Prince of Persia Die vergessene Zeit: Unsere Vorschau zum vierten Teil für PS3 und Xbox 360
Prince of Persia - Die vergessene Zeit: Vorschau zum neuen PoP-Abenteuer für PS3 und Xbox 360 (3)
HÜBSCHE OPTIK
Die Technik des Gezeigten wirkte auf uns recht ordentlich. Die Texturen sind detailliert, die Animationen flüssig und der Orchestersound gewann in genau den richtigen Momenten an Dynamik – etwa bei besonders waghalsigen Kletteraktionen. Auch das Leveldesign machte einen guten Eindruck. Wir erblickten massive Befestigungsanlagen, düstere Keller und blaue, schwebende Inseln in einer magischen Welt zwischen den Zeiten. In den Abschnitten, in denen Gegner auf den Prinzen lauerten, wirkte die Szenerie jedoch arg flach und weitläufig. Das mag aber dem neuen Kampfsystem geschuldet sein, bei dem ihr euch wahren Gegnermassen stellt. Bisher kämpfte der Prinz elegant und agil gegen einzelne Widersacher. Er umkreiste sie, wich ihren Angriffen aus und konterte mit tödlicher Präzision.
Was wir vom Spiel sahen, erinnerte jedoch etwas an God of War. Mit weiten Schwüngen mäht ihr euch durch Dutzende von Standardgegnern, die wie eine Mischung aus Zombie und Mumie aussehen. Doch nach wie vor ist der Prinz im Kampf agil. Er kann in die Luft springen, für einen Moment verharren – Videospiel-Logik rockt! – und mit einem mächtigen Schlag auf seine Gegner niedersausen.
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KÄMPFEN & ZAUBERN
Das Kampfsystem erlaubt euch, alle Angriffe durch das Halten der jeweiligen Taste aufzuladen. Ihr entscheidet also, ob ihr flinke, schwache Hiebe oder langsame, brachiale Attacken austeilt. Mit dem richtigen Timing entfesselt ihr Combos, die sowohl schnell als auch kraftvoll sind. Obendrein stehen euch auch im Kampf die Mächte der Natur
zur Seite. Demonstriert wurde uns die Tornado-Fähigkeit, bei der ihr einen Wirbelsturm um euch erzeugt, der alle Gegner in der Nähe umwirft – ideal, um sich aus heiklen Situationen
zu befreien. Fähigkeiten wie diese lassen sich mit Erfahrungspunkten aufwerten. Der Tornado der Stufe 4 ist beispielsweise eine bildschirmfüllende Naturgewalt, die manche Gegner komplett verschlingt. Ihr müsst euch allerdings entscheiden, ob ihr die Punkte lieber in Akrobatik- oder in Kampfkünste investiert.
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DICKE BROCKEN
Nachdem das 2008er-Prince of Persia Kritik dafür erntete, dass man stets nur gegen einen Gegner kämpft, erwartet euch in Die Vergessene Zeit das andere Extrem. Die ausufernden Metzeleien wirken bislang etwas zwiespältig auf uns. Werden die Schlachtfelder im fertigen Spiel alle so flach und karg wirken? Fühlt sich das Kampfsystem gut an und lassen sich die Spezialfähigkeiten bequem ausführen? All diese Fragen lassen sich nicht beantworten, ohne selbst gespielt zu haben. Daher sind wir gespannt, wie die Entwickler die Kämpfe in das Spiel integrieren und welchen Einfluss die Spezialgegner auf das Spielgeschehen haben. Die sollen den Schlachten Würze verleihen. Gezeigt wurde uns ein Hüne mit Elefantenmaske. Er versucht stets, euch zu rammen, und wirft dabei auch seine Kameraden um. Die Taktik, mit der ihr ihn besiegt, haben wir allerdings schon in vielen Spielen gesehen: Ihr lasst ihn in eine Wand krachen und verpasst ihm Hiebe, solange er benommen ist. Immerhin versprach man uns Gegner von bis zu 30 virtuellen Metern Größe. Der Kampf mit ihnen wird uns hoffentlich länger in Erinnerung bleiben.
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die Macher wollten mich auf den Arm nehmen.
Obwohl der Cel-Shading-Stil wirklich gut aussah gefällt mir der aufgebohrte, klassische doch deutlich besser.
Ich freue mich auf das Spiel schon jetzt, wie auf kein Zweites.
Hoffentlich wird der Actionanteil nicht Überhand nehmen.
Denn gerade weil sie nicht nur brachial und hirnlos waren, liebte ich die Vorgänger.