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  • Die Pokémon-Reportage: Aufstieg und Fall der Psycho-Pokémon

    Wie hat sich die Pokémonspezies vom Typ Psycho im Lauf der Zeit verändert? Gastautor "Wenlok Holmes" von PokéWiki hat es auf www.videogameszone.de herausgefunden. Er berichtet tiefgehend vom Aufstieg und Fall der Psycho-Monster.

    1999 kam die erste Generation an Taschenmonster-Spielen nach Europa. Schon bald stellte sich jedoch heraus, dass aus der bunten Mischung von 150 Taschenmonstern eigentlich nur einige wenige nötig waren, um aus allen Kämpfen als Sieger hervorzugehen, denn Psycho-Pokémon dominierten alle anderen Typen auf unsägliche Weise. Allen voran das übermächtige Simsala mit seinem Spezial-Basiswert von 135, das nur noch von Mewtu übertroffen wurde, aber dieses war schließlich auch legendär. Wohin Psycho-Pokémon ihre Psychokinese feuerten, wuchs kein Gras mehr.

    Die Pokémon-Reportage: Aufstieg und Fall der Psycho-Pokémon Erste Generation: Psycho – ein konkurrenzloser Typ
    Doch was machte diesen Typ so stark? Auf den ersten Blick decken Psycho-Attacken mit den Stärken gegen Kampf- und Gift-Pokémon nicht sehr viel ab. In der ersten Generation allerdings war Gift der durch die meisten Pokémon vertretene Typ: In Höhlen gab es Zubat, zu Wasser Tentacha; fast alle Pflanzen-Pokémon waren damit als Zweittyp geschlagen und auch im Storymodus waren Gift-Pokémon dank des immer wieder auftauchenden Team Rocket dauerpräsent. Kontermöglichkeiten? Geister sollten laut Spielanleitung und Anime einen Gegenpol bilden. Pech nur, dass deren Attacken fehlprogrammiert und daher wirkungslos bei Psycho-Pokémon waren. Dank des Zweittyps Gift schieden Gengar und Konsorten dann auch in der Defensive aus. Alternativ: Käfer-Attacken. Doch die drei absurd schwachen Angriffe, die es gab, wurden (wer hätte es geahnt) fast nur von Pokémon mit dem Zweittyp Gift erlernt. Die meisten anderen Typen scheiterten letztlich oft am hohen Spezial-Wert der Psychos, der nicht nur als Angriff, sondern gleichzeitig als Verteidigung fungierte. Auch hier kaum eine Chance.

    Die Pokémon-Reportage: Aufstieg und Fall der Psycho-Pokémon Zweite Generation: Die Demontage der Psycho-Pokémon
    In der zweiten Generation bügelten die Spielentwickler ihre Fehler schließlich aus: Die Einführung des gegen Psychoangriffe immunen Unlicht-Typs, zu dessen Attacke auch gleich der häufig erlernte Biss gemacht wurde, erschuf einen wirksamen Konter. Mit Traunfugil gab es auch endlich einen Geist und die neue Attacke Spukball wurde zu einer TM. Durch die Spaltung des Spezial-Werts in die so genannten Werte "Sp.-Angriff" und "Sp.-Verteidigung" wurde zudem die Defensive der Psychos abgebaut.

    Keine Macht den Psychos!
    Seitdem ist Game Freak mit seinen Psycho-Pokémon sehr vorsichtig geworden: Während Typen wie beispielsweise Gestein, Kampf und nicht zuletzt dank der fünften Generation Käfer mit guten Pokémon und vor allem brauchbaren Attacken ausgestattet wurden und während Fähigkeiten wie Wassertempo und Sandscharrer Wettereffekte zum strategisch sinnvollen Einsatz bringen, sind die Psychos auf ihrer Psychokinese sitzen geblieben, deren Stärke nur von den etwas komplizierteren Attacken Seher und Traumfresser übertroffen wird. Spätestens in der vierten Generation war Psycho in der Offensive somit nur noch ein Typ unter vielen, der sich hauptsächlich dazu eignete, Team Galaktiks Zubat zu besiegen. Gleichsam einem besseren Normal-Typen sind seine Angriffe nur dann sinnvoll einsetzbar, wenn das ausführende Pokémon die nötigen Statuswerte mitbringt. Man kann ihn einsetzen, wen man unbedingt will, doch birgt es keine weiterführenden Vorteile. Bietet der Zweittyp nicht eine sinnvolle Erweiterung, kann man sich fragen, ob Geist-Pokémon nicht die bessere Wahl sind: Ausgestattet mit zwei Angriffsstärken, zwei Immunitäten und ebenfalls gutem Spezialangriff, ergänzen sie das eigene Team wahrscheinlich sinnvoller.

    Zeit zur Umorientierung
    Nichtsdestotrotz ist das alles noch lange kein Grund, jetzt alle Psycho-Pokémon aus ihren Bällen zu entlassen! Mit neuen Attacken wie Wunderraum oder Heilwoge greift die fünfte Generation auf, was sich schon in den vorigen Spielen herauszukristallisieren begonnen hatte: Die unterstützende Rolle der Psycho-Pokémon. Durch eine einmalige Vielzahl von erlernbaren Statusattacken sind sie in der Lage, ein Team an allen Ecken und Enden auszubessern. Dabei erscheinen die Möglichkeiten geradezu grenzenlos: Psychos können das eigene Team heilen oder es mithilfe der "Wände" Reflektor und Lichtschild schützen. Der Gegner kann durch Statusveränderungen oder Senkungen der Statuswerte geschwächt werden, während Attacken wie Bizarroraum oder Kraftteiler Schwächen in Stärken umzuwandeln vermögen. Dabei ist es – ganz im Gegenteil zur ersten Generation – auch gar nicht mehr undenkbar ein Pokémon komplett ohne Angriffe zusammenzustellen. Doch wenn alle Stricke reißen, vermag auch die gute alte Psychokinese noch immer ausreichend viel Schaden zu verursachen.

  • Pokémon Schwarz und Weiß
    Pokémon Schwarz und Weiß
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    04.03.2011
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von i73INVC
    zweittypen gab es schon IMMER. in der 3.gen kamen fähigkeiten, wesen und ev-limits dazu.
    Von nintenaxi
    Auf den ersten Blick decken Psycho-Attacken mit den Stärken gegen Kampf- und Gift-Pokémon nicht sehr viel ab. In der…

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    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von i73INVC Neuer Benutzer
        Zitat von nintenaxi

        IN der 1. und 2. Generation gab es doch keine ZWEITTYPEN !!! (soweit ich mich erinnere, denn glurak war nur feuer und konnte fliegen nicht erlernen)
        Psychos waren einfach noch gut gegen pflanzen pkm, das hat sich erst in der 3. generation mit den 2. typen geändert!
        zweittypen gab es schon IMMER. in der 3.gen kamen fähigkeiten, wesen und ev-limits dazu.
      • Von nintenaxi Benutzer
        Auf den ersten Blick decken Psycho-Attacken mit den Stärken gegen Kampf- und Gift-Pokémon nicht sehr viel ab. In der ersten Generation allerdings war Gift der durch die meisten Pokémon vertretene Typ: In Höhlen gab es Zubat, zu Wasser Tentacha; fast alle Pflanzen-Pokémon waren damit als Zweittyp…
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Pokémon Schwarz und Weiß
Die Pokémon-Reportage: Aufstieg und Fall der Psycho-Pokémon
Wie hat sich die Pokémonspezies vom Typ Psycho im Lauf der Zeit verändert? Gastautor "Wenlok Holmes" von PokéWiki hat es auf www.videogameszone.de herausgefunden. Er berichtet tiefgehend vom Aufstieg und Fall der Psycho-Monster.
http://www.videogameszone.de/Pokemon-Schwarz-und-Weiss-Spiel-15661/News/Die-Pokemon-Reportage-Aufstieg-und-Fall-der-Psycho-Pokemon-833635/
12.07.2011
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2011/07/ds_pokemon_gold_silber_artwork_-1-.jpg
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