PlayStation 3: Keine Sammelklagen durch Verbot in Nutzungsbedingungen des PSN
PlayStation Network: Neue Nutzungsbedingungen verbieten Sammelklagen in den USA
In Zukunft möchte Sony Sammelklagen mit neuen Nutzungsbedingungen für das PlayStation Network für PS3 und PSP verhindern. Das bedeutet aber nicht, dass Nutzer nun per se nach Ungereimtheiten nicht gegen Sony vorgehen dürfen. Statt einer Flut an Sammelklagen möchte Sony Streitigkeiten individuell und im Einzelfall klären. Statt Gerichtsverfahren sollen sogenannte Schlichtungsverfahren zu schnelleren Lösungen führen. In den USA bedeutet dies, dass sich mehrere Nutzer des PSN, die den neuen Nutzungsbedingungen zugestimmt haben, nicht mehr per Sammelklage gegen Sony vorgehen dürfen. Ein Hintertürchen gibt es aber trotzdem. So dürfen PSN-Nutzer innerhalb von 30 Tagen die Klausel gegen die Sammelklagen im Falle des PSN auch per Post verneinen. Einen entsprechenden Brief bei Google Docs gibt es bereits.
Nach dem Hack auf das PlayStation Network im April sah sich Sony mit vielen Sammelklagen konfrontiert. Dank der neuen Nutzungsbedingungen für das PSN soll wird das in Zukunft womöglich ausbleiben. PS3-Spieler, die den neuen Nutzungsbedingungen für das PlayStation Network nicht zustimmen, dürfen das PSN nicht mehr nutzen. Demnach sind keine Online-Spiele oder Downloads aus dem PlayStation Store mehr möglich. Die Originalmeldung zu den neuen PSN-Nutzungsbedingungen findet ihr bei cnet.com Den PSN-Brief zum Widerspruch findet ihr bei Google Docs.
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