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Neue Studie: Suchtgefahr für Videospieler äußerst gering

17.02.2011 12:59 Uhr
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Eine neue Studie des Hans-Bredow-Institut kommt zu interessanten Ergebnissen: Fast 99 Prozent aller PC- und Videospieler legen ein normales Spielverhalten an den Tag. Es ist also die absolute Minderheit, die als süchtig bezeichnet werden kann.

Fast 99 Prozent aller PC- und Videospieler legen ein normales Spielverhalten an den Tag, wie das Hans-Bredow-Institut herausgefunden hat. Fast 99 Prozent aller PC- und Videospieler legen ein normales Spielverhalten an den Tag, wie das Hans-Bredow-Institut herausgefunden hat. Das Hans-Bredow-Institut hat in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln eine neue Studie zum Thema Spielesucht durchgeführt - und ist auf interessante Ergebnisse gestoßen. Der Studie zufoge sind nur rund 0,5 Prozent aller PC- und Videospieler ab 14 Jahren süchtig. 0,9 Prozent der deutschen Spieler sollen suchtgefährdet sein. Die Mehrheit von 98,6 Prozent lege ein unauffälliges Spielverhalten an den Tag. Laut der Studie verbringen Personen ab 14 Jahren durchschnittlich 6,25 Stunden pro Woche mit Spielen, 17 Prozent spielen mehr als 90 Minuten pro Tag. Bei Spielern mit einem übermäßigen Spielverhalten kämen meist mehrere Dinge zusammen. In biographischen Übergangsphasen oder bei persönlichen Problemen könne das Spielverhalten ansteigen, weil der Spieler sich in die fiktive Welt flüchte, um in der Gemeinschaft Aufgaben zu lösen.

Problematisch werde es, wenn der Kontakt zur realen Wert durch einen virtuellen Freundeskreis ersetzt wird. Online-Spiele seien davon besonders betroffen, die Studie nennt Farmville und World of Warcraft als Beispiele. Allerdings will Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Leiter des Hans-Bredow-Instituts, nicht ein einzelnes Spiel als besonders suchtgefährdend einstufen. "Ein Computerspiel, das grundsätzlich abhängig macht, gibt es nicht. Entscheidend ist vielmehr, wie zeitliche Anforderungen eines Spiels mit den Zeitstrukturen des eigenen Alltags in Einklang gebracht werden können." Mehr zu der Studie des Hans-Bredow-Institus zur Spielesucht lesen Sie bei golem.de.

Redakteur
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17.02.2011 12:59 Uhr
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21.02.2011 18:40 Uhr
Das schlimme ist aber, dass die Leute (also die Nichtspieler) so festgefahren sind, dass sie ihre Meinung nicht ändern. Wie oft wurde denn schon bewiesen, dass "Killerspiele" einen nicht zum Amokläufer machen. Erzähl dass mal einem Verwandten der Opfer... Das stimmt, allerdings nur, wenn der Freundeskreis…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
17.02.2011 17:29 Uhr
Ich finde das Ergebnis der Studie sehr interessant. endlich werden die eigentlichen Ursachen von Spielsucht erkannt.
Ausserdem kann man sich auch durch Bücher von der Realität flüchten. Das ging mir früher so. Als ich als Jugendlicher fast süchtig wurde: ich hatte nicht nur gezockt oder TV geschaut, sondern auch viel gelesen. (sogar bis zu 5 Stunden am Tag).
Und ich verkroch mich nur deshalb, da ich Probleme hatte.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
17.02.2011 17:06 Uhr
Mich regt es immer total auf wenn Leute den Unterschied zwischen "süchtig sein" und "verdammt gerne spielen" nicht sehen. Wenn mich ein Zelda spiel über 3 Stunden am Tag an die Konsole/ das Handheld fesselt heißt das lange nicht dass ich süchtig bin! Und das verstehen Eltern sowieso nicht...

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