Sony feiert heute den Release der PS Vita in Deutschland. Wir haben die PS Vita einem Praxis-Test unterzogen und verraten euch Stärken und Schwächen sowie die Details zu den Features, Hardware und mehr. Außerdem zeigen wir euch PlayStation Vita-Videos zu den Apps, ein Unboxing-Video und beantworten häufig gestellte Fragen zur neuen Sony-Konsole.
Endlich erscheint die PS Vita auch in Deutschland. In unserem Praxis-Test zu PS Vita verraten wir alle Details zu Hardware, Apps und mehr. Zudem beantworten wir häufig gestellte Fragen zur neuen Sony-Konsole. Zunächst die gute Nachricht. PlayStation Vita ist eine grandiose Hardware! Toll verarbeitet, edel im Aussehen und mit einem Display, das im Mobilbereich seinesgleichen sucht. Einzig das Retina-Display des iPhone 4 macht dem OLED-Bildschirm der PS Vita mit seinen 960x544 Pixeln Konkurrenz. Er stellt Spiele, Videos und Bilder knackig scharf und herrlich kontrastreich dar. Schwarz ist etwa richtig tiefschwarz. Und die Hintergrundbeleuchtung ist stark genug, um bequem bei Tageslicht zu zocken. Einzig die spiegelnde Oberfläche der PlayStation Vita nervt gelegentlich. Lampen oder sonnendurchflutete Fenster können beim Spielen durchaus stören.
Keine Karte? Kein Einlass!
Bevor der Spielspaß beginnt, ist bei vielen Titeln das Vorhandensein einer Speicherkarte nötig. Die kommt in einem speziellen Format daher und kostete zum Japan-Launch empfindlich viel Geld. Die EUPreise fallen ähnlich hoch aus. Eine 4GB-Vita-Speicherkarte kostet etwa 20 Euro, die 16GB-Variante knapp 50 Euro. Die 32GB-Version ist in Deutschland nicht verfügbar. Spiele werden nach dem Einlegen der Game-Karte als hüpfendes Symbol in der Software-Übersicht gezeigt. Drückt ihr drauf, gelangt ihr zur einer Übersicht des Spiels, wo euch Funktionen wie Updates, Anleitungen, Trophäen, Web-Suche oder ein Shop-Link zur Verfügung stehen. Startet ihr ein Spiel, könnt ihr es jederzeit via PS-Taste unterbrechen und Einstellungen ändern, Bilder ansehen oder Musik hören.
Nur der Internet-Browser verweigert seinen Dienst, während ein Spiel pausiert ist. Die Touchfelder auf Vor- und Rückseite erweisen sich als Präzise und die Gyro-Sensoren funktionieren erwartungegemäß. Die Akku-Laufzeit geht mit etwa vier Stunden bei Spielen und um die sieben bei Multimedia-Anwendungen voll okay. Das Aufladen dauert etwa zweieinhalb Stunden. Die Hardware ist also wirklich rundum gelungen. Jetzt muss die Software der PS Vita nachziehen! Wir haben bereits die PS-Vita-Spiele zum Launch angespielt und für euch getestet.
