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  • Doom-Erfinder John Carmack: Videospiele haben einen befreienden Effekt und verringern Aggression und Gewalt

    Bei der Frage um Gewalt in Videospielen ist schon seit langem eine Debatte entfacht worden, die zwischen Vorurteilen und realistischen Betrachtungsweisen hin und her pendelt. John Carmack, Erfinder des Shooter-Klassikers Doom, erläutert nun gegenüber IGN, wie diese Gewaltfrage zu beantworten ist. Viel eher nämlich seien Videospiele für die Verringerung von Aggression und Gewalt verantwortlich, als das sie derartige Dinge fördern.

    Die Spielindustrie ist gezeichnet von einer Streitfrage, die schon seit langem sowohl Kritiker als auch Verfechter ihre jeweiligen Stellungen einnehmen lässt. Es geht um Gewaltdarstellungen in Videospielen, die sich vorrangig in Form von Ego-Shootern einer ständigen Kritik unterworfen sehen. Gerade schicksalsträchtige Horror-Szenarien wie das Columbine-Massaker in den USA 1999, der Amoklauf in Erfurt 2002 oder der noch aktuelle Massenmord in Oslo werfen oft erneut die Frage auf, ob Videospiele nicht zumindest eine Teilschuld an derartigen Geschehnissen tragen. John Carmack, seines Zeichens Erfinder von Doom, vertritt in Bezug auf jene Thematik eine ganz eigene Meinung. Für ihn war Gewalt in Spielen nie ein Thema. Und auch als die Medien einen stärkeren Fokus darauf legten, hielt er sich in Interviews lieber zurück – was vor allem durch Einschritte seiner Frau bedingt war. Videospiele stellen für Carmack zudem weitaus mehr als nur eine Glorifizierung der Gewalt dar, wie sie oft in den Medien dargestellt werden.

    "Ich finde es weitaus wichtiger zu unterstreichen, dass es mehr Beweise gibt, die zeigen, dass Gewalt in Videospielen Aggressionen und Gewalt vermindern. Diesbezüglich gab es bereits Untersuchungen. Sie haben einen erlösenden Effekt. Wenn man zur QuakeCon geht, dort herumläuft und die Leute im Vergleich zu den Menschen auf einem Uni-Campus betrachtet, dann findet man bei den Leuten auf der Spielemesse wahrscheinlich eine weitaus friedlichere Menge. Ich denke, dass [Spiele] im schlimmsten Fall eine neutrale Wirkungen habe, potentiell aber positiv sind." Ohnehin habe man laut Carmack mit Doom im Jahre 1993 erleben können, wie die Industrie einem plötzlichen Wandel unterlag und mehr in Richtung Mainstream tendierte. Was denkt ihr über Gewalt in Videospielen? Hinterlasst eure Meinung in den Kommentaren. Das vollständige Interview mit John Carmack kann über IGN nachgelesen werden.

  • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von Trimi-XD
    Also wenn ich einen miesen Tag habe und gegen Abend ne Runde Battlefield auf der PS3 zock, kann ich danach perfekt…
    Von evil-duck
    ich finde, auch das ist quatsches kommt immer auf die person anes gibt leute, die schauen sich zum beispiel full metal…
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Trimi-XD Benutzer
        Also wenn ich einen miesen Tag habe und gegen Abend ne Runde Battlefield auf der PS3 zock, kann ich danach perfekt einschlafen ^^
      • Von evil-duck Erfahrener Benutzer
        ich finde, auch das ist quatsch
        es kommt immer auf die person an
        es gibt leute, die schauen sich zum beispiel full metal jacket an und denken sich:
        "Scheiße, wie können die nur so rumballern?" und es gibt leute die sagen:
        "Yeah scheiß Vietnamesen, die gehören alle abgeschlachtet!" (letztere zm glück eher…
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Doom-Erfinder John Carmack: Videospiele haben einen befreienden Effekt und verringern Aggression und Gewalt
Bei der Frage um Gewalt in Videospielen ist schon seit langem eine Debatte entfacht worden, die zwischen Vorurteilen und realistischen Betrachtungsweisen hin und her pendelt. John Carmack, Erfinder des Shooter-Klassikers Doom, erläutert nun gegenüber IGN, wie diese Gewaltfrage zu beantworten ist. Viel eher nämlich seien Videospiele für die Verringerung von Aggression und Gewalt verantwortlich, als das sie derartige Dinge fördern.
http://www.videogameszone.de/Panorama-Thema-233992/News/Doom-Erfinder-John-Carmack-Videospiele-haben-einen-befreienden-Effekt-und-verringern-Aggression-und-Gewalt-836904/
01.08.2011
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