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  • Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt

    Alle Mann an Deck! Captain Jack Sparrow bittet zur Prügel-Exkursion ans Ende der Welt.

    Unser Lieblings-Lidschatten-Pirat posiert ein wenig im Hafenviertel von Port Royale. Unser Lieblings-Lidschatten-Pirat posiert ein wenig im Hafenviertel von Port Royale. Quelle: OXM Einnern Sie sich noch an das Spiel zum ersten Teil der Fluch der Karibik-Saga? Das kam damals in der Obhut der Oblivion-Macher auf den Markt und war eigentlich nichts anderes als ein müder 3D-Abklatsch des berühmten Sid Meier's Pirates, wie man es vom C64 oder Amiga her kannte. Fans des Films bekamen weder Lidschatten-Pirat Jack Sparrow noch Will "Ich bin ein Schmied" Turner zu Gesicht.

    Disney Interactive hat jedoch aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und Sie erhalten mit Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt wirklich das passende Spiel zum Film. Und nicht nur das: Damit auch Neupiraten dem Plot folgen können, befindet sich auch gleich die Handlung von Fluch der Karibik 2 mit auf der Spiele-DVD. Und so beginnen Sie das Abenteuer als Captain Jack Sparrow im Inneren des Inselknastes aus dem Vorspann des zweiten Films - um sich dann in leicht veränderter Storyline durch die Handlung der beiden Filme zu kämpfen.

    Wenn nicht gerade die Schwerter gezückt werden, unterscheiden sich Ihre Aufgaben als Superpirat jedoch nicht sonderlich von denen, welche die Helden der meisten anderen Action-Adventures bewältigen müssen. Sie rennen durch verschiedene Piraten-Verstecke, lösen Kistenrätsel, sammeln Schätze ein und vermöbeln in regelmäßigen Abständen Bösewichter. Die Steuerung ist dabei sehr simpel gehalten. Mit A schlagen Sie mit dem Schwert zu. X lässt die Fausthand sprechen und mit Y können Sie Gegner im Schnellverfahren besiegen, indem Sie sie über eine Brüstung werfen. Doch Jack Sparrow ist nicht alleine.

    Manchmal wird er von Will Turner, dessen Herzblatt Elizabeth Swann oder weiteren Filmfiguren begleitet, die dann auch schlagkräftig in die Kämpfe mit eingreifen und mit Jack sogar spontan Koop-Angriffe starten. Mit dem Steuerkreuz können Sie in solchen Situationen zwischen den Mitstreitern umschalten. Und das ist auch dringend nötig. Denn sobald auch nur ein Mitglied der Freibeuterbande den Heldentod stirbt, prangt der Game-over-Bildschirm am HDTV.

    Für gute Nahkampf-Kombos werden Sie übrigens mit Schwertmeisterpunkten belohnt. Diese sind irre wichtig, wenn sich Ihnen ein besonders harter Gegner in den Weg stellt. Diesen können Sie nämlich nur mit speziellen Finishing-Moves besiegen, welche nur zugänglich sind, wenn die Schwertmeisteranzeige prall gefüllt ist.

    Neben diesen harten Gegnern gibt es auch noch richtige Endbosse, bei denen völlig andere Regeln gelten. Meistens werden diese Zweikämpfe durch eine pompöse Zwischensequenz angekündigt und dann steht Ihnen ein klassisches Piratenduell bevor. Ähnlich wie in Sid Meier's Pirates stehen Ihnen drei Schlagtypen zur Verfügung (oben, Mitte und unten), mit denen im richtigen Rhythmus pariert und angegriffen werden muss. Auch hier gehen Sie nur siegreich aus dem Duell hervor, wenn Sie Ihren Rivalen mit einem Special-Move außer Gefecht setzen. Einfach nur draufhauen funktioniert nicht.

    Bei der Technik sticht besonders die Grafik hervor. Sie erkennen jeden Piraten der Karibik auf Anhieb am Aussehen und ganz besonders Jack Sparrow an den Gesten. Die Umgebungen scheinen ein wenig im Schnellverfahren zusammengesetzt worden zu sein, aber das macht nichts, denn es tut dem Spielspaß keinen Abbruch. Was jedoch nervt, ist die starre Kamera. Ohne jedwede Eigendynamik muss diese ständig mit dem rechten Stick nachjustiert werden, was besonders in den Kämpfen ein Manko ist.

    Schnell verliert man den Überblick und bis man nachjustiert hat, sitzt auch schon der Treffer eines Gegners, der außerhalb des Sichtfeldes stand. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sich die Kamera äußerst träge steuern lässt - und das lässt sich leider auch nicht im Optionsmenü ändern. Für den Sound gewinnt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt auch keinen Blumentopf. Die Musikthemen lassen sich zwar auf Anhieb erkennen, jedoch klingen sie nach einer uninspirierten Synthesizer-Abmischung. Für die deutsche Synchronisation konnte man leider nicht die Originalsprecher des Filmes gewinnen. Schade, durch dieses Manko geht viel vom rauen Sprachwitz der Filme verloren.

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt (X360)

    Spielspaß
    70 %
    Grafik
    8/10
    Sound
    5/10
    Multiplayer
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Spiel zu zwei Filmen
    Gute Atmosphäre
    Spannender Duell-Modus
    Lange Ladezeiten
    Träge Steuerung
    Fazit
    Gut gemachte Filmumsetzung, die leider mit einer schwachen Kameraführung und unterdurchschnittlichem Sound zu kämpfen hat
  • Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
    Publisher
    Disney Interactive Studios
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    22.05.2007
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
http://www.videogameszone.de/Pirates-of-the-Caribbean-Am-Ende-der-Welt-Spiel-14801/Tests/Pirates-of-the-Caribbean-Am-Ende-der-Welt-603199/
09.06.2007
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2007/06/Xbox_360_0607_Pirates_of_the_Caribbean_04.jpg
tests