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  • Onimusha 2: Samurai's Destiny

    Jubei geht mit seinem Kriegshammer in Abwehrstellung. Jubei geht mit seinem Kriegshammer in Abwehrstellung. "Jubei....Juubeiii....Komm zu mir, Juuubeiiiiii...." Da war sie wieder, diese geisterhafte Frauenstimme. Seit Jubei Yagyu in sein Heimatdorf geeilt war, um es vor einem Dämonenangriff zu schützen, verfolgte sie ihn. Lockend, schrill, mysteriös und doch so vertraut. Da bei seiner Ankunft klar wird, dass für die Dorfbewohner jede Hilfe zu spät kommt, macht sich der junge Samurai ohne Umschweife auf, die Herkunft des seltsamen Singsangs zu ergründen. Als er schließlich den Dorftempel erreicht, sieht er voller Schrecken, wer ihn da gerufen hat. Er traut seinen Augen und Ohren kaum, als ihm eine Dämonin namens Takajo eröffnet, dass es Oda Nobunaga war, der das Dorf zerstören ließ. Um gegen den untoten Schreckensherrscher und seine Monsterarmee zu bestehen, soll der junge Samurai die fünf Kugeln der Macht finden. Als Abschiedsgeschenk vermacht ihm die Dämonin das Wissen wie er mit seiner Hand die Seelen getöteter Dämonen einfangen und so seine Chancen im Kampf gegen das untote Gesindel verbessern kann.
    FREUNDE FÜRS LEBEN?
    So beginnt das Abenteuer des jungen Samurai Jubei Yagyu, der diesmal anstelle von Samanosuke Akechi (dem Helden des ersten Teils) im mittelalterlichen Japan auf Monsterjagd geht. Nach der kurzen, oben beschriebenen Einführung in die Hintergrundgeschichte von Onimusha 2 führt der erste Weg des Helden in die Goldgräberstadt Imasho. Dort angekommen gibt es erst einmal viel zu erkunden. Vier spezielle Individuen heben sich aber recht deutlich von der "normalen" Bevölkerung ab. Da ist zum einen Ekei, ein vorzüglicher Speerkämpfer mit trauriger Vergangenheit. Er ist zwar ein Trunkenbold und Frauenheld, aber absolut zuverlässig in heißen Gefechten. Wenn Ekei gerade nicht zecht, streitet er sich meistens mit dem introvertierten Gewehrspezialisten Magoichi, einem Büchernarren. Ganz anders der junge Ninja Kotaro, der sich auf das Sammeln von Raritäten aus der ganzen Welt spezialisiert hat. Mit seinen tödlichen Stiletten ist er ein ernst zunehmender Gegner. Das Kriegerquartett wird komplettiert von der mysteriösen Schwertkämpferin Oyu. Entsprechend motiviert sind alle vier bereit, Jubei bei seiner wichtigen Mission zu unterstützen. Dies sieht so aus, dass Ihnen an wichtigen Stellen im Spiel einer der freundlichen Mitstreiter zu Hilfe kommt. Die wendungsreiche Story wird durch eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Zwischensequenzen weitererzählt, die zumeist in Spielgrafik gehalten sind und mit guter, englischer Sprachausgabe glänzen. Wie die deutsche Version des Spiels aussehen wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Denkbar ist jedoch, dass die englische Sprachausgabe beibehalten wird und lediglich Untertitel und Bildschirmtexte übersetzt werden. Ganz nach dem Motto: "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft" können Sie das zwischenmenschliche Verhältnis zu Ihren neuen "Freunden" durch geeignete Präsente verbessern und sich so Ihrer Hilfe versichern. Sehr beliebt sind spezielle Rüstungsteile oder Waffen, die von den Mitstreitern gut sichtbar getragen und natürlich auch im Kampf eingesetzt werden. Eine hervorragende Quelle für Accessoires aller Art ist ein unscheinbarer Krämerladen in Imasho, der Waren aus der ganzen Welt führt. Das nötige Kleingeld für die teilweise exquisiten Gegenstände finden Sie entweder in der Goldmine oder nehmen es getöteten Monstern ab. Natürlich beherbergt auch die eine oder andere Schatzkiste Goodies, die Sie später verschenken dürfen. Im Normalfall befinden sich in diesen Truhen aber vor allem diverse medizinische Artikel zur Heilung von kleinen und großen Wehwehchen. Sobald Sie auf eine Kiste stoßen, die durch eine Trickmechanismus verschlossen ist, dürfen Sie Ihre kombinatorischen Fähigkeiten bei einem Schieberätsel unter Beweis stellen. Die übrigen Rätsel im Spiel verlaufen zumeist Capcom-typisch nach dem bekannten Schema: "Finde Gegenstand A, um ihn in Raum B zu verwenden." Richtige "fiese" oder nervige Stellen, wie sie teilweise im ersten Teil zu finden waren (Fans von Onimusha erinnern sich bestimmt an die Stelle, wo man als Kaede spielend Samanosuke vor dem Ertrinken retten muss), gibt es glücklicherweise im ganzen Spiel nicht. Es kommen aber auch diesmal Passagen vor, bei denen Sie nicht den Protagonisten sondern einen seiner Freunde steuern.
    MIT SCHWERT, STAB UND HAMMER
    Auch wenn der Rätselteil bei Onimusha 2 deutlich mehr Gewicht hat als beim Vorgänger, so liegt der Schwerpunkt doch immer noch auf den Kämpfen. Praktisch in jedem Bildschirm treffen Sie auf neue Gegner, die Sie mit einer von vier magischen Waffen traktieren dürfen. Jede dieser Waffen (Schwert, Speer, Stab und Hammer) verfügt über drei verschiedene Spezialattacken, wobei eine davon magischer Natur ist und ein bestimmtes Element freisetzt. Sobald Sie einen Gegner erledigt haben, dürfen Sie per Tastendruck seine Seele in sich aufsaugen. Die so gewonnene Macht kann dazu verwendet werden, Rüstung und Waffen aufzubessern. Gelegentlich werden durch den Tod eines Feindes auch noch andere "Seelenarten" freigesetzt, die unter anderem dazu dienen, Ihre Gesundheit und Ihren Magievorrat aufzufrischen oder Sie gar für kurze Zeit in einen weißhaarigen Dämonenkrieger zu verwandeln. Bei all der Offensiv-Power über die man verfügt, darf man aber keinesfalls vergessen, dass es auch manchmal sinnvoll sein kann, gegnerische Angriffe zu blocken, bevor man zum entscheidenden Schlag ausholt. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie sich gleich mehreren Feinden gleichzeitig gegenübersehen.
    RETURN TO CASTLE INABAYAMA
    Ein ganz großes Lob verdient die grafische Umsetzung der Dämonenmetzelei. Dies gilt nicht nur für die hervorragenden Magie- und Waffeneffekte sondern auch für die Charaktermodelle und die Animationen der Figuren. Speziell die Darstellung der Wasserflächen ist den Capcom-Designern durch Verwendung einer Art Video-Overlay-Technik perfekt gelungen. Performance-Probleme gibt es praktisch keine, von gelegentlichen Rucklern bei effektreichen Kämpfen mit mehreren Gegner mal abgesehen. Die vorgerenderten Bilder, durch die Sie praktisch während des ganzen Spiels laufen sind ebenfalls herrlich detailliert und tragen eine Menge zur tollen, düsteren Stimmung bei. Wer schon den ersten Teil gespielt hat, wird auch gleich ein paar der Orte wiedererkennen, unter anderem Gifu Castle, das unter der Herrschaft Nobunagas in Inabayama umbenannt wurde. Auch wenn man nicht jeden Raum der Feste betreten kann, dürften sich besonders Onimusha-Veteranen ziemlich schnell zurechtfinden. Ein letzter Punkt, der keinesfalls vergessen werden darf, ist die stimmungsvolle Musik. In jedem der zehn Kapitel von Jubeis Abenteuer sorgt Sie für das passende Ambiente trägt wie die gelungene Grafik zur hervorragenden Atmosphäre des Spiels bei.

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Onimusha 2: Samurai's Destiny
Onimusha 2: Samurai's Destiny
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14.08.2002
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