Prof. Layton und die Maske der Wunder im Test - Was wir besonders mochten + Fazit, Wertung und Meinungen
TestProfessor Layton und die Maske der Wunder im Test für Nintendo 3DS: Wir haben das neue Rätsel-Abenteuer mit Prof. Layton und seinen Assistenten Luke und Emmy unter die Lupe genommen. In diesem Review erfahrt ihr, wie gut das Nintendo 3DS-Debüt von Professor Layton gelungen ist.
+ Spannende Mystery-Story
Dieses Mal verschlägt es den Professor mit seinen beiden Assistenten Luke und Emmy in die (stark an Las Vegas erinnernde) Glücksspielmetropole Monte d'Or. Die Stadt wird vom "Maskierten Gentleman" tyrannisiert: Der elegante Schurke führt vermeintliche Wunder auf, indem er beispielsweise Menschen in Pferde verwandelt oder sie zu Stein erstarren lässt! Doch schnell wird klar, dass es sich dabei nur um clevere Tricks handelt. Anhand von Rückblenden erfahrt ihr immer mehr über die wahren Beweggründe des mysteriösen Zauberers – und kommt letztendlich einem uralten Geheimnis auf die Spur. Schön: Die Handlung bleibt stets nachvollziehbar und spannend. Nicht so schön: Das Ende ist wenig überraschend – wer genau aufpasst, kommt schnell auf des Rätsels Lösung.
+ Unterhaltsame Extras und Minispiele
Quelle: Videogameszone
Professor Layton und die Maske der Wunder - In einigen Rätseln könnt ihr solange probieren wie ihr wollt.
Wie es sich für ein Layton-Spiel gehört, bietet auch die Maske der Wunder viele versteckte, motivierende Extras. So erhaltet ihr früh im Spiel einen kleinen Hasen, den ihr durch Touchscreen-Kommandos dressieren könnt. Ist der Mümmelmann dann gut ausgebildet, lasst ihr ihn vor Publikum auftreten – bizarr, aber lustig. Noch besser hat uns das Krämerladen-Minispiel gefallen: Dort müsst ihr die Waren so psychologisch klug im Regal platzieren, dass die Kunden möglichst alle Artikel auf einmal kaufen. Das dritte Bonusspiel erinnert an die Autofahrerei aus Professor Layton und die verlorene Zukunft – mit dem feinen Unterschied, dass ihr nun einen Spielzeugroboter durch Hindernisparcours lenkt. Insgesamt sind die Extra-Aufgaben sehr unterhaltsam und charmant gemacht und für einige Stunden zusätzlichen Spielspaß gut.
+ Feine Präsentation
Professor Layton und die Maske der Wunder ist wie ein Zeichentrickfilm zum Mitspielen: Immer wieder unterbrechen bildhübsch gemachte Zwischensequenzen das Geschehen und alle wichtigen Storydialoge sind mit Sprachausgabe unterlegt. Auch das Design der Spielwelt begeistert: Jeder Level-Hintergrund steckt voller liebevoller Details – auch wenn ein paar zusätzliche Animationen für mehr Lebendigkeit gesorgt hätten.
+/- Viele, aber nicht immer tolle Rätsel
Bis zum Abspann entdeckt ihr insgesamt 135 brandneue Rätsel. Außerdem liefert Nintendo ein Jahr lang jeden Tag ein zusätzliches Download-Rätsel. Das macht insgesamt dann satte 500 Denkaufgaben, die ihr freilich nicht alle lösen müsst, um das Spiel zu beenden. Und das ist gut so, denn bei der schieren Masse an Knobeleien sind auch einige faule Eier mit dabei. Besonders ärgerlich: Manche Beschreibungen sind zu schwammig formuliert, was die Lösung des jeweiligen Puzzles enorm erschwert. Außerdem wiederholen sich einige Aufgaben ständig – etwa eine Abwandlung des Brettspiels Dame. Frust kommt aber dennoch nie auf: Dank der bis zu vier optionalen Tipps pro Rätsel bleibt ihr garantiert nie länger hängen. Und generell ist der Schwierigkeitsgrad stets im Bereich "machbar und stressfrei" anzusiedeln.
