Prince of Persia: Die vergessene Zeit im Test
Prince of Persia: Die vergessene Zeit im Test: Das Action-Adventure bietet grandiose Akrobatik-Passagen.
Ihr habt alle modernen Teile der Prince of Persia-Serie durchgezockt und fühltet euch stets grandios unterhalten? Dann ist Ubisofts neues Prince of Persia: Die vergessene Zeit perfekt für euch: Denn die Akrobatik spielte sich in unserem Test wunderbar flüssig, die Atmosphäre erinnert an das märchenhafte The Sands of Time und die frischen Elemente fügen sich prima ins Geschehen ein. Die neuen Massengefechte sind indes Geschmackssache: Irgendwie wirkt das Hauen und Stechen wie ein hastig eingefügter Fremdkörper - und das trotz der spaßigen Spezialattacken. Außerdem hätten die Entwickler noch etwas am Balancing feilen sollen: Gerade in der ersten Spielhälfte werden Serienkenner arg unterfordert und gegen Ende tauchen dann plötzlich einige frustig schwere Riesenmonster auf. Dennoch steht für uns fest: Die vergessene Zeit ist ganz und gar nicht zum Vergessen, sondern ein echter Action-Adventure-Hit. Nachfolgend die positiven und negativen Eindrücke unseres Tests.
Was uns gefiel:
Grandiose Akrobatik-Passagen
Wie bereits in den Vorgängern sind spektakuläre Hüpfereien das wichtigste Zahnrad in der POP-Spielspaß-Maschine: Eurer Prinz rennt an Wänden entlang, nutzt Fahnenstangen als Kletterhilfe und springt über tiefe Abgründe. Macht ihr mal einen Fehler, so könnt ihr praktischerweise die Zeit zurückdrehen - und euren Bildschirmtod so ungeschehen machen. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Wasser auf Knopfdruck erstarren zu lassen. Dadurch verwandelt ihr beispielsweise Wasserfälle in solide Wände und Springbrunnen in Kletterstangen. Eine pfiffige Idee, die im späteren Verlauf für einige denkwürdige Passagen sorgt.
Die Rollenspiel-Elemente in Prince of Persia: Die vergessene Zeit sind motivierend.
Motivierende Rollenspiel-Elemente
Der Prinz macht einen auf Final Fantasy! Denn: Jeder abgemurkste Gegner hinterlässt einen gelben Orb, der wiederum euer Erfahrungspunktekonto auffüllt. Die Zähler dürft ihr dann in einem entsprechenden Upgrade-Menü gegen Charakter-Verbesserungen eintauschen. So verlängert ihr die Lebensenergieleiste des Prinzen, stockt den Vorrat an Rückspul-Möglichkeiten auf und erweitert das Kampf-Repertoire eures Recken um neue Moves. Noch wichtiger sind aber die Elementarzauber: Feuer verbrennt eure Gegner, Eis lässt den Prinzen frostige Strahlen verschießen, Erde lässt einen Schutzschild erscheinen und Wind fegt sämtliche Gegner vom Bildschirm. Insgesamt sind die RPG-Anleihen einer der Hauptgründe, warum das Spiel langfristig motiviert.
Die Steuerung ist fast fehlerfrei - und sehr intuitiv.
Fast fehlerfreie, intuitive Steuerung
Die vielfältigen Fähigkeiten des Perserprinzen gehen nach kurzer Einarbeitungszeit locker von der Pad-Hand. Dies ist der prima Steuerung zu verdanken: Jedem Spezialtalent wurde eine eigene Taste zugewiesen. Die geringfügige Verzögerung beim Springen ist hingegen den Animationen geschuldet: Wenn ihr den entsprechenden Knopf drückt, muss der Prinz erst kurz "Anlauf" nehmen - daran gewöhnt man sich aber sehr schnell. Auch im Kampfgetümmel funktionieren die Kontrollen einwandfrei: Leichte und schwere Schläge sowie das Blocken gegnerische Angriffe sind schnell kapiert. Bald schon lasst ihr spektakuläre Manöver vom Stapel.
Screenshots aus unserem Test von Prince of Persia: Die vergessene Zeit:
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Hab das Spiel seit heute und es kommt sofort das SoT Trilogie Spielgefühl auf
Grafik ist nicht alles, freu mich trotz der kleinene Mängel auf den Prinzen, auch wenn er wegen Alan Wake und Red Dead wohl etwas warten muss.