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  • Prince of Persia Rival Swords

    Besiegen Sie den persischen Schweinehund in Ihnen!

    Gelegentlich wird der Spielverlauf durch kurzweilige Streitwagenkämpfe aufgelockert. 
BILD: UBISOFT Gelegentlich wird der Spielverlauf durch kurzweilige Streitwagenkämpfe aufgelockert. BILD: UBISOFT Exklusiv für die PSP, wie es uns die Verpackungsrückseite weismachen will, ist die Umsetzung des dritten Teils der Prince of Persia-Reihe - Rival Swords - nicht. Bereits für Nintendos Wii hat Ubisoft fast zeitgleich eine Portierung des PS2-Hits arrangiert. Handheld-exklusiv ist der finale Teil allerdings schon, auch wenn PSP-Besitzer bereits Ende 2005 mit Prince of Persia: Revelations den Prinzen im Miniformat zu Gesicht bekamen. Schnell kam die Frage nach dem Sinn einer abgespeckten Handheld-Version auf: Wieso das gleiche Spiel nochmal in klein und mit Steuerungsdefiziten spielen, fragten sich zu Recht viele Anhänger. Ubi-soft hat in Teil 3 zumindest eine Antwort parat: wegen dem Multiplayer-Part.

    Kamerakampf

    BILD: UBISOFT BILD: UBISOFT Nachdem der titelgebende Prinz in Warrior Within das Zeitgefüge wiederhergestellt hat, offenbart sich ihm nach mehrwöchiger Seereise ein Anblick des Grauens: Sein Königreich Babylon wurde von dunklen Mächten in Schutt und Asche gelegt, seine Partnerin Kaileena verschleppt. Übermannt von so viel Übel, gerät der Prinz mit dem Sand der Zeit in Berührung. Diese Infizierung führt dazu, dass die dunkle Seite des Persers immer mehr die Oberhand gewinnt und auch optisch zum Ausdruck kommt: An manchen Stellen im Spiel verwandeln Sie sich in den diabolischen Thronfolger und müssen zusehen, dass Sie das konzen-trierte Böse nicht vollends verschlingt.

    Denn während Sie in der teuflischen Prinzenform Ihres Weges gehen, zehrt der Sand der Zeit permanent an Ihrem Lebenssaft. Ihre einzige Lösung: Fiese Dämonen über den Jordan schicken, und sich den puren magischen Sand intravenös einflößen. Nur so können Sie dem Game-over-Bildschirm entkommen.

    Fans wissen: Die Kämpfe in PoP sind Nebensache. Und auch auf der PSP dienen sie lediglich zur Auflockerung: Per Speed-Kill können Sie sich nun sogar bequem an Ihre Feinde anschleichen und sie mit wenigen, gut getimten Button-Hieben vom Platz fegen. Die eigentliche Hauptattraktion des Spiels sind nach wie vor die Plattform-Einlagen: Akrobatisch und wieselflink klettern und hopsen Sie über schwindelerregende Höhen und umschiffen hinterhältige Fallen.

    Dabei müssen Sie die Umgebung stets gründlich auskundschaften, um winzige Vorsprünge nicht zu verpassen. Spätestens hier wird deutlich, dass Sie auch in Rival Swords Kompromisse eingehen müssen. Denn nur durch gleichzeitiges Drücken der L1-Schultertaste können Sie die Kamera mit dem Analogstick in jeden Winkel des persischen Königreichs manövrieren. Die gute Nachricht: Es funktioniert. Die schlechte: Es funktioniert nicht gut. Oder anders: Sie lenken die Kamera nicht halb so komfortabel wie mit den Dual-Sticks des PS2-Pads. Da Sie ständig stehen bleiben müssen, um den Kameramann zu spielen, leidet der Spielfluss ein wenig. Wer PoP kennt, weiß: Die Kamera ist mindestens so existenziell wie die Steuerung des Helden.

    Wenn Sie sich an diesen Missstand gewöhnt haben, werden Sie den Prinzen zwar etwas träger, aber nicht minder elegant durchs persische Reich bugsieren. Denn bis auf die Kamerasteuerung hat sich an der Akrobatik Ihres schizophrenen Helden nichts verändert: Bei verpatzten Sprungpassagen können Sie bequem den Sand der Zeit als Wiedergutmachung einsetzen oder diverse spektakuläre Wall-Jumps vollführen. Die Heldensteuerung geht auch auf der PSP butterweich von der Hand. Und das ist gut so.

    Prächtiges Persien

    BILD: UBISOFT BILD: UBISOFT Im Multiplayer-Teil duellieren Sie sich via Ad-hoc mit einem Freund im lokalen Netzwerk. Als guter oder böser Prinz marschieren Sie durch gotische Kathedralen oder überwucherte Dschungelruinen und versuchen, Ihren Gegner mit PoP-typischen Fallen am Weiterkommen zu hindern. Dieser Part des Spiels konnte zum Redaktionsschluss leider nicht mehr rechtzeitig getestet werden.
    Grafisch macht der Mini-Prinz eine gute Figur: Freilich wurde die Polygon-Anzahl gegenüber der PS2-Optik deutlich zurückgeschraubt.

    Auch die Texturen wirken glatter und weniger detailliert. Dennoch: Die Level-Architektur ist für Handheld-Verhältnisse beeindruckend und wurde glücklicherweise nicht gekürzt. Im Gegenteil: In der PSP-Fassung finden sich einige leicht erweiterte Abschnitte wieder. Wiederfinden werden Sie leider auch die aus Revelations bekannten Sound-Aussetzer. Ärgerlich.

    Prince of Persia: Rival Swords (PSP)

    Spielspaß
    82 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    6/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Tolle Levelarchitektur
    Butterweiche Heldensteuerung
    Träge Kamerasteuerung
    Soundbugs
    Fazit
    Technisch solide PSP-Portierung des PS2-Hits mit steuerungstechnischen Einschränkungen.
  • Prince of Persia: Rival Swords
    Prince of Persia: Rival Swords
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    28.03.2007
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Prince of Persia: Rival Swords
Prince of Persia Rival Swords
http://www.videogameszone.de/Prince-of-Persia-Rival-Swords-Spiel-28473/Tests/Prince-of-Persia-Rival-Swords-600420/
05.05.2007
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