Angespielt: Operation Flashpoint: Dragon Rising in der großen Vorschau
Es ist Anfang März und wir sitzen zusammen mit weiteren europäischen Pressevertretern in einem der Meeting-Räume von Codemasters in Warwickshire, etwa eine Autostunde von der britischen Hauptstadt entfernt. Auf dem Tisch vor uns: zahlreiche Kunststoff-Replicas diverser Sturmgewehre, Patronenhülsen jeden Kalibers und mehrere Handgranatenattrappen. Das Waffenarsenal impliziert, dass die Entwickler ihre Hausaufgaben gemacht haben. Die wichtigsten Fakten zum Spiel - per Beamer auf eine Leinwand projiziert - lesen sich nicht minder beeindruckend. Von einer "lebensnahen Kampferfahrung", dem "bis dato zugänglichsten, eindringlichsten und fesselndsten Sandbox-Kriegsspiel" sowie der "größten militärischen Spielzeugkiste aller Zeiten" ist hier die Rede. Große Marketing-Worte, von deren Wahrheitsgehalt wir uns bei der bevorstehenden Anspiel-Session noch selbst überzeugen werden.
Ortswechsel
Operation Flashpoint: Dragon Rising entführt den Spieler auf die 220 Quadratkilometer (!) große, zur Russischen Föderation gehörende Insel Skira. Aufgrund riesiger Ölvorkommen steht das Eiland an der Schwelle zum Krieg. Als eine Luftlandedivision der chinesischen Volksarmee einmarschiert, starten die USA zu einem Vergeltungsschlag gegen die Besatzer. Ziel ist die Lösung des Konflikts, ehe die Supermächte in eine globale Krise schlittern.
Knackpunkt Heli-Steuerung: Die soll laut Aussage der Entwickler "herausfordernd, aber nicht unmöglich" sein.
Die Kampagne lässt sich dabei aus zwei Perspektiven erleben: Einmal als Infanterist, der direkt an der Front kämpft und viel Unterstützung durch eigene Truppen genießt. Alternativ schlüpft ihr in die Tarnklamotten eines Spec-Ops-Elitesoldaten und operiert hinter feindlichen Linien. Auf dem Schlachtfeld bleibt die Vorgehensweise gänzlich euch überlassen. Bei einer derart großen Spielwelt, 50 Fahrzeugen, mehr als 70 aktuellen Waffen und Ausrüstungsgegenständen, einem realistischen Tag-Nacht-Zyklus, dynamischen Wettereffekten und einem euch unterstellten Fireteam dürften die Möglichkeiten geradezu uferlos sein.
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