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  • Parkitect gespielt: Indie-Rivale zu Planet Coaster und RCTW
    Quelle: Texel Raptor

    Parkitect im Early-Access-Check: Themenpark-Manager aus der Indie-Sparte

    Planet Coaster und Rollercoaster Tycoon World bekommen Konkurrenz: Das Indie-Studio Texel Raptor schickt mit Parkitect einen weiteren Freizeitpark-Manager ins Rennen, der stilistisch und spielerisch an die ersten beiden Rollercoaster-Tycoon-Spiele anknüpft. Neben gepflegtem Achterbahnbau, präsentiert Parkitect bereits in der Early-Access-Version einen verblüffend soliden Wirtschaftspart. Unsere Eindrücke liefert der Artikel mitsamt Let's Play-Video!

    Freizeitpark-Manager feiern offenkundig eine Renaissance. Im Kampf um Publikum mischt neben den beiden Größen Planet Coaster und Rollercoaster Tycoon World nun auch Parkitect mit. Das Indie-Projekt des jungen Entwicklerstudios Texel Raptor hat vor wenigen Tagen Early-Access-Reife erreicht, entwickelt sich aber auf Steam wegen haufenweiser positiver Nutzer-Kritiken schon zu einem echten Geheimtipp. Dabei bietet die Alpha-Version abgesehen von Basisfunktionen und einem Sandbox-Modus auf einer Karte gegenwärtig keinen besonderen Umfang. Beim Anspielen (siehe Let's Play-Video) hatten wir dennoch jede Menge Spaß!

    15:06
    Parkitect Let's Play: Das bietet die erste Alpha

    Statistiken, jede Menge Statistiken!

          

    Warum? Weil der Aufbau des eigenen Themenparks in Parkitect so einfach von der Hand geht wie seinerzeit in den ersten beiden Rollercoaster Tycoons, der Simulationsaspekt zugleich aber viel Tiefgang verspricht. Anders als etwa in der aktuellen Version von Planet Coaster beschränkt sich das Spielerlebnis in Parkitect nicht nur auf die Sandbox. Haben wir erstmal ein Wege angelegt, Fahrgeschäft und Imbissbuden platziert und unseren Vergnügungspark mit Deko aufgewertet, geht's schon ans Optimieren. Beim Festsetzen der Preise für einzelne Dienstleistungen hilft uns das Feedback der Besucher weiter. Parkitect geizt diesbezüglich nicht mit Informationen, im Gegenteil: Nahezu alle relevanten Daten werden statistisch erfasst.

    Besuchermagnet: Haben unsere Fahrgeschäfte erstmal Gäste angelockt, stellt sich prompt ein Wuselfaktor ein. Besuchermagnet: Haben unsere Fahrgeschäfte erstmal Gäste angelockt, stellt sich prompt ein Wuselfaktor ein. Quelle: Texel Raptor Zu jeder Attraktion holen wir mit wenigen Mausklicks die aktuelle Stimmungslage ein und erkennen anhand konkreter Aussagen wie "Der Preis für eine Fahrt mit der Holzachterbahn ist mir zu teuer" oder "Das Riesenrad ist nicht aufregend", ob womöglich Verbesserungsbedarf besteht. Balken liefern uns ferner Aufschluss über die Bedürfnisse wie Zufriedenheit, Durst oder Müdigkeit einzelner Besucher, auch deren aktuelles Inventar einschließlich Bargeldvorrats können wir unter die Lupe nehmen. Mehr noch: Auf Wunsch blenden wir die Erlebnisroute ein und sehen so, welche Attraktionen unsere Gäste bei ihrem Besuch überhaupt abklappern und welche sie links liegen lassen oder gar nicht erst zu Gesicht bekommen.

    Mitarbeiter managen

          

    Achterbahnen, die durch Tunnel verlaufen, sind in Parkitect kein Problem. Die Bedienung des Editors geht flott von der Hand und ermöglich schnell brauchbare Resultate. Achterbahnen, die durch Tunnel verlaufen, sind in Parkitect kein Problem. Die Bedienung des Editors geht flott von der Hand und ermöglich schnell brauchbare Resultate. Quelle: Texel Raptor Auch das Management von Mitarbeitern gehört in der Early-Access-Version von Parkitect unserer Aufgabe an. Animateure, Parkwächter, Mechaniker und Reinigungskräfte kennen wir schon aus der Rollercoaster Tycoon-Reihe. Zusätzlich benötigen wir aber auch Spediteure, die die zahlreichen Geschäfte in unserem Park kontinuierlich mit Waren versorgen. Dies funktioniert automatisch nur sehr langsam, da die Kisten mit dem Produkten vorm Parkeingang stehen und sich die Mitarbeiter aus unerklärlichen Gründen nur im Schneckentempo vorwärts bewegen. Glücklicherweise können wir alle Mitarbeiter wie in Dungeon Keeper greifen und überall im Park an gewünschter Stelle fallenlassen.

    Wer einen erfolgreichen Park betreiben möchte, darf eben nicht zu faul sein, ein wenig Mikromanagement zu betreiben. Beim Thema Mitarbeiter ist es auch wichtig, ausreichend Personalräume anzuschaffen. Denn auch die Angestellten werden nach einiger Zeit müde und müssen Päuschen einlegen, andernfalls leidet die Produktivität darunter. Großartige Sorgen müsst ihr euch in Parkitect aber nicht machen, die Auswirkungen fielen beim Anspielen marginal aus und zur Entlastung können wir immer neues Personal einstellen. Da die Parkbesucher zumindest in der Parkitect Alpha nicht sehr knauserig sind, verfügen wir immer über ausreichend Bares. Im fertigen Spiel sollten optionale Schwierikeitsgrade oder Szenarien unserer Meinung nach schon doch für mehr Anspruch sorgen.

    Achterbahnen bauen

          

    Auch solche aus Einzelblöcken bestehe Gebäude können wir in Parkitect mit ein wenig Kreativität und Geduld aus dem Boden stampfen. Auch solche aus Einzelblöcken bestehe Gebäude können wir in Parkitect mit ein wenig Kreativität und Geduld aus dem Boden stampfen. Quelle: Texel Raptor Herzstück von Parkitect ist neben dem umfangreichen Simulationspart auch der Achterbahn-Editor. Wie bei der Konkurrenz lassen sich mit relativ wenig Aufwand interessante Konstruktionen mit Loopings, scharfen Kurven und sogar Untertunnelungen errichten. Auch hier liefert Parkitect detaillierte Statistiken, etwa über die auf Besucher einwirkende G-Kräfte oder maximal erreichbare Geschwindigkeiten auf den Strecken. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten sollten wir bei unseren Entwürfen durchaus berücksichtigen, andernfalls drohen unsere Bahnen zu entgleisen!

    Sind wir mit unserem Werk zufrieden, legen wir die Achterbahn einfach als Blaupause an und können diese im Park jederzeit in exakt identischer Form an anderem Ort platzieren. Kleiner Wermutstropfen: Selbst in den Fahrgeschäften mitfahren, ist in Parkitect nicht möglich. Dafür bietet der Themenpark-Simulator bereits in der Early-Access-Phase ein Modulbausystem, das mit Planet Coaster vergleichbar sind. Mit einzelnen Bausteinen wie Blöcken, Säulen und Dächern können wir komplett eigene Gebäude wie etwa Besucherzentren, Einkaufspassagen oder besonders imposante Wartestationen (siehe Screenshot oben) erschaffen und diese selbstverständlich auch als Blaupause hinterlegen. Uns überraschte, wie solide das Fundament in Parkitect bereits in in der frühen Alpha-Version ist.


    Parkitect kostet gegenwärtig 17,99 Euro. Die Early-Access-Version gewährt Spielern Zugriff auf Basisfunktionen und den Sandbox-Modus. Eine Kampagne mit unterschiedlichen Szenarien, ein noch umfangreicherer Wirtschaftsteil, mehr Fahrgeschäfte und volle Workshop-Unterstützung sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Wie wir die Konkurrenzspiele wie Planet Coaster oder Rollercoaster Tycoon World im Vergleich einstufen, entnehmt ihr den verlinkten Vorschauartikeln.

    Screenshots zu Parkitect Parkitect: Themenpark-Manager aus der Indie-Sparte mit hohem Spaßfaktor (1) Quelle: Texel Raptor Parkitect: Themenpark-Manager aus der Indie-Sparte mit hohem Spaßfaktor (3) Quelle: Texel Raptor Parkitect: Themenpark-Manager aus der Indie-Sparte mit hohem Spaßfaktor (5) Quelle: Texel Raptor
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Parkitect
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http://www.videogameszone.de/Parkitect-Spiel-56983/News/Lets-Play-Early-Access-Check-Freizeitpark-1194814/
10.05.2016
http://www.videogameszone.de/screenshots/medium/2016/05/parkitect-1-pc-games_b2teaser_169.jpg
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