Prince of Persia Die vergessene Zeit: Unsere Vorschau zum vierten Teil für PS3 und Xbox 360
Im Mai 2010 kommt die Verfilmung des Action-Adventure-Klassikers Prince of Persia: The Sands of Time ins Kino. Zeitgleich bringt Ubisoft Montreal ein neues Prince of Persia mit dem Untertitel Die Vergessene Zeit in die Läden. Das Game hat jedoch nichts mit dem Film zu tun, vielmehr entpuppt es sich als vierter Teil der ursprünglich als Trilogie angelegten Spielereihe und handelt zwischen dem ersten Teil, The Sands of Time, und dessen Nachfolger Warrior Within. Das ist besonders deshalb interessant, weil sich beide Spiele stark unterscheiden. Sands of Time war positiv, verträumt und fast kitschig, während Warrior Within mit düsterer Optik und Metal-Musik daherkam. Diese krasse Transformation müssen die Entwickler nun erzählen. Wie sie das genau tun, wollten sie noch nicht verraten. Immerhin erklärten sie uns, wie der persische Prinz in sein neues Abenteuer hineingerät.
Prince of Persia - Die vergessene Zeit: Vorschau zum neuen PoP-Abenteuer für PS3 und Xbox 360 (4)
DIE SAND-ARMEE ERWACHT
Nach den Ereignissen von Sands of Time seid ihr als titelgebender Prinz auf der Heimreise in das Königreich eures Vaters. Auf dem Weg passiert ihr die Festung eures Bruders, die von Feinden belagert wird. Kurzerhand kämpft ihr euch durch die gegnerischen Reihen und versucht, eurem Bruder zu helfen. Das gelingt jedoch erst, als ihr die Kraft eines mächtigen Artefakts entfesselt: Ein Sandsturm umhüllt den Schauplatz und eine Monster-Armee erhebt sich. Die macht kurzen Prozess mit den Gegnern, denkt aber nicht daran, danach zu verschwinden. Obendrein verliert euer Bruder den Verstand und der gesamte Hofstaat verwandelt sich in Sandskulpturen. Es ist mal wieder an euch, die Misere auszubaden – indem ihr das Schloss durchstreift, klettert, hüpft und euch immer wieder den Sandmonstern stellt, die ihr törichterweise beschworen habt.
Prince of Persia - Die vergessene Zeit: Vorschau zum neuen PoP-Abenteuer für PS3 und Xbox 360 (11)
GOD OF PERSIA
Zwei Spiele standen Pate für Die Vergessene Zeit: der erste Teil der Serie, The Sands of Time, sowie das Open-World-Spiel Assassin’s Creed 2. Ersteres vererbt dem Spiel seine Stimmung und all jene Elemente, die sich um kunstvolle Akrobatik drehen. Letzteres bildet mit der Anvil-Engine das technische Grundgerüst. Damit lassen sich realistische Charaktere, weitläufige Architektur und große Gegnermassen realisieren. Bis zu 50 Monster sollen sich gleichzeitig auf dem Bildschirm tummeln – das ist Neuland für die Spieleserie! Außerdem sind einige der Biester groß wie Häuser. Das verspricht einige aufregende Momente. Insgesamt schauten wir uns drei kurze Gameplay-Szenen der Xbox-360-Version an. Den Anfang machte die Ankunft des Prinzen in der belagerten Festung. Diese Szene ist recht linear und simpel: Ihr hüpft über Abgründe, lauft Wände entlang – das funktioniert übrigens nicht mehr wie im 2008er-Spiel automatisch, sondern per Tastendruck – und vermöbelt kleine Gegnergrüppchen.
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die Macher wollten mich auf den Arm nehmen.
Obwohl der Cel-Shading-Stil wirklich gut aussah gefällt mir der aufgebohrte, klassische doch deutlich besser.
Ich freue mich auf das Spiel schon jetzt, wie auf kein Zweites.
Hoffentlich wird der Actionanteil nicht Überhand nehmen.
Denn gerade weil sie nicht nur brachial und hirnlos waren, liebte ich die Vorgänger.