Prey: "Wie System Shock und Half-Life" - Leser-Fazit nach PC Games Sneak Peek
Special
Einladungen schlägt man nicht aus, vor allem dann, wenn die Möglichkeit besteht, Spiele-Highlights vor allen anderen auszuprobieren. Und das war zuletzt bei Prey im Rahmen der PC Games Sneak Peek der Fall! Bethesda, ASUS, Caseking und wir von der Redaktion luden insgesamt 15 Leser in ein luxuriöses Apartment ein, wo sie den Sci-Fi-Shooter anspielen konnten. Die Eindrücke der glücklichen Teilnehmer haben wir im Artikel mitsamt begleitender Video-Reportage zusammengefasst!
Mit Prey erscheint am 5. Mai der mit Spannung erwartete Shooter-Reboot von Arkane Studios. Dass die Neuinterpretation unverkennbar die Handschrift der Macher der Dishonored-Reihe trägt, davon konnte sich Kollege Lukas Schmid bereits für seine Heftvorschau in der PC Games 03/17 überzeugen. Das bedeutet vor allem Entscheidungsfreiheit in einer offenen Spielwelt, kombiniert mit vielen Crafting- und Rollenspielelementen. Prey mag vieles sein, nur keine klassische Schießbude nach Schema F, lautet unsere bisherige Einschätzung.
Vom üblichen Standard entfernt ist auch unsere Sneak Peek zu Prey, zu der Bethesda an einem Wochenende Mitte März nach Berlin eingeladen hatte. 15 ausgewählte Leser folgten dem Ruf, die ersten rund anderthalb Stunden von Prey selbst zu erleben, um sich einen ersten Eindruck von Handlung, Atmosphäre und Spielelementen zu verschaffen. Und das vor einer stilvollen Kulisse, einem luxuriösen Apartment nach Vorbild des Domizils von Protagonist Morgan Yu.
Fesselnder Spielanfang
Quelle: PC Games
Philipp B., Journalismus-Student: "Prey als Spiel ist, als hätten System Shock und Half Life zusammen ein Kind bekommen. Die Namen habe ich bewusst gewählt, Prey fühlt sich an wie eine Mischung aus den beiden Spielen. Ich bin positiv überrascht."
Der Einstieg ist bekanntlich ein wichtiger Eckpfeiler; die ersten Minuten können darüber entscheiden, ob sich das Weiterspielen lohnt. Und hier darf sich Prey ob eines Vergleichs mit populären Genre- Meilensteinen geadelt fühlen. Prey fühle sich an, als "hätten System Shock und Half-Life ein Kind gekriegt", fasst Phillip Bedruna, Journalismus-Student aus Berlin, prägnant seine ersten Spielerlebnisse zusammen. Der Vergleich kommt nicht von ungefähr. Ähnlich wie Half-Life schlägt Prey zu Beginn ruhige Töne an: Der Protagonist Morgan Yu hat als Wissenschaftler einen ganz normalen Arbeitstag vor sich, wird jedoch in einen tragischen Unfall mit unvorhergesehen Konsequenzen verwickelt. Der Story-Twist gleich zu Beginn sauge einen direkt ins Spiel, sind sich unsere Leser einig. "Die Atmosphäre hat mich total mitgenommen", findet etwa Richard aus Berlin. "Erst langsam bekommt man mit, worum es eigentlich geht."
Quelle: PC Games
Dave, Pharmaziestudent: "Prey ist wirklich kein klassischer Shooter. Ich habe etwa die kompletten 90 Minuten mit einer Ausnahme nur mit dem Schraubenschlüssel gekämpft. Das so etwas funktioniert, ist wirklich cool."
Der etwas andere Shooter
Den unfreiwilligen Helden Morgan Yu verschlägt es schon früh auf die Weltraumstation Talos I, wo er mit einer außerirdischen Bedrohung konfrontiert wird. Dabei wird schnell klar, dass Prey vom Ballergewitter der Sorte von Spielen wie etwa Doom weit entfernt ist. "Man fühlt sich als Spieler in Prey sehr klein und unterbewaffnet", beschreibt Leser Phillip Grigutsch die Ausgangsituation. Daraus entstehe "richtige Angst" vor Gegnern. "Die begrenzte Munition und die geringe Verfügbarkeit von starken Waffen verstärken dieses Gefühl noch", ergänzt er.
Quelle: PC Games
Richard, Metal-Fan: "Die Atmosphäre hat mich total mitgenommen. Sehr stimmig, man ist während des Spielens sehr nervös und achtet auf jede Kleinigkeit. Erst langsam bekommt man mit, worum es eigentlich geht. Die Stimmung verdichtet sich langsam, aber konstant."
Prey wäre aber kein Spiel von Arkane Studios, wenn es für Konfrontationen nicht zig unterschiedliche Herangehensweisen geben würde. Elektroniker Daniel, der mit Schrumpel Kumpel einen eigenen YouTube-Kanal betreibt, gibt ein Beispiel für die möglichen Konfliktstrategien bei einer Begegnung mit den Aliens. "Mein Kumpel hat die Situation mit dem Schraubenschlüssel gelöst. Ich hingegen bin weggerannt und habe mir eine Gasflasche geholt, die ich den Gegnern dann entgegengeworfen habe." Der erwähnte Kumpel, Phillip Grigutsch, fügt noch hinzu: "Das Schöne ist, dass es nicht den 'perfekten' Weg gibt. Dem Spieler wird sehr viel Entscheidungsfreiraum gelassen."
Auch Schleichen ist eine Option, wie Twitch-Streamerin Jaqueline anmerkt. So könne man sich etwa durch eine Gegnergruppe ballern oder diese einfach umgehen. "Das gefällt mir wirklich gut", lautet ihr Resümee.
Quelle: PC Games
Volle Konzentration: Daniel und Phil G. sind beim Spielen von Prey voll bei der Sache.
Viele Freiheiten
Lust aufs Experimentieren macht Prey einem aber auch aufgrund seiner ausgeprägten Rolllenspielelemente. Mit sogenannten Neuromods können wir die Fähigkeiten von Morgan Yu dem gewünschten Spielstil anpassen. Auf diese Weise erlernen wir etwa das Hacken von Drohnen und Computern oder verbessern unsere Schleichfertigkeiten.
Quelle: PC Games
Daniel, Elektroniker :"Prey ist nicht ganz so linear wie viele andere Hochglanz-Shooter. Wobei Prey ja kein Shooter im klassischen Sinne ist. Die große Entscheidungsfreiheit beim Bewältigen von Aufgaben hat Rollenspielcharakter."
Spannender wird das Upgrade- System vor einem anderen Hintergrund: der Spielwelt. Die Forschungsstation Talos 1 steht einem in Prey zwar von Beginn an komplett offen, doch der Zugang zu einigen Arealen setzt bestimmte Skills voraus. Sich eben diesen Fortschritt zu erarbeiten, um noch tiefer ins Labyrinth vorzustoßen, ist eine der großen Stärken von Prey, wie uns Pharmaziestudent Dave auf dem Anspielevent verraten hat. "Das Hacking und das Skill-System bieten immer neue Ansätze, um Herausforderungen anzugehen, die man vorher vielleicht gar nicht oder nur mit sehr viel Aufwand lösen konnte. So kann man zum Beispiel noch einmal an vorherige Orte zurückkehren und dort Aufgaben lösen."
Etwas Feinschliff nötig
Quelle: PC Games
Philipp G., Triebwerkmechaniker:
"Nach zwei Stunden mit Prey kann ich aber sagen, dass es im Vergleich zu Doom viel weniger actionlastig ist. Man wird sehr langsam an die Shooter- Mechanik herangeführt. Munition ist sehr rar, also muss man die richtigen Entscheidungen treffen."
Bei all dem vielen Lob, sehen unsere Leser aber auch noch Verbesserungsbedarf. Student Phillip Bedruna übt etwa Kritik an der gespielten PC-Version. "Leider war das Grafik-Menü ein wenig mau und bot wenig Freiraum für individuelle Anpassungen." Außerdem ist ihm das Kantenflimmern negativ aufgefallen. Student Dave wurde zudem noch auf häufige Einbrüche bei der Bildrate aufmerksam.
Auch Jaqueline sieht die Präsentation bisher als Knackpunkt. "Die Grafik hat mir nicht so gut gefallen. Gerade aus der Nähe sehen viele Texturen unscharf oder verwaschen aus. Hier besteht Nachholbedarf." Dass Arkane Studios noch an den Stellschrauben dreht, davon ist auszugehen. Schließlich beginnt das Feintuning üblicherweise in den Wochen vor dem geplanten Verkaufsstart. Es überrascht daher nicht, dass unsere Leser am Ende der gespielten Prey-Demo fast ausnahmslos eine Kaufempfehlung aussprechen.
Quelle: PC Games
Jqueline, Twitch-Streamerin: "In Prey finden sich viele Elemente aus Dishonored wieder. So zum Beispiel das Schleichen. Man kann selbst entscheiden, wie viel man schießen möchte, und Aufgaben unterschiedlich angehen. So kann man sich zum Beispiel durch eine Gegnergruppe ballern oder sie schleichend umgehen."
"Definitiv" werde er sich Prey am Erscheinungstermin holen, antwortet etwa Daniel wie aus der Pistole geschossen und setzt dabei ein Grinsen auf. Jaqueline hat den Sci-Fi-Shooter sogar schon vorbestellt. Nach positiven Kritiken der Fachpresse und nun auch der Spieler stehen die Chancen auf einen echten Spiele-Hit denkbar günstig. Und so konnten unsere Leser den Abend noch bei lockeren Gesprächen und kulinarischen Köstlichkeiten ausklingen lassen.
GEWINNSPIEL
Quelle: Caseking
Der Caseking Gaming-PC "Prey Edition" im Gesamtwert von 1.499 Euro.
Für Prey wie geschaffen: Caseking verlost einen Gaming-PC in der "Prey-Edition" - inklusive Laser-Gravur und ASUS Aura Beleuchtung. Im Inneren steckt ein flotter AMD Ryzen 1700 Prozessor, eine Radeon RX 480, 16 GB RAM sowie eine 250 GB SSD. Das Spiel gibt's natürlich obendrauf. Gesamtwert des PCs: 1.499 Euro! Hier nochmal die Specs im Überblick:
- Phanteks Eclipse P400 TG mit Laser-Gravur und ASUS Aura RGB Beleuchtung
- AMD Ryzen 7 1700 & ASUS Crosshair VI HERO Mainboard
- ASUS Radeon RX 480 STRIX O8G Gaming
- 250-GB-M.2-SSD & 16 GB RAM
- Inkl. Prey PC-Spiel
Sollte euch der flotte Rechner interessieren: Den Gaming-PC von Caseking in der Prey Edition könnt ihr ab sofort bestellen. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt, schickt uns eine E-Mail mit dem Betreff "Prey" an [email protected] und schildert uns im Schreiben, was euch als Prey-Fan qualifiziert. Ob ein Gedicht, ein lustiges Video oder Kurzfilm: Lasst eurer Kreativität freien Lauf. Beachtet unbedingt den Teilnahmeschluss am 30. April 2017. Hier geht's zu unseren allgemeinen Teilnahmebedingungen. Wir drücken allen Teilnehmern die Daumen!
