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Dragoran [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die erste Generation: Ein exklusiver Typ mit wenigen Schwächen
Die Geschichte der Drachen-Pokémon beginnt in der ersten Generation mit einer dreistufigen Entwicklungsreihe. Solch eine ist eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber diese Reihe war anders. Aus der anfangs kleinen Seeschlange Dratini wird das schon mächtigere Dragonir. Dieses macht dann eine große Veränderung durch: Mit seiner Entwicklung zu Dragoran wachsen ihm Gliedmaßen und Flügel, es bekommt einen größeren Bauchumfang. Mit seinem Aussehen steigt plötzlich auch seine Stärke rapide.
Diese erste Entwicklungsreihe wurde zum Prototyp aller späteren dreistufigen Drachen-Entwicklungsreihen, an deren Anfang ein schwaches, fast schon niedliches und an deren Schluss ein überaus mächtiges Pokémon steht – nach großem Trainingsaufwand, denn viele Drachen erreichen ihre letzte Form erst zwischen Level 50 und 60. Daher verwundert es nicht, dass Dragonir und Dragoran unter anderem einen festen Platz im Team des Top Vier-Mitglieds der Kanto- und späteren Champs der Johto-Region, Siegfried, haben.
Die beinahe einzige wirksame Schwäche gegen Drachen sind Eis-Attacken – eine Tatsache, die letztgenannten Typ auch erheblich aufwertet. Das Verhältnis dieser Beiden kann sogar natürlich begründet werden: Drachen basieren schließlich auf Reptilien, die wechselwarm, also auf ihre Umgebungswärme angewiesen sind. Sie können keine Eigenwärme wie z.B. der Mensch produzieren. Wenn es kalt wird, haben die Drachen-Pokémon respektive die Echsen also eine sehr geringe Überlebenschance. Diese Schwäche wird durch die bei Drachen sehr verbreiteten Zweittypen Flug und Boden, gegen die Eis-Pokémon ebenfalls einen klaren Vorteil haben, auch noch unterstützt.