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PlayStation 3: Sony reduziert Verlust pro verkaufter PS3 auf 18 US-Dollar

08.02.2010 12:19 Uhr
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Mit der Einführung einer neuen Konsole ergeben sich für den jeweiligen Publisher reichlich Verluste. Schließlich ist die verbaute Technik während dieses Stadiums neu und entsprechend teuer. Erst im späteren Verlauf eines Konsolen-Zyklus verbuchen die Hersteller erste Gewinne. Bei der PS3 allerdings ist das noch anders: Sony schreibt immer noch Verlustgeschäfte.

Update vom 8. Februar 2010:
Der Break Even Point rückt für Sonys PS3 immer näher: Basierend auf den jüngst von Sony veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres errechnete das Wall Street Journal, dass Sony den Verlust pro verkaufter PlayStation-3-Konsole auf 18 US-Dollar reduzieren konnte. Mitte Dezember 2009 betrug der Verlust noch 37,27 Us-Dollar (siehe Original-Meldung). Bis März 2011 sollen die Produktionskosten der PlayStation 3 um weitere 15 Prozent gesenkt werden, dies teilte Sony-Finanzchef Nobuyuki Oneda dem Wall Street Journal mit. Spätestens dann könnte Sony an den Punkt gelangen, an dem sich Erlös und Kosten der Produktion decken, in der Industrie als der Break Even Point bekannt.

Original-Meldung:
Der Verlsut pro verkaufter PS3 beträgt 37,27 US-Dollar Der Verlsut pro verkaufter PS3 beträgt 37,27 US-Dollar Zwar gestaltet sich das Verlustgeschäft für Sony nicht so ausgeprägt wie zur Markteinführung im November 2006, dennoch schreibt der japanische Hersteller pro verkaufter Konsole rote Zahlen. Demnach kostet die aktuelle Herstellung einer PlayStation 3 circa 336,27 US-Dollar, angeboten wird die PS3 in Nordamerika aktuell zu einem Preis von 299 US-Dollar. Pro verkaufter Konsole fährt Sony also einen Verlust von 37,27 US-Dollar ein. In den letzten Jahren seien die Herstellungskosten allerdings massiv gesunken. Während die Produktion einer PS3 anfangs noch 805,85 US-Dollar gekostet haben soll, schrieb Sony damals einen Verlust von 300 US-Dollar (die Konsole wurde anfangs zu einem Preis von 499 US-Dollar angeboten). Für die aktuelle Reduzierung der Herstellungskosten zeichnet vor allem die PS3 Slim verantwortlich. So setzt die schmalere Konsole auf einen günstigeren Cell-Chip und ein preiswerteres Blu-ray-Laufwerk - mit 66 US-Dollar würde dies allerdings das meiste Geld verschlingen. Die erwähnten Zahlen basieren auf den Berechnungen des Marktforschungsunternehmens iSuppli und auf aktuelle Einkaufskosten der Komponenten. Die tatsächlichen Herstellungskosten dürften entsprechend höher liegen als die erwähnten 336,27 US-Dollar. Unterdessen rechnen Marktforscher damit, dass Sony mit seiner PS3 schon in Kürze den Break Even Point erreicht haben wird. Dann nämlich decken sich Erlös und Ausgaben.

Redakteur
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08.02.2010 12:19 Uhr
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09.02.2010 03:48 Uhr
wahnsinn, wenn die es bis jetzt immer noch nicht geschaft haben die produktion günstiger zu bekommen als den preis des verkaufes, es erst in einem jahr schaffen, dann wird es ja noch mindestens nochmal 3 bis 4 weitere jahre dauern bis sie den ersten gewinn machen, also den verlust den sie bisher gemacht haben wieder vollständig abgedeckt haben. demnach kann man daraus erschließen das sony im moment nicht mal ansatzweise an eine ps4 auch nur begonnen hat zu werkeln geschweigeden denkt.
Erfahrener Benutzer
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08.02.2010 15:06 Uhr
@eisparko:
Du darfst nicht in Dollar rechnen!!!
Die Deutschen Elektronik händler machen den Gewinn, nicht Sony!
Ihr müsst für Deutschland genau andersrum rechnen!
340 $ sind 250 Euro!
Und wir geben immer noch 300 euro für die PS3 aus!!
Community Officer
Bewertung: 0
08.02.2010 12:41 Uhr
Zitat: (Original von mar-c-io83 am 08.02.2010 12:29)
Hi zusammen!
Weiß jemand wie es bei Microsoft mit der X-Box aussieht?

Ich weiß nur, dass Microsoft zum Release der 360 rund 130 Doller Verlust pro Konsole gemacht hat. Wie's aktuell aussieht kA   .
Benutzer
Bewertung: 0
08.02.2010 12:29 Uhr
Hi zusammen!
Weiß jemand wie es bei Microsoft mit der X-Box aussieht?
ndz
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
18.12.2009 16:58 Uhr
Zitat: (Original von ElSparko am 16.12.2009 17:05)
... würde bei gleichwertig verkauften Anteilen sogar einen Gewinn ergeben.


Es sind aber bei weitem nicht gleichwertig verkaufte Anteile. Zudem sind diese Zahlen nur Schätzungen / Hochrechnungen.

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