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  • Project: Snowblind

    Die H.E.R.F.-Gun löst eine Kettenreaktion aus und fügt mehreren Gegner auf einmal Schaden zu. Die H.E.R.F.-Gun löst eine Kettenreaktion aus und fügt mehreren Gegner auf einmal Schaden zu. Gerade erst hatten wir Killzone zu unserer Genrereferenz erklärt, da knallte uns beim Anzocken von Eidos' Project: Snowblind-Vorabversion der Unterkiefer in Richtung Boden. Die bombastische Grafik, das unglaublich abwechslungsreiche Leveldesign, die abgefahrenen Waffen, coolen Spezialfähigkeiten und trickreichen Gadgets konnten uns absolut überzeugen. Doch eine Hand voll Demolevels ist eben noch kein fertiges Spiel. Umso gespannter waren wir, ob die Entwickler das hohe Niveau über ein komplettes Spiel halten können. Mit einem Wort: Ja!

    Technik vom Feinsten
    Stürzen wir uns zunächst einmal auf die Fakten. Project: Snowblind wurde von Crystal Dynamics entwickelt, die zuletzt mit Legacy of Kain: Defiance eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass sie sich mit der Hardware der PlayStation 2 sehr gut auskennen. Und genau wie das vorerst letzte Kapitel der Vampirsaga protzt auch Project: Snowblind mit optischer Brillanz, die Kill-zone ganz schön alt aussehen lässt. Riesige Häuserschluchten mit unzähligen Details, ganze Horden von Gegnern und Verbündeten, fette Spezialeffekte und trotzdem ruckelt dieses Spiel kein bisschen. Zwar wartet Killzone mit edleren Texturen auf und die Welt von Project: Snowblind erscheint etwas comicähnlicher, das ändert aber nichts an der technischen Perfektion, die geboten wird.

    Immer wieder neu
    Wie in der vorab gespielten Version bietet wirklich absolut jeder Level mehrere Wege und Möglichkeiten, ans Ziel zu gelangen. Ob in der Tiefgarage, in Häuserschluchten, in der Kanalisation oder in einem alten Theater - wer mit offenen Augen durch die Levels rennt, findet an jeder zweiten Ecke eine Möglichkeit, die bevorstehenden Gegner auf höchst elegante Art und Weise aus dem Weg zu räumen. Natürlich dürfen Sie sich auch als Einzelkämpfer frontal auf Ihre Widersacher stürmen, dann allerdings sollten Sie den Umgang mit den elf Waffen wirklich beherrschen. Einfacher und unterhaltsamer sind Überraschungsangriffe. Mal schleichen Sie sich durch einen Lüftungsschacht von hinten an die Gegner heran, an anderer Stelle krabbeln Sie ungesehen in zwei Meter Höhe auf Wartungsplanken über sie hinweg oder Sie hüpfen in einen schwer bewaffneten Jeep und ballern mit fest montiertem Maschinengewehr oder Raketenwerfer einfach alles und jeden zu Klump. Dieser Variantenreichtum ist absolut einzigartig. Häufig entdecken Sie Schleichwege auch erst später im Spielverlauf und ärgern sich regelrecht darüber, den hinter Ihnen liegenden Abschnitt nicht auf ganz andere Weise absolviert zu haben. Das klingt alles nach einem enormen Wiederspielwert und tatsächlich macht jeder Level auch beim zweiten oder dritten Durchlauf noch Spaß, wenn nicht sogar noch mehr als vorher.

    Ausnahmezustand
    Der Faktor Wiederspielwert steht allerdings zu Beginn noch nicht im Vordergrund, schließlich will man erst einmal etwas von der Story mitbekommen. Sie schlüpfen zunächst in die Rolle des Durchschnittssoldaten Nathan Frost. Im Hongkong des Jahres 2065 kämpfen Sie zusammen mit Ihren Kameraden für den Frieden. Ein rücksichtsloses Regime stürzt die Region in einen Bürgerkrieg, der sich auszubreiten droht. Als Sie einen Ihrer Kameraden bei einem Luftangriff retten wollen, segnen Sie prompt das Zeitliche - zumindest beinahe. Schwer verletzt werden Sie Opfer eines streng geheimen Militärprojektes und wandeln auf den Spuren von RoboCop. Man implantiert Ihnen nämlich sündhaft teure, biomechanische Implantate, die Sie stärker, schneller und besser machen als alle anderen Soldaten. Ihr wohlverdienter Ruhestand auf Hawaii fällt dadurch zwar erst einmal ins Wasser, aber dafür leuchten Sie jetzt im Dunkeln schön blau. Frisch operiert, schickt man Sie auch gleich schon wieder los, um an der Front für die entscheidende Überlegenheit zu sorgen. Dummerweise sind einige Funktionen Ihrer Implantate noch nicht aktiviert, doch im Laufe des Spiels erhalten Sie immer wieder neue Tricks dazu. Anfangs kann Nathan Gegner durch Wände sehen, kurz darauf vermag er die Zeit zu verlangsamen und später sogar ein Kraftfeld um sich herum aufzubauen, das ihn vor feindlichen Kugeln schützt. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen. Komplettiert wird das beeindruckende Sortiment der Hightech-Errungenschaften von einem elektrischen Sturm, der Gegner (nicht nur Roboter, wie wir fälschlicherweise in unserer letzten Vorschau berichteten) gleich im halben Dutzend ausschaltet. Damit man aber nicht gottgleich durch die Gegner pflügt und keinerlei Gegenwehr mehr zu fürchten hat, gibt es selbstverständlich auch das Kleingedruckte: Jeder Einsatz einer Spezialfähigkeit kostet Sie Energie. Während vorsichtiges Durch-die-Wand-Schauen Ihnen nur wenig Saft raubt, wünscht man sich beim Einsatz des elektrischen Sturms einen mobilen Stromgenerator an seiner Seite. Glücklicherweise gönnen Ihnen die Entwickler aber ausreichend Spaß und so finden Sie in jedem Level neben genügend Lebensenergie-Paketen auch oft Energie-Zellen, die Ihren internen Akku wieder aufladen.

  • Project: Snowblind
    Project: Snowblind
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Crystal Dynamics
    Release
    03.04.2005

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Project: Snowblind
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http://www.videogameszone.de/Project-Snowblind-Spiel-28637/Tests/Project-Snowblind-362681/
20.03.2005
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2005/04/PSZ0405Snowbl01.jpg
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