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  • Statt auf das Kriegsende zu warten, müssen Sie im Lager zum Ausbrecherkönig werden.

    Viel zu tun gibt es für die Lagerinsassen nicht. Viel zu tun gibt es für die Lagerinsassen nicht. Aufklärung ist eine gefährliche Geschichte. Denken Sie jetzt nicht in die falsche Richtung, bei Prisoner of War schlüpfen Sie in die Rolle von Captain Lewis Stone. Dieser wurde bei einer Aufklärungsmission mitsamt Flugzeug und Copilot vom Himmel geschossen und steckt nun in einem deutschen Kriegsgefangenlager fest. Ehrensache, dass solche Zustände für einen Offizier unhaltbar sind. Also setzten Sie alles daran, der deutschen Gastfreundschaft so schnell wie möglich zu entkommen und nebenbei noch ein wenig Spionagearbeit zu leisten. Was nach satter Action im Stil alter Kriegfilme klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Spiel für Leisetreter. Prisoner of War ist ein reinrassiges Adventure und hat man sich einmal damit abgefunden, dass Gewalt keine Lösung ist, entwickelt der Titel einen ganz eigenen Charme. Das Lagerleben folgt einem festen Tagesablauf. Morgenappell, Frühstück, Frühsport und so weiter. Viel Zeit um auf Entdeckungsreise zu gehen, bleibt also nicht. An jeder Station im Camp verweilen Sie ungefähr 2 Stunden, was in Echtzeit etwa fünf Minuten entspricht. Während dieser Zeit können Sie sich in der näheren Umgebung relativ unbehelligt umsehen und, so Sie sich trauen auch dünn machen. Aber Vorsicht, werden Sie von einer Wache an einem Ort entdeckt, wo Sie nichts verloren haben, wandern Sie erst einmal in den Bau. Für einen besseren Überblick sorgt ein Radarschirm, der die Blickrichtung der Wachen und deren Grad an Wachsamkeit anzeigt. Außerdem kann Ihr Held schleichen und die Soldaten mit Klopfgeräuschen und durch Steinwürfe ablenken.
    Mitgefangen, mitgehangen
    Sollten Sie erwischt werden, ist das nicht besonders tragisch. Nicht einmal Ihr eigener Tod stört den Spielfluss besonders, denn in beiden Fällen stehen Sie am nächsten Morgen wieder neben Ihrem Bett in der Baracke. Allerdings sind Sie Ihr Inventar fürs erste los. Das kann man sich zwar von einem korrupten Wachmann wieder besorgen lassen, was allerdings eine Kleinigkeit kostet. Überhaupt ist das Leben im Lager relativ teuer. Geld liegt zwar oft einfach herum, wird Ihnen aber von den verschiedensten Personen schnell wieder abgenommen. So sind Ihre ehrenwerten Mitgefangenen ebenfalls der Meinung, dass die Flucht nötig ist, lassen sich ihre Mithilfe aber einiges kosten. Außer den Hilfe-für-Bares Geschäften ist die Interaktion mit den NPCs eher eine eintönige Angelegenheit, denn viel haben Ihre Schicksalsgenossen nicht zu erzählen. Zwar erinnert das soziale Gefüge im Spiel stark an die Ausbrecherserie ,,Ein Käfig voller Helden"", wirklich witzige Szenen such man aber meist vergeblich. Dafür nimmt sich das Spiel einen Tick zu ernst. Auch spielerisch kann der Titel im Moment nicht hundertprozentige überzeugen. In allen Lagern, die man im Verlauf des Spiels zu sehen bekommt, herrscht der selbe Rhythmus. Mit den Gefangenen dem Tagesablauf folgen, sich abseilen, schnell etwas erledigen und zurück sein, bevor es zur nächsten Station geht. Die Grafik hingegen macht bereits einen recht guten Eindruck. Die Lager sind zwar nicht umwerfend groß, aber gelungen entworfen und bis auf die Standardwachen besitzen alle Figuren einen hohen Grad an Individualität im Bewegungsablauf.

  • Prisoner of War
    Prisoner of War
    Publisher
    Codemasters
    Developer
    Wide Games
    Release
    16.07.2002
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Prisoner of War
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17.05.2002
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