv für Windows 10 im Microsoft Store. Eine DirectX-11-Variante und Steam-Veröffentlichung sind nicht geplant, ergänzt Louden im Interview.

    Auf dem Spring Showcase von Microsoft konnten wir den Anfang von Quantum Break auf PC und Xbox One spielen. Auf dem Spring Showcase von Microsoft konnten wir den Anfang von Quantum Break auf PC und Xbox One spielen. Quelle: Microsoft Bis zum Release müssen vor allem die für die PC-Version von Quantum Break verantwortlichen Entwickler noch ranklotzen: In der von uns auf dem Spring Showcase gespielten Windows-10-Version trübten Kantenflimmern und Treppchenbildung das Spielgeschehen. Keine Sorge: Das sei "längst nicht die finale Version", betonen die Entwickler auf Nachfrage. Die technischen Mängel dürften im Endprodukt also der Vergangenheit angehören. Anders die Xbox One-Fassung, mit der Remedy zum Microsoft-Event nach San Francisco reiste: Die lief problemlos und ohne technische Mängel - es war die finale Version. Gerne hätten wir uns während des Anspielens eine der wichtigsten Funktionen des Spiels zunutze gemacht und die Zeit manipuliert. Zum einen hätten wir sie gerne angehalten, um alle fünf Akte durchzuspielen. Zum anderen hätten wir sie zurückgedreht, um uns vor Spielbeginn einen bequemen Sessel zu besorgen. Die Anspielsession ließ sich nämlich mit einer körperlichen Ausdauerprüfung vergleichen: Wer am längsten stehen bleiben konnte, spielte am längsten. Wer seinen Platz an der zugewiesenen Spielstation verlassen musste, der überließ den Controller automatisch einem der wartenden Branchenkollegen. Unsere Kondition reichte immerhin bis zum Ende des ersten Kapitels von Akt zwei - unsere Spielnachbarn mussten bereits früher ausgewechselt werden.

    07:15
    Quantum Break: Vorschau-Video mit Spielszenen aus der Xbox One-Version

    Superkräfte, die die Zeit beeinflussen

          

    Im Kern ist Quantum Break ein klassischer Deckungs-Shooter. Zu Beginn erklärt uns das Spiel, was eigentlich geschehen ist. Unser Held Jack Joyce (gespielt von Shawn Ashmore) nimmt zusammen mit seinem Freund Paul Serene (gespielt von Aidan Gillen) an einem Zeitreiseexperiment in der Riverport Universität teil, das gehörig in die Hose geht. Während Jack Superkräfte erlangt, mit denen er die Zeit beeinflussen kann, wird Paul in ein Zeitloch gerissen, aus dem er 17 Jahre später und als Vorsitzender der Monarch Corporation wieder herauskommt. Das Ziel des von Serene gegründeten Fiesling-Unternehmens: Das Ende der Zeit. Jack versucht, das mit allen Mitteln zu verhindern. Der einstige Freund von Jack steht seitdem auf der Liste seiner Erzfeinde. Welche Superkräfte Jack erhalten hat, erfahren wir erst nach und nach. Die Entwickler betonen, dass sie die Spieler langsam an das Gameplay heranführen und nicht überfordern wollen. Das ist auch gut so, denn ansonsten würden wir wohl nur auf die für unseren Spielstil wirkungsvollste Superkraft zurückgreifen. Während wir zunächst aus der inzwischen von Monarch-Soldaten bewachten Universität flüchten müssen, werden wir von Dominic Monaghan begleitet, den viele sicherlich als Meriadoc Brandybock aus den Herr der Ringe-Filmen kennen. Sofort fallen uns die verblüffend realistischen Animationen des Schauspielers auf.

    Die Zeitspielereien sind optisch eine Wucht. Die Zeitspielereien sind optisch eine Wucht. Quelle: Microsoft Monaghan macht uns gleich auf eine unserer erworbenen Spezialkräfte aufmerksam. Per Tastendruck können wir eine Art Schild auf die Gegner schießen und sie so gezielt einfrieren. Das bringt uns vor allem in hitzigen Gefechten mit mehreren Monarch-Soldaten einen erheblichen Vorteil, denn die in der Zeitanomalie feststeckenden Bösewichte können vor unseren abgefeuerten Projektilen nicht fliehen. Manche Gegner müssen wir ausschließlich mit unseren Schusswaffen, etwa Pistolen und Maschinengewehr, unkonventionell vom Bildschirm befördern. Denn jede Superkraft verfügt über einen eigenen Energiebalken, der sich nach dem Einsatz erst wieder aufladen muss. Netter Nebeneffekt, der später daraus resultiert: Die Kämpfe laufen sehr variantenreich ab, weil wir den Einsatz von Schusswaffen und Superkräfte geschickt miteinander kombinieren müssen.

    Im weiteren Spielverlauf erlernt unser Held eine Fähigkeit, mit der er eine Schutzbarriere errichten und sich so vor gegnerischen Angriffen schützen kann. Mit einer Sprint-Funktion flitzt er außerdem blitzschnell an Gegner heran, um ihnen im Nahkampf ordentlich eine auf die Zwölf zu geben. Die in drei Kategorien unterteilten Zeitanomalien - Time Vision, Time Stop und Time Dodge - werden sowohl optisch als auch akustisch spektakulär in Szene gesetzt. Die Manipulationen grauen die Farben der detailreichen Umgebung aus, Bruchstücke von Zeitkristallen brechen hervor - daran können wir uns kaum satt sehen.

    Die Gefechte hätten in unseren gespielten Kapiteln gerne etwas anspruchsvoller ausfallen können. Immer wieder suchen wir Deckung und schalten einen Widersacher nach dem anderen aus. Später sollen die fiesen Jungs allerdings nicht mehr einfach nur auf uns zulaufen, sondern uns durch den Einsatz mit diversen Zeitspielereien ordentlich zusetzen. Ähnlich wie Jack lernen also auch die Monarch-Soldaten neue Fähigkeiten dazu.

    Einflussreiche Entscheidungen

          

    Kleinere Rätsel bringen Abwechslung in das Spielgeschehen. Auch hier greifen wir auf Jacks Superkräfte zurück. In einer Mission sollen wir etwa durch ein Fenster in ein eingerüstetes Haus einsteigen. Einen direkten Zugang gibt's nicht, stattdessen springen wir auf einen Container, über einen Gabelstapler und schließlich auf das Gerüst. Damit sich die Gabeln des Hubstaplers beim Draufspringen nicht nach unten bewegen und wir das Gerüst dadurch nicht erreichen, frieren wir sie mit einer Spezialfähigkeit von Jack kurzerhand ein. Anlauf, zwei Mal gesprungen, geschafft. Im Verlauf des Spiels macht sich Jack außerdem die Umgebung zunutze, um Gegner auszuschalten. Mal dreht er die Zeit zurück, als ein Container noch nicht völlig zerstört war, mal nutzt er die Fähigkeit, um eine zuvor eingestürzte Sprungpassage wieder zu reaktivieren.

    Die Entscheidungen im Spiel wirken sich unmittelbar auf die Geschnisse in der TV-Serie aus. Die Entscheidungen im Spiel wirken sich unmittelbar auf die Geschnisse in der TV-Serie aus. Quelle: Microsoft In Quantum Break spielen die von uns getroffenen Entscheidungen eine besonders wichtige Rolle. Vor dem Ende eines Akts bestimmen wir, in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickeln soll. "Deine Entscheidung an den Knotenpunkten wirken sich sowohl auf das Spiel als auch die TV-Serie aus", sagen uns die Entwickler. Zur Auswahl stehen zwei Möglichkeiten - mehr dazu im Video! Die daraus resultierenden Konsequenzen erzählt Quantum Break in einer hochwertig produzierten Serie mit Top-Schauspielern und gut geschriebenen Dialogen. Neben den eingangs erwähnten Darstellern sind unter anderem Patrick Heusinger (Black Swan) als Liam Burke, Courtney Hope (Prowl) als Beth Wilder und Lance Reddick (Fringe) als Martin Hatch dabei. Jede Episode hat eine Laufzeit zwischen 20 und 25 Minuten. Die TV-Serie wurde in mehreren Ausführungen gedreht, damit die erzählte Geschichte stets zu unseren Entscheidungen im Spiel passt. Die Serie und das Spiel sind also eng miteinander verbunden. In einer Folge zeigen sich Entführer von Jack etwa erstaunt, dass es dem Helden gelungen ist, ihnen zu entwischen. Im Spiel wiederum erfahren wir anschließend, wie dem Protagonisten dieses Kunststück schließlich gelungen ist. Übrigens: Anders als etwa beim MMOG Defiance befindet sich die Serie direkt auf der Spiele-Disc.

    Stimmiges Spielerlebnis

          

    Die ersten Kapitel von Quantum Break wirken stimmig, die TV-Serie fängt die Atmosphäre des Spiels sehr gut ein. Gerne hätten wir mehr vom neuen Shooter von Remedy Entertainment gesehen. Wir sind gespannt, ob sich Jack im späteren Spielverlauf kniffligeren Aufgaben sowie Rätseln stellen muss - und wie taktisch anspruchsvoll die Kämpfe tatsächlich ausfallen. Der Spielbeginn macht aber durchaus Lust auf mehr: Es macht unheimlich Spaß, die Zeit zu manipulieren und ganze Gegnertruppen vom Bildschirm zu pusten. Hinzu kommen eine Top-Grafik, gute Dialoge und eine professionell produzierte TV-Serie, deren Inhalt wir beeinflussen können. Das Spielkonzept geht also durchaus auf. Ob Remedy Entertainment mit Quantum Break tatsächlich sein "ultimatives Spiel" entwickelt hat, erfahren wir zum Release am 5. April, wenn wir die finale Version und damit alle fünf Akte spielen können. Potenzial steckt in Quantum Break aber jede Menge.

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http://www.videogameszone.de/Quantum-Break-Spiel-15745/News/Quantum-Break-auf-PC-und-Xbox-One-gespielt-Spiel-trifft-Serie-im-typischen-US-Format-1187602/
01.03.2016
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